mini|hochkant=1.5|Übersichtskarte von Berlin-Gropiusstadt

Die Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Gropiusstadt beschreibt das Straßensystem im Berliner Ortsteil Gropiusstadt mit den entsprechenden historischen Bezügen. Gleichzeitig ist diese Zusammenstellung ein Teil der Listen aller Berliner Straßen und Plätze.

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Überblick Der Ortsteil Gropiusstadt hat Einwohner (Stand: ) und umfasst die Postleitzahlenbereiche 12351 (nördlich und um die Fritz-Erler-Allee), 12353 (im südlichen und westlichen Ortsteil) und 12357 (wenige Grundstücke zwischen Agnes-Straub-Weg, Neuköllner Straße und Zwickauer Damm).kauperts.de: Gropiusstadt/Postleitzahlen

mini|Appartementhäuser in der Gropiusstadt

Auf dem Gebiet des heutigen Ortsteils entstand von 1962 bis 1975 die Großwohnsiedlung, die geplant die Hufeisensiedlung nach Osten fortsetzt, zwischen Britz, Buckow und Rudow.Vergl. dazu den vorherigen Bebauungsstand auf Geplant wurde sie von Walter Gropius. Die geschichtliche Situation der Straßen im Ortsteil ist in der Buckower Straßenliste aufgeführt. Die Planungen als Fortsetzung der Britzer Hufeisensiedlung nach Südost begannen in den 1950er Jahren auf Flächen, die noch Ackerland waren.www.neukoelln-online.de: Denkmale Buckow/Gropiusstadt 1962Entwurf zum Flächennutzungsplan für das Siedlungsgebiet BBR vom 22. Mai 1962 (SenStadtWohn) wurde durch den damaligen Regierenden Bürgermeister Willy Brandt im Beisein des Architekten der Grundstein für den ersten Bauabschnitt am Grünen Weg gelegt. (PDF; 705 kB) „Das bisher im Baunutzungsplan größtenteils als Baulandreserve ausgewiesene Gelände ‚Berlin-Buckow-Rudow‘ (BBR) soll mit einer Großsiedlung […] bebaut werden.“ Am 25. September 1963 erfolgte das Richtfest für den ersten Bauabschnitt der „Trabantenstadt Berlin-Britz-Buckow-Rudow“ (BBR), das mit der GEHAG gefeiert wurde. Dabei wurde das zunächst nach dem Plan BBR genannte Gebiet im September 1972 offiziell mit dem Namen Gropiusstadt bezeichnet. Mit den folgenden in verschiedenen Bauabschnitten ausgeführten Wohnbauten entstanden neue Straßen, teilweise unter Veränderung der Trassen vorhandener Wege, aber meist als neuangelegte Straßen über stillgelegte landwirtschaftliche Nutzflächen. Typisch für Gropiusstadt ist die Vielzahl von Wegen durch die mit Wohngebäuden bebauten Flächen. In den 1970er Jahren und bedingt durch die Ausführung von Neubauten auf freiem Land stehen die Gebäude auf Flächen und nicht wie traditionell entlang der Straßenränder. Die Siedlung im heutigen Ortsteil wurde in den 1960er und 1970er Jahren auf Acker- und Brachflächen der Buckower Gemarkung, Flächen von Rudow und teilweise nach Britz hinein gebildet. Die Planbezeichnung „BBR-Stadt“ (für das Baureserveland „Berlin-Buckow-Rudow“) steht zunächst für die Anlage dieser „Großsiedlung Gropiusstadt“. 40 Jahre nach Beginn der Bebauung 1962 mit dem ersten Bauabschnitt und 30 Jahre nach der Namenswahl für die Großsiedlung beschloss der Bezirk Neukölln im Jahr 2002 die Bildung eines eigenen Ortsteils für die „Großsiedlung Gropiusstadt“. Der Ortsteil Buckow wurde dabei in zwei Teile zerschnitten. Zudem sind für die Entwicklung der Großsiedlung die auf „-weg“, „-pfad“, „-zeile“ oder „-steig“ endenden Straßennamen anzumerken, die eher auf fußläufige Verbindungen verweisen könnten. Andererseits bringt die mehrfach vorhandene Bezeichnung „-allee“ den Hinweis auf das Konzept einer „grünen Stadt“.

Zum Hauptstraßensystem des Ortsteils gehören die Johannisthaler Chaussee mit 1050 Metern als übergeordnete (Kategorie II des Straßenentwicklungsplans) Straße und die Fritz-Erler-Allee (2490 Meter) als regionale Hauptstraße im Übergeordneten Straßennetz von Berlin. Kölner Damm (1190 Meter) und Lipschitzallee (1450 Meter) besitzen den Rang von Ergänzungsstraßen. Die Johannisthaler Chaussee bietet über den Teltowkanal hinweg den Anschluss an die A 113, deren Lage bietet weitere Anschlussstellen mit einem Abstand von vier bis fünf Kilometer vom Ortsteil aus.

mini|links|Typische Stadtansicht der Gropiusstadt von Süden

Der Ortsteil grenzt mit der Stadtgrenze im Süden an Brandenburg (Gemeinde Großziethen). Östlich von Am Buschfeld ist der Nachbarortsteil dann Buckow I, der Kölner Damm, dessen Straßenland zum Ortsteil gehört und über die Johannisthaler Chaussee mit der Tischlerzeile und der Severingstraße, deren Straßenland zum Ortsteil gehören, wechselt der Nachbarortsteil zu Britz. Weiter nordwärts am Ostrand des U-Bahn-Betriebshofs verläuft die Ortsteilgrenze zur Fritz-Erler-Allee, ausgenommen ein Südzipfel Otto-Wels-Ring/Imbuschweg/Zadekstraße, der zu Buckow II gehört. Ab Efeuweg ist Rudow der Nachbarortsteil, die Grenze des Ortsteils verläuft am Südrand der Neuköllner Straße und der Westseite des Zwickauer Damms und letztlich an der ehemaligen Industriebahn wiederum zur Stadtgrenze, wobei das Rudower Wäldchen ebenfalls zu Gropiusstadt gehört.

Übersicht der Straßen und Plätze

Name/Lage Länge/Maße(in Metern) Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen BildAgnes-Straub-Weg ()320Agnes Straub (1890–1941), Schauspielerin Die Straße in der Trasse von Straße 501 des Bebauungsplans geht südwärts als Sackgasse von der Fritz-Erler-Allee in Richtung zum U-Bahnhof Zwickauer Damm. Das südliche Ende ist ein Platz von 80 × 40 Quadratmetern mit Parkflächen. Die Beschreibung der errichteten Bauten findet sich in der Begründung des Bebauungsplans. Vor der Bebauung befanden sich hier landwirtschaftliche Nutzungsflächen.140px|Agnes-Straub-Weg 140px|Berlin-Gropiusstadt Agnes-Straub-WegAnna-Nemitz-Weg ()420Anna Nemitz (1873–1962), Politikerin (SPD) Der Weg ist im amtlichen Verzeichnis als Fußweg geführtStraßenverzeichnis des Regionalen DatenbanksystemsStatistik Berlin-Brandenburg.de: RBS-Straße Er führt zwischen den Wohnhäusern westlich der Wermuthstraße und östlich vom Kirschnerweg hindurch und liegt zwischen Kirschnerweg und der Promenade in der Trasse des Wildmeisterdamms. 140px|Berlin-Gropiusstadt Anna-Nemitz-WegAnna-Siemsen-Weg ()150Anna Siemsen (1882–1951), Pädagogin Im Bebauungsplan ist die Straße 510 projektiert. Die Fahrstraße geht nach Westen vom Löwensteinring ab und erschließt die Wohnhäuser und bietet die Zufahrt zum Gaudiweg. Der westliche Abschluss der Straße ist ein runder (nicht kreisrunder) Platz, von dem beschrankte Zufahrten in westlichere Grundstücke, insbesondere dortige Parkplätze führen. 140px|Berlin-Gropiusstadt Anna-Siemsen-WegBat-Yam-Platz ()90 × 70Bat Jam, Stadt in Israel, Partnerstadt von Neukölln seit 1972 Der Platz grenzt nördlich an den Lipschitzplatz am U-Bahnhof Lipschitzallee. Er bildet mit dem Lipschitzplatz eine städtebauliche Einheit und ist für Radfahrer und Fußgänger zugänglich. Den Platz kreuzt in Nord-Süd-Richtung der Hörsingsteig und in Ost-West-Richtung die Promenade auf der Trasse des vormaligen Wildmeisterdamms. Die Adresse „Wildmeisterdamm 170“ östlich am Bat-Yam-Platz gilt für die Spiel- und Bolzplätze im Grünzug oberhalb der U-Bahn-Linie U7 zwischen den Häusern von Kirschnerweg (westlich) und Kirchensteinerweg (östlich). Im Norden wird das Quadrat des Platzes von den Gebäuden Walter-Franck-Zeile 10a (östlich) und 12 (westlich) begrenzt, im Süden bilden der Jugendclub auf der Lipschitzallee 66 (südwestlich) und das Gebäude 68a im Südosten den Rahmen für den Platz. 140px|Berlin-Gropiusstadt Bat-Yam-Platz 140px|Berlin-Gropiusstadt Bat-Yam-PlatzBaumläuferweg ()60(im Ortsteil) Baumläufer, Vogelart Die Grundstücke 55 und 57 mit der Jungfernmühle sowie die gegenüberliegenden Grundstücke 54 und 56 liegen im Ortsteil zwischen Goldammerweg und Ortsteilgrenze, die den Weg quer schneidet. Nach Nordwesten führt der Weg weiter nach Buckow II zur Zadekstraße. Der Baumläuferweg gehört zunächst zu Buckows Bebauungsplan als Straße 13 bis 1967 zwischen Triftweg (heute Zadekstraße) und Heroldweg. Mit dem Bau der Lipschitzallee 1968 fiel letzterer weg, zumal der Teil zwischen Goldammerstraße und Heroldweg nicht bebaut war. Am 1. Oktober 1967 wurde der von der Lipschitzallee nach Westen führende Abschnitt von Straße 519 und am 1. Dezember 1967 der Teil der Straße 519 zwischen Hirtsieferzeile und Goldammerstraße einbezogen. 