mini|hochkant=1.5|Übersichtskarte von Berlin-Rahnsdorf
Die Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Rahnsdorf beschreibt das Straßensystem im Berliner Ortsteils Rahnsdorf mit den entsprechenden historischen Bezügen. Gleichzeitig ist diese Zusammenstellung ein Teil der Listen aller Berliner Straßen und Plätze.
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Überblick Das Straßensystem Rahnsdorf hat Einwohner (Stand: ) und umfasst den Postleitzahlenbereich 12589. Die 126 Straßen im Ortsteil haben eine Gesamtlänge von 64,4 Kilometern, sechs Straßen setzen sich über die Ortsteilgrenze fort.
Das Straßensystem ist von Siedlungsstraßen geprägt. Die Entwicklung der Ortslagen findet sich in den Straßennamen wieder, das alte Fischerdorf Rahnsdorf mit Dorf- und Mühlenstraße, der Kolonie „Rahnsdorfer Mühle“, unterscheidet sich von dem als Kolonie Neu-Rahnsdorf angelegten Wilhelmshagen mit sternförmig um den zentralen Ring an der Taborkirche liegenden Straßen. Hier wurden ab 1892 auf Wilhelm I., den damaligen Kaiser, bezogene Namen (und Orte von preußischen Schlachtfeldern) für die Straßen gewählt. Südlich der Fürstenwalder Allee finden sich die Ortslagen Neu-Venedig mit nach Vögeln benannten Wegen zwischen Kanälen, meist vom Rialtoring abgehend,Bebauungsplan XVI-21 (PDF-Datei; 1,66 MB) sowie das östlich anschließende Hessenwinkel am Dämeritzsee. Nördlich der Fürstenwalder Allee bis zum (heutigen) Freienbrinker Saum entstand eine Siedlung, die vorzugsweise Straßenbezeichnungen nach Orten und Ortslagen aus der näheren Umgebung (Erkner, Königs Wusterhausen, Grünheide) besitzen. mini|Hegemeisterweg: Fuß- und Radweg im Wasserschutzgebiet Andere Straßen wie der Hegemeisterweg – benannt nach den für Forst- und Jagdschutz zuständigen Beamten–, blieben unbebaut. Sie verloren den Status einer Siedlungsstraße und blieben Waldwege, doch das Straßenschild blieb erhalten.
Die Hauptstraße im Ortsteil in Ost-West-Richtung ist der Straßenzug (L 38) Fürstenwalder Damm / Fürstenwalder Allee. Wegen des brückenlosen Wasserlaufs der Müggelspree zwischen Dämeritzsee und Großem Müggelsee im Süden und der durchgehenden Waldfläche im Norden ist dies die Verbindung nach Köpenick und Friedrichshagen und ostwärts nach Erkner im Land Brandenburg. Ergänzt wird sie von der nach Norden führenden Straße nach Fichtenau, die zudem die Niederschlesisch-Märkische Bahn über den S-Bahnhof Rahnsdorf an das Rahnsdorfer Zentrum bringt, während der S-Bahnhof Wilhelmshagen die östlichen Ortslagen über die Schönblicker Straße nach Süden anbindet.
Ortsteilgrenzen nach Straßen Die Ortsteilgrenzen von Rahnsdorf stimmen im Osten mit der Berliner Stadtgrenze überein. Rahnsdorf grenzt im Süden entlang der Müggelspree an Müggelheim, wobei der Kleine Müggelsee komplett zum Ortsteil gehört. Von der Landzunge am Müggelhort (schon) auf Köpenicker Seite führt die Begrenzung nordwestlich auf den Großen Müggelsee bis zum Tripelgrenzpunkt () mit Friedrichshagen und von da nach Nordost ans Müggelseenordufer, weiter nach Nord durch den Berliner Stadtforst über Fürstenwalder Damm und Schöneicher Landstraße. Die Ortsteilgrenze trifft (südlich der Münchehofer Heide) auf die Stadtgrenze zu Schöneiche und führt ostwärts an der Waldkante entlang wiederum zur Schöneicher Landstraße, grenzt dann den Alten Fischerweg gegen die Rahnsdorfer Straße in Schöneiche ab und folgt südwärts Am Alten Fließ der Begrenzung von Fichtenau (Schöneiche reicht hier als Zipfel herein) ostwärts und wieder nordwärts in einem Winkel, wo die Lübecker, Hamburger und Geschwister-Scholl-Straße zwischen Fichtenau und Grätzwalde durch den Ortsteil laufen.
