mini|hochkant=1.5|Übersichtskarte von Berlin-Konradshöhe
Die Liste der Straßen in Berlin-Konradshöhe stellt die im Berliner Ortsteil Konradshöhe liegenden Straßen mit ihren historischen Bezügen dar. Gleichzeitig ist diese Zusammenstellung ein Teil der Listen aller Berliner Straßen und Plätze.
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Überblick Konradshöhe hat Einwohner (Stand: ) und umfasst den Postleitzahlenbereich 13505.
In Konradshöhe liegen 45 gewidmete Straßen und zwei Plätze. Von den Straßen gehören neun nur teilweise zum Ortsteil, wobei insbesondere die östliche Straßenseite zum Tegeler Forst als Ortsteilgrenze gehört. Der Ortsteil teilt sich in das nördliche Konradshöhe und das Gebiet TegelortAm 10. Juni 1872 kaufte der Färber Carl Berger ein Grundstück am Tegeler See und baute darauf ein Wohnhaus mit Gastwirtschaft. Weitere Häuser folgten und 1896 wurde Tegelort amtlich als Villenvorort von Berlin bezeichnet. Wie das 1891 entstandene Jörsfelde war Tegelort Siedlungsgebiet für Berliner Sommerfrischler. am Helgaweg, wo der Berliner Forst Tegel eine Engstelle von 140 Meter hat. Die summierte Länge aller Straßen im Ortsteil beträgt 10,3 Kilometer.
Bereits 1868 bestand hier ein Gehöft. Theodor Rohmann baute ohne Genehmigung und gegen den Willen der Behörden in der Gemarkung seine Kupferschmiede und bildete den Ausgang für diese Kolonie an der Havel, die zum beliebten Ausflugsziel der Berliner wurde. Siedlungskerne im Ortsteil sind die Kolonien Jörsfeld, Tegelort und Konradshöhe. Diese Ansiedlungen bestimmten die Entwicklung des Straßensystems.Ortsteil Berlin-Konradshöhe im Bezirk Reinickendorf Konradshöhe – vorwiegend mit Straßennamen nach Vogelarten – liegt im Norden des heutigen Ortsteils, Tegelort liegt im Süden am Ufer von Havel und Tegeler See und Jöhrsfelde bildet den mittleren Teil, diese beiden Ortslagen einst mit Straßennamen nach Personen tragen zumeist Frauenvornamen. Die Straßen im Ortsteil sind im Vergleich zu anderen Siedlungsstraßen in Berlin breit. Da der Ortsteil bebaut ist kamen seit den 1970er Jahren keine neuen Straßen hinzu, neue Wohnbauten (oft Mehrfamilienhäuser) entstanden durch Verdichtung auf Freiflächen oder durch Grundstücksteilung.
Das Hauptstraßensystem verläuft entlang der Havel mit Anbindung von Heiligensee im Norden über Sandhauser, Eichelhäher-, Friederike-, Jöhrsstraße zur Autofähre über die Havel nach Hakenfelde. Hinzu kommt noch (Richtung Nordost) die Habichtstraße die von Tegel her die Konradshöher Straße an den Falkenplatz zur Sandhauser und Eichelhäherstraße führt. Im Berliner Straßenentwicklungsplan (StEP) sind die Zuführungen in den Ortsteil: Sandhauser Straße, Falkenplatz und Habichtstraße als regional und Eichelhäher-, Friederike- und Jörsstraße als ergänzend klassifiziert.FIS Broker Detailnetz (Regionales Bezugssystem)
Übersicht der Straßen und Plätze
Name/Lage Länge/Maße(in Metern) Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen BildAlmazeile ()180 Alma, weiblicher Vorname Die Straße liegt zwischen Beate- und Friederikestraße, als Sackgasse bis zur Havel. Seit 1893 war hier die Kurze Straße angelegt, die im Bebauungsplan vom 18. Februar 1893 genannt und auf einer Karte von 1908 eingezeichnet ist. Die Straßen im Süden des Ortsteils (Tegelort) erhielten zumeist ihren Namen nach weiblichen Vornamen. Von der Almazeile liegen beidseits gleichbenannte Zuführungsstraßen zu Grundstücken, die hinter den Grundstücken von Friedericke- und Beatestraße liegen.140px|Almazeile 140px|Almazeile von Beatestraße westwärtsAm Eulenhorst ()370(im Ortsteil) Eulenhorst, nachtaktiver Beutegreifer, symbolische Benennung für die Lage am Forst - Die Straße liegt zwischen Eichelhäher- und Milanstraße. Die Straße 22 des Bebauungsplanes war hier trassiert. Straßen der Umgebung (im Norden des Ortsteils) erhielten ebenfalls Namen nach Vogelarten, mit Bezug zum Charakter von Konradshöhe als Gartenstadt. Die