Der Herbert-Haag-Preis, benannt nach dem Theologen Herbert Haag, wird an Personen und Gruppen sowie für Publikationen, Tagungen und Recherchen vergeben, „die sich für Freiheit und Menschlichkeit innerhalb der Kirche einsetzen“Website der Herbert-Haag-Stiftung, abgerufen am 17. März 2016..
Preis 1985 wurde die Herbert Haag Stiftung Für Freiheit in der Kirche in Luzern gegründet. Die Stiftung setzt sich mit den Herausforderungen der Kirche auseinander und „richtet Anerkennungspreise an Personen und Institutionen im In- und Ausland aus, die sich durch freie Meinungsäusserung oder mutiges Handeln in der Christenheit exponiert haben“Stiftungszweck. In: herberthaag-stiftung.ch, abgerufen am 17. März 2016. (Stiftungszweck). Dazu vergibt die Stiftung den Herbert-Haag-Preis. Präsident der Herbert-Haag-Stiftung ist seit 2020 Odilo Noti. Emeritierter Präsident war Hans Küng (1928–2021).
Preisträger 1985: Leonardo Boff 1988: Christian Frederick Beyers-Naudé 1989: Publik Forum 1991: Loyale Opposition im Bistum Chur 1992: Eugen Drewermann 1994: Jacques Gaillot 1996: Kirchenvolksbegehren Österreichs und Deutschlands, initiiert von den Plattformen Wir sind Kirche 1997: Elisabeth Gössmann, Elisabeth Moltmann-Wendel 1999: Zeitschrift Kirche Intern mit dem Herausgeber, Pfarrer Rudolf Schermann 2000: Luigi Marinelli, Dietrich Wiederkehr 2001: Schweizerischer Katholischer Frauenbund Luzern, Verein der vom Zölibat betroffenen Frauen (Zöfra), Erich Zenger 2003: Teresa Berger, Stephan Pfürtner 2005: Josef Imbach, Synode der römisch-katholischen Landeskirche des Kantons Luzern, Sepp Riedener 2006: Dolores Bauer, Matthias Drobinski, Michael Meier, Hansjörg Schultz, Katholische Kirchgemeinde Röschenz 2007: Bethlehem Mission Immensee, John Fernandes, Xaver Pfister 2009: Hermann Häring, Leo Karrer, Giusep Nay 2010: Beatrice Eichmann-Leutenegger, Thomas Hürlimann, Karl-Josef Kuschel 2011: Verborgene Kirche der Tschechoslowakeihttps://begegnungunddialog.blogspot.com/2011/04/herbert-haag-preis-kirchschlager-und.htmlDie verratene Prophetie. Die tschechoslowakische Untergrundkirche zwischen Vatikan und Kommunismus. Herausgeber: Erwin Koller, Hans Küng, Peter Krizan; Ed. Exodus, Luzern 2011, ISBN 978-3-905577-79-2., Walter KirchschlägerPfarrer-Initiative erhält Herbert-Haag-Preis 2012 für Freiheit in der Kirche Wir sind Kirche, 15. November 2011. 2012: Helmut Schüller aus österreichische Pfarrer-Initiative, Zukunftsweisende Gestalten priesterloser Seelsorge 2013: Pat Farrell, Präsidentin der Leadership Conference of Women Religious 2014: Erzbischof Albert Rouet und P. Klaus Mertes SJKatholische Nachrichten-Agentur (KNA), 17. März 2014. 2015: Concilium, Regina Ammicht Quinn 2016: Heinrich Bedford-Strohm, Haus der Religionen – Dialog der Kulturen 2017: Jadranka Rebeka Anić (Kroatien) und Mercedes Navarro Puerto (Spanien) sowie zwei kirchliche Basisbewegungen für die gleichen Rechte von Frau und Mann in der Kirche 2018: Volker Hesse und Andreas Knapp 2019: Jungwacht Blauring Schweiz und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend 2020/21: Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK), Pierre Stutz, Ondrej Prostredník und Hedwig Porsch 2022: Matthias Katsch, Johanna Beck, Kai Christian Moritz, Johannes Norpoth, Jacques Nuoffer, Albin Reichmuth, Doris Reisinger und Wolfgang TreitlerHerbert-Haag-Preis 2022 in Luzern verliehen: "Das Leid kann kein Preis aufwiegen." Domradio, 14. März 2022 2023: Julia Enxing, feinschwarz.net 2024: Norbert Lüdecke, Doris Strahm und Silvia Strahm Bernet 2025: Dina El Omari, Edith Petschnigg und Michel Bollag 2026: Erwin Kräutler und Rita Perintfalvi
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