Die Ortsteilgrenze folgt im Weiteren dem Waldsaum der Berliner Stadtforsten nach Südosten, wobei als Nachbarort an der Stadtgrenze Woltersdorf erreicht wird. Nördlich des NSG Wilhelmshagener-Woltersdorfer Dünenzug nach Osten bis zur Rahnsdorfer Straße in Woltersdorf, weiter zu einem Ortsteilzipfel mit Zugang zum Flakensee,FIS-Broker Kartenanzeige FIS-Broker-Vorschau-Karte von Berlin 1:5000 (K5-Farbausgabe) der nur durch die Straßenbreite der Woltersdorfer Landstraße erschlossen ist, führt die Stadtgrenze um einen Zipfel von Erkner herum am Waldrand entlang nach Südwesten. Der Wachtelschlag liegt außerhalb in Erkner, dessen Verlängerung nach Süden, Grenzweg, liegt im Ortsteil. An der Bahnanlage zum Bahnhof Erkner verläuft die Grenze nach Westen für 320 Meter nördlich, dann südlich der Bahnlinie. Ein Gebietsstreifen von 30 Meter Breite und 1300 Meter Länge ragt nach Rahnsdorf hinein. Hier liegt die Landjägerallee, die zu Erkner gehört. Im Weiteren nach Süden wird die Fürstenwalder Allee gekreuzt und dann das Nordufer des Dämeritzsees erreicht, der nach Südwest zu einer Landzunge am gegenüberliegenden Ufer von der Stadtgrenze überspannt wird. Am hiesigen Westufer des Dämeritzsees entlang der Landzunge führt die Ortsteilgrenze zu Müggelheim (an der Einfahrt des Gosener Grabens und Kanals) am Südufer des Alten Spreearms und geht in den Lauf der Müggelspree über.
Übersicht der Straßen
Name/Lage Länge/Maße(in Metern) Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen BildAalstieg ()330Aal, Speisefischalign= right Die Straße 565 wurde 2008 passend zu umgebenden Straßen umbenannt und liegt zwischen Hechtstraße und Am Stieggarten.140px|Berlin-Rahnsdorf AalstiegAbendseglersteig ()420 Abendsegler, Fledermausgattungalign= right Die U-förmig verlaufende Straße beginnt und endet am Mausohrweg. Sie liegt in einer am Anfang der 2020er Jahre errichteten Neubausiedlung direkt an der Stadtgrenze zu Erkner. 140x140px|zentriert|Berlin-Rahnsdorf AbendseglersteigAhornstraße ()310Ahorn, Straßenbaumalign= right Die Ahornstraße liegt im Siedlungsgebiet Hessenwinkel südlich der Lindenstraße und schließt beiderseits an diese an. 1937 ist sie im Adressbuch zwischen Linden- und Lutherstraße wiederum zur Lindenstraße aufgeführt. Die rechte Seite (gerade) ist fast vollständig bewohnt, auf der linken Seite liegen bis Grundstück Nr. 9 Parkanlagen, von den Grundstücken 9–27 (ungerade) sind nur drei bebaut und bewohnt, die anderen sind Baustellen oder existieren nicht.140px|Berlin-Rahnsdorf AhornstraßeAlter Fischerweg ()1450Fischer aus Schöneiche benutzten diesen Weg zum Müggelsee (1967 eine symbolische Benennung)align= right Bis 1967 hieß der Abschnitt hier Rahnsdorfer Straße gleichlautend wie die Weiterführung im Nachbarort. Die Straße mit den Grundstücken 1–5 führt durch Wald und liegt zwischen dem S-Bahnhof Rahnsdorf und der Stadtgrenze zu Schöneiche.140px|Berlin-Rahnsdorf Alter FischerwegAm Küstergarten ()170 Küstergarten, Flurnamealign= right Die Straße liegt zwischen Dorfstraße und der Müggelspree gegenüber der Insel Schilfwall. Im Jahr 1922 sind im Adressbuch bereits vier Parzellen bebaut, die jedoch nach den Hauseigentümern benannt sind und noch nicht nummeriert.140px|Berlin-Rahnsdorf Am KüstergartenAm Mühlenfließ ()140Fredersdorfer Mühlenfließalign= right Die Straße ist eine Sackgasse westlich vom Woltersdorfer Weg bis zum Waldrand, sie wurde um 1900 als Königin-Luise-Straße angelegt. Die Rahnsdorfer Mühle (Schneidemühle) wurde 1654 nahe der Mündung dieses Fließes in den Müggelsee gebaut und bestand bis Ende des 19. Jahrhunderts.
