Hans Heinrich Staub (* 20. Januar 1908 in Wald; † 21. Dezember 1980 in ZürichVierteljahrsschrift der Naturforschenden Gesellschaft in Zürich, Band 125, Teil 4, S. 416; heimatberechtigt in OberriedenDie Universität Zürich 1933–1983: Festschrift zur 150-Jahr-Feier der Universität Zürich. Buchverlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich 1983, ISBN 3-85823-086-3, S. 734.) war ein Schweizer Atomphysiker.

Leben

Staub studierte Physik an der ETH Zürich, wo er auch promovierte und anschliessend von 1931 bis 1937 als Assistent wirkte. 1937 kam er ans California Institute of Technology. Ab dem Wintersemester 1938/39 war er ordentlicher Professor an der Stanford University. Von 1942 bis 1946 arbeitete er am Manhattan-Projekt zur Entwicklung und zum Bau einer Atombombe.Charles P. Enz: No Time to be Brief. A scientific biography of Wolfgang Pauli. Oxford University Press, Oxford 2002, ISBN 0-19-856479-1, S. 492 (online). In jener Zeit war er Freund und Kollege des Nobelpreisträgers Wolfgang Pauli.Wissenschaftlicher Briefwechsel mit Bohr, Einstein, Heisenberg, u.a: 1955–1956. Teil 3., Hrsg. Karl von Meyenn. Springer, 2001, ISBN 3540675914, S. 344 Im Wintersemester 1949/50 wechselte er als ordentlicher Professor an die Universität Zürich. Im Sommersemester 1973 wurde er daselbst Honorarprofessor.

1944 wurde er Fellow der American Physical Society. Schriften (Auswahl) mit Paul Huber: Atomphysik (= Einführung in die Physik. Bd. 3, Tl. 1). Reinhardt, Basel 1970.

Einzelnachweise

Kategorie:Kernphysiker Kategorie:Physiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Universität Zürich) Kategorie:Hochschullehrer (Stanford University) Kategorie:Fellow der American Physical Society Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1908 Kategorie:Gestorben 1980 Kategorie:Mann