Straße liegt mit dem Straßenland und den Grundstücken 3–13 (ungerade) im Ortsteil. Am südlichen Straßenrand grenzt in Tegel der Tegeler Forst.140px|Am EulenhorstAm Krähenberg ()560 Krähenberg, Erhebung im südlichen Zipfel des Tegeler Forstes - Die Straße liegt zwischen Rabenhorst- und Rohrweihstraße, weiter als Sackgasse zur Havel. Im Bebauungsplan war es die Straße 3.140px|Am Krähenberg 140pxAn der Krähenheide ()270(im Ortsteil) Krähenheide, alter Flurname am Krähenberg - Die Straße liegt zwischen Steinkauzgasse und Waldkauzstraße, nach Bebauungsplan ist sie als Straße 26 trassiert. Straßenland und die bebauten Grundstücke am Westrand liegen im Ortsteil, der Wald an der Ostseite der Straße gehört zum Tegeler Forst in Tegel.140px|An der Krähenheide 140px|An der Kräheide südwärts – links im Bild Tegeler ForstBärbelweg ()520Bärbel, Form des weiblichen Vornamens Barbara Die Straße liegt zwischen Buntspecht- und Luisenstraße. 1961 wurde die Uferstraße (zwischen Buntspecht- und Schillerstraße) mit der Havelstraße (zwischen Schiller- und Luisenstraße) zusammengefasst und neu benannt. Das Seeadlerufer (Konradshöhe) ist in den Jahren 1930 und 1947 (wahrscheinlich zusätzlich) als Uferstraße benannt worden. Die Havelstraße (Tegelort) wurde verkürzt und der südliche Teil am Ufer ist unbenannt geblieben.140px|Bärbelweg 140px|Bärbelweg am östlichen Havelufer gelegen 140px|Bärbelweg nach Süd (Richtung Tegelort)Barschelplatz ()70 × 20 Barschel, Grundbesitzer in der Kolonie Conradshöhe der Gemeinde Heiligensee Der Platz ist schon im Bebauungsplan unter diesem Namen genannt. Er liegt am Südufer von Tegelort am Tegeler See gegenüber der Insel Valentinswerder, die zu Tegel gehört, 1925 aber noch zu Spandau. Am Platz treffen von Nordost die Scharfenberger Straße und von Nord die Beatestraße auf das Ufer an dem die Ortsteilgrenze zu Tegel verläuft. Am Platz, der eher einer Straße am Ufer gleicht befinden sich Bootsanlegeplätze. Über den Barschelplatz und insbesondere weiter nach West bis zur Fähre am Ufer entlang führt die Humboldt-Spur, die Nr. 16 der 20 Grünen Hauptwege© die als Erholungssystem durch Berlin führen.Beschreibung der Humboldt-Spur auf der Website von SenStadtUm Hier lag die Endhaltestelle Tegelort der Heiligenseer Straßenbahn (Linie 28)140px|Barschelplatz 140px|Barschelplatz am Tegelort nach Westen zur Havel gesehen 140px|Barschelplatz 1913: Endhaltestelle der StraßenbahnBaummardersteig ()240 Baummarder, Raubtierart der Gattung der Echten Marder, Waldbewohner Die Straße in der Ortslage Konradshöhe liegt zwischen Eichelhäher- und Nußhäherstraße, die hier trassierte Straße 310 des Bebauungsplans erhielt nicht wie die umliegenden Straßen den Namen einer Vogelart. An der Straße befindet sich die evangelische St. Agnes-Kapelle und das Haus Konradshöhe.140px|Baummardersteig 140px|Baummarderstraße ostwärtsBeatestraße ()520Beate, weiblicher Vorname Die 1961 umbenannte Straße liegt in der Ortslage Tegelort zwischen Barschelplatz (am Havelufer) und Gerlindeweg (in den sie übergeht). Sie geht etwa 120 Meter über den Jöhrsweg nach Norden und stößt an der Biegung nach Nordwest (ab hier Gerlindeweg) an den Tegeler Forst.Lagekläung auf der Karte von Berlin 1:5000 (K5-Farbausgabe), hergestellt von den bezirklichen Vermessungsämtern So verläuft für 30 Meter am Ostrand der Straße die Ortsteilgrenze zu Tegel. Im Bebauungsplan vom 5. September 1893 wird sie als Grenzstraße genannt, offensichtlich wegen der Lage am Ostrand der Kolonie Jöhrsfelde. 1908 ist sie jedoch schon als Moltkestraße (parallel zu Bismarck- und Roonstraße) benannt.140px|Beatestraße 140px|Beatestraße südwärts ab AlmazeileBuntspechtstraße ()230Buntspecht, Vogelart der Familie der Spechte, besiedelt Wälder fast jeder Art, Parks und baumreiche Gärten Die Straße liegt am Übergang der Ortslage Konradshöhe zu Jöhrsfelde, wo der Tegeler Forst am weitesten nach Westen reicht. Sie liegt in Ost-West-Richtung zwischen Nußhäherstraße und Bärbelweg. Die Straße 9 des Bebauungsplans erhielt vor 1908 den Namen Goethestraße (parallel zur Schillerstraße). Die Umbenennung erfolgte, da es in Groß-Berlin durch die Eingemeindungen von 1920 mehrere Straßen gleichen Namens gab.140px|Buntspechtstraße 140px|Buntspechtstraße vom Bärbelweg her links der BootsclubparkDohlenstraße ()660Dohle, Singvogelart der Familie der Rabenvögel - Die Straße 24 des Bebauungsplans für die Kolonie Konradshöhe wurde schon vor 1922 ortsbezogen nach einer Vogelart benannt und liegt zwischen Am Eulenhorst und der Waldkauzstraße.140px|Dohlenstraße 140px|Dohlen- /Ecke Habichtsstraße nordwärtsDorndreherweg ()350(im Ortsteil)Dorndreher, Vogelart aus der Familie der Würger - Im Bebauungsplan ist sie als Straße 16 trassiert. Die Straße liegt zwischen Waldkauz- und Rabenhorststraße. Sie grenzt den Ortsteil gegen Tegel ab, das Straßenland und die Grundstücke gehören zum Ortsteil, an der Nordrand der Straße grenzt der Tegeler Forst.140px|DorndreherwegEdeltrautweg ()370Edeltraut, weiblicher Vorname Die Straße war schon 1892 als Birkenstraße benannt worden, im Zuge der Umbenennung von mehrfach in Berlin vorhandenen Straßennamen und bei der Anpassung an die Namenswahl in der Ortslage nach Vornamen von Frauen erfolgte die Umbenennung der Straße zwischen Gerlindeweg und Jörsstraße.140px|Edeltrautweg 140px|EdeltrautwegEichelhäherstraße ()370 Eichelhäher, Singvogel aus der Familie der Rabenvögel - Die Straße liegt zwischen Falkenplatz und Wildtaubenweg und liegt im Hauptstraßenzug nach Tegelort zwischen Sandhauser oder Habicht- und Friederickestraße. Die Straße ist im Bebauungsplan vom 11. Dezember 1896 als Hinterfeldstraße genannt und nach 1908 ist die Trasse als Straße 11 genannt. Als Name kam nach 1908 die Bezeichnung Tegelorter Straße auf. Noch vor 1922 wurde deren südlicher Teil passend zu den umgebenden Vogelnamenstraße in Eichelhäherstraße umbenannt. Deren nördlicher Abschnitt kam zur Sandhauser Straße.140px|Eichelhäherstraße 140px|Eichehlhäherweg ab Falkplatz südwärtsElstergasse ()370 Elster, Vogelart aus der Familie der Rabenvögel - Die Straße zwischen Rabenhorst- und Sandhauser Straße liegt in der Trasse von Straße 52 und Straße 328 nach Bebauungsplan.140px|ElstergasseFalkenhorststraße ()480 Falkenhorst, Horst eines Falken - Die Straße liegt zwischen Falkenplatz und Steinadlerpfad, über den sie als Sackgasse noch westwärts bis ans Havelufer geht. Bereits vor 1902 war sie als Rohmannstraße benannt auf der Trasse von Straße 6 des Bebauungsplans von 1896.140px|Falkenhorststraße 140px|Falkenhorststraße nach Ost gesehenFalkenplatz ()160 × 70 Falken, Gattung der Greifvögel aus der Familie der Falkenartigen - Der Platz ist schon im Bebauungsplan vom 11. Dezember 1896 genannt. Es ist der zentrale Platz in der Ortslage Conradshöhe in Form eines Trapezes, in der Platzmitte liegt ein Wäldchen. Die Hauptstraßen Habicht-, Sandhäuser und Eichelstraße münden auf ihm und dazu von Ost Raben-, von West Falkenhorst- (am Südrand) und Stößerstraße (am Nordrand) und von Norden die Rabenhorststraße. Am Platz steht eine 1926 errichtete hölzerne Wartehalle der Straßenbahn der Gemeinde Heiligensee. Diese wurde im Mai 1913 bis Tegelort in Betrieb genommen, erhielt im Netz der Berliner Straßenbahn die Nummer 28 und wurde 1958 eingestellt.140px|Falkenplatz 140px|Falkenplatz ab Ecke Falkenhorststraße nordwärtsFriederikestraße ()820(im Ortsteil)Friederike, weiblicher Vorname 1961 wurden die Eichenallee durch den Tegeler Forst und die Bismarckstraße in Tegelort in Friederikestraße umbenannt. Die Straße liegt in Verlängerung der Eichelhäherstraße zwischen Wildtaubenweg und Almazeile, führt über letztere bis zum Ufer am Tegelort. Die um 1900 nach Bismarck benannte Straße in Tegelort war im Bebauungsplan als Colbergstraße vorgesehen.140px|Friederikestraße 140px|Friederickestraße Blick Süd vom Ortsrand ausGabelweihstraße