Die hier entstandene Villenkolonie und die jetzige Ortslage erhielten die Bezeichnung „Rahnsdorfer Mühle“.140px|Berlin-Rahnsdorf Am Mühlenfließ 140px|Am MühlenfließAm Schonungsberg ()570Schonungsberg, hier liegende Erhebung mit ehemals jungem Baumbestand (Schonung)align= right Als Straße 5 eingerichtet, liegt sie zwischen Püttbergeweg und Fürstenwalder Allee. 140px|Berlin-Rahnsdorf Am SchonungsbergAm Stieggarten ()260Stieg, Flurstück östlich der Straßealign= right Sie liegt zwischen Mühlenweg und Dorfstraße und war die Straße 563 des Bebauungsplans in der Ortslage Rahnsdorfer Mühle.140px|Berlin-Rahnsdorf Am StieggartenAn den Bänken ()630 Die Bänke, Bucht zwischen östlichem Müggelsee und Entenwall an einem Ausfluss der Müggelspreealign=right Die Straße liegt zwischen Müggelwerder- und Richard-Hörnke-Weg am Großen Bänkegraben. Noch 1925 war sie als Straße 19 geführt.140px|Berlin-Rahnsdorf An den BänkenBachstelzenweg ()220Bachstelzealign=right Die Straße in Neu-Venedig zwischen Kanal III und IV ist eine östliche Stichstraße vom Rialtoring.140px|Berlin-Rahnsdorf Bachstelzenweg 140px|Berlin-Rahnsdorf Bachstelzenweg Kanal IVBaldurstraße ()120Baldur, germanischer Gott der Sonnealign=right Die Straße im Süden von Hessenwinkel liegt zwischen Triglaw- und Wodanstraße. 1937 ist die Straße in der gleichen Lage mit dem Haus auf Grundstück 1 (linke Seite) Ecke Triglawstraße bewohnt, außer einem Neubau sind alle anderen Grundstücke als BaustelleAls Baustelle werden im Adressbuch Grundstücke vermerkt, für die dieses erworben und eingetragen ist. Eine Bebauung muss nicht stattfinden. bezeichnet.140px|Berlin-Rahnsdorf BaldurstraßeBauernheideweg ()850Bauernheide, gemeinsam genutzter Bauernwald an den Püttbergenalign=right Um 1900 in der Kolonie als Mittelstraße angelegt, liegt der Weg zwischen Hortwinkeler Weg und Hangelsberger Gang. Der Bauernwald wurde 1853 durch die Heide-Separationsachse unter die Interessenten aufgeteilt. Die Rahnsdorfer Fischer übereigneten ihren Besitz einer Terraingesellschaft.140px|Berlin-Rahnsdorf BauernheidewegBeiersdorfer Weg ()470Beiersdorf, Ortsteil der Gemeinde Beiersdorf-Freudenberg in Brandenburgalign=right Um 1900 wurde diese Straße als Prinz-Friedrich-Straße angelegt, war 1928 noch unbebaut und wurde 1938 umbenannt. Sie gehört zu den Querstraßen zwischen Püttbergeweg bis Freienbrinker Saum.140px|Berlin-Rahnsdorf Beiersdorfer WegBerghofer Weg ()430Berghof, Wohnplatz der Gemeinde Rüdersdorf in Brandenburg; Richtung der Straßealign= right Als Straße 461 eingerichtet, liegt sie zwischen Am Schonungsberg und Grünheider Weg. 140px|Berlin-Rahnsdorf Berghofer WegBiberpelzstraße ()590Der Biberpelz, Drama von Gerhart Hauptmannalign= right Die Spreestraße wurde mit der Kolonie Hessenwinkel angelegt. Im Jahr 1938 wurde aus dem vom Kanal verlaufenden Teil der Straße 520 und dem anschließenden Teil der Spreestraße bis zur Hohen Brücke die neu benannte Straße zwischen Rialtoring und Im Haselwinkel gebildet.140px|Berlin-Rahnsdorf Biberpelzstraße 140px|Berlin-Rahnsdorf BiberpelzstraßeBirkenstraße ()270Birke, Laubbaumalign= right Sie liegt in Hessenwinkel zwischen Biberpelz- und Hubertusstraße. 1937 ist die Straße in der Lage Hubertus- / Spree- / Fahlenbergstraße angegeben. An der Spreestraße liegt der Kirchhof, außer zwei Sommerhäusern, einem Garten und Baustellen stehen acht bewohnte Häuser an den fortlaufend nummerierten Grundstücken.140px|Berlin-Rahnsdorf BirkenstraßeBlossiner Straße ()440Blossin, Ortsteil der Gemeinde Heidesee in Brandenburgalign= right Die Straße wurde um 1900 als Residenzstraße angelegt und liegt zwischen Püttbergeweg und Freienbrinker Saum.140px|Berlin-Rahnsdorf Blossiner StraßeBlumeslake ()300Lakealign= right Die Straße hieß bis 2005 Straße 549 und wurde auf Wunsch der Anwohner benannt. Sie liegt zwischen Schleiengang und Straße 546.140px|Berlin-Rahnsdorf BlumeslakeBogenstraße ()370Bogen, nach der Straßenformalign= right Die Straße in Hessenwinkel liegt zwischen Wald- und Kanalstraße. Nach Adressbuch 1937 in gleicher Lage stehen auf den 28 Grundstücken in fortlaufender Nummerierung 14 Einfamilienhäuser, außerdem zwei Gärten und ein Sommerhaus.140px|Berlin-Rahnsdorf BogenstraßeBrückenstraße ()190Brücke über das Fredersdorfer Mühlenfließalign= right Die Brückenstraße geht als Stichstraße nördlich von der Seestraße ab, eine Fußgängerbrücke über das Mühlenfließ führt in das Erlenbruch am Großen Müggelsee. Bereits im Jahr 1922 findet sich diese Straße mit drei Parzellen im Berliner Adressbuch.140px|Berlin-Rahnsdorf BrückenstraßeBuriger Weg ()440Burig, Wohnplatz der Gemeinde Gosen-Neu Zittau in Brandenburgalign= right Die Straße wurde um 1900 als Parkstraße angelegt und liegt zwischen Freienbrinker Saum und Püttbergeweg. 140px|Buriger WegClara-Müller-Jahnke-Straße