1970 wurde der Weg durch Neuplanung und Überbauung wieder im Gropiusstädter Teil an der Goldammerstraße verkürzt. Die 1892 erbaute und 1992/1993 sanierte und umgebaute Jungfernmühle Baumläuferweg 57 ist seit 1971 in der Liste der Berliner Baudenkmale aufgenommen und eines von drei Baudenkmalen im Ortsteil. 140px|Berlin-Gropiusstadt Baumläuferweg JungfernmühleBohm-Schuch-Weg ()210Clara Bohm-Schuch (1879–1936), Politikerin (SPD) Diese ruhige Zufahrtsstraße der anliegenden drei- und eingeschossigen Wohnhäuser geht nach Osten von der Severingstraße ab und biegt in der Hälfte ihrer Länge nach Norden ab. Die Straße schließt mit einem Wendeplatz ab. Nach Bebauungsplan wurde sie als Straße 498 projektiert. 140px|Berlin-Gropiusstadt Bohm-Schuch-WegEfeuweg ()240(im Ortsteil) Efeu, eine Kletterpflanze Die Westseite des Efeuwegs liegt im Ortsteil gegenüber der Wutzkyallee zwischen der Fritz-Erler-Allee und der (abbiegenden) Ortsteilgrenze, nordwärts führt ein unbenannter Fußweg am degewo-Sportplatz weiter. Die Grundstücke 28 (Sporthalle), 34 (Walt-Disney-Schule), 38 (Liebig-Schule) auf der Westseite der Straße liegen im OrtsteilAdresssuche für die FIS-Broker Kartenanzeige der Karte von Berlin 1:5000 (K5-Farbausgabe), hergestellt von den bezirklichen Vermessungsämtern und wurden bei der Bildung von Gropiusstadt einbezogen und aus Rudow ausgegliedert. Für das Gebiet wurde 1973 der Bebauungsplan XIV-172 erstellt. Der Efeuweg wurde 1928 in Rudow angelegt und ist im Adressbuch 1929 zwischen Buckower Chaussee (in Rudow auch Straße 2) und Neuköllner Straße über den Maßliebweg, nördlich vom Städtischen Friedhof Neukölln notiert. Auf der heutigen Rudower Seite befinden sich fünf Wohnhäuser, auf der Gegenseite befindet sich die Friedhofsgärtnerei (Eigentümer ist die Stadt Berlin). 1922 ist die vorherige Planstraße D1 auf der Karte in ihrer heutigen Lage (aber komplett zu Rudow gehörig) verzeichnet. Im Adressbuch 1925 ist die Straße D mit drei bebauten Grundstücken und der Friedhofsgärtnerei, 1928 als Straße D1 jeweils zur Gemarkung Rudow gehörend aufgeführt. Der westlich am Efeuweg liegende Schulkomplex wurde in den 2010er Jahren als neuer BildungsstandortTU Berlin (Architektur): Entwerfen und Raumgestaltung: Campus Efeuweg gestaltet.Universität Weimar (Architektur): Campus Efeuweg – Modellvorhaben soll Gropiusstadt aufwerten. 4. März 2013Pressemitteilung des Bezirksamtes Neukölln: Campus Efeuweg – Modell(e) für eine neue Gropiusstadt. 1. März 2011. Ursprünglich war die Wutzkyallee bis an den Eckpunkt des Efeuwegs vorgesehen.siehe dazu am Südrand der 140px|Berlin-Gropiusstadt Efeuweg 140px|Berlin-Gropiusstadt EfeuwegEugen-Bolz-Kehre ()180Eugen Bolz (1881–1945), Politiker (Zentrum), Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus Die Straße auf der Trasse von Straße 520 des Bebauungsplans geht als Sackgasse nordostwärts von der Fritz-Erler-Allee in die Tempo-30-Zone des Wohngebiets zwischen Goldammerweg und Lipschitzallee. Das Wohngebiet wird vom Goldammerweg nach Südwest durch die Hirtsieferzeile erschlossen. Im Jahr 1953 lag auf dieser Fläche in Buckow noch Ackerland.vergleiche dazu die bei google-earth erreichbare Karte von 1953.140px|Berlin-Gropiusstadt Eugen-Bolz-KehreFeuchtwangerweg ()170Lion Feuchtwanger (1884–1958), Schriftsteller Vorher als der nach Osten führende Abschnitt der Straße 546 des Bebauungsplans angelegt liegt er als Sackgasse vom Theodor-Loos-Weg nach Osten und endet in Höhe Harry-Liedtke-Pfad an einem Wendeplatz einige Meter vor dem Zwickauer Damm, zu dem er durch eine hüfthohe Mauer abgesperrt ist. Optisch setzt er den Theodor-Loos-Weg vor dessen Bogen nach Norden fort. 140px|Berlin-Gropiusstadt FeuchtwangerwegFriedrich-Kayßler-Weg