Diese Liste der im Flakbunker Berlin-Friedrichshain vermutlich verbrannten Gemälde der Berliner Gemäldegalerie zeigt die vermutlich für immer zerstörten Kunstwerke von namhaften Malern auf, die am Ende des Zweiten Weltkrieges verbrannten. Dort lagerten eine große Anzahl von Gemälden der Alten Nationalgalerie, die hier aber nicht aufgelistet sind.
Hintergrund Zwischen dem 11. März und 7. April 1945, unmittelbar vor der Schlacht um Berlin, wurden 1225 Gemälde aus der Gemäldegalerie Berlin im Salzbergwerk Kaiseroda-Merkers unbeschädigt eingelagert, während im scheinbar sicheren Flakbunker Friedrichshain 434 zurückgebliebene, meist großformatige Bilder durch Brände zerstört wurden oder verschollen sind. Gelegentlich sind später einzelne, kleinere Bilder aus dem Bestand der Berliner Galerie aufgetaucht. Sie waren aber mehr Hinweis auf einzelne Plünderer als auf einen Abtransport durch sowjetische Truppen. Nach Öffnung russischer Depots nach dem Zerfall der Sowjetunion wurden dort keine Hinweise gefunden, sodass man wohl endgültig mit dem Verlust der Bilder rechnen muss. 2016 wurden 59 Statuen, die ehemals im Bode-Museum in Berlin standen, im Puschkin-Museum in Moskau wiedergefunden.Skulpturen aus Berlin in Moskau aufgetaucht, Welt.de, 18. Mai 2016.
Liste der Gemälde