Sigrid von Richthofen, als Sigrid Blanca Ingeborg Johanson, (* 2. Juni 1898 in Dresden; † 23. September 1977 in Hamburg) war eine deutsche Schauspielerin.

Leben Sie war seit 1928 mit Manfred Graf von Richthofen-Seichau (1903–1945) verheiratet.

Zu den Höhepunkten ihrer Karriere als Schauspielerin zählt ihre Rolle in Fellinis Julia und die Geister (Giulietta degli spiriti) aus dem Jahr 1965. Rosa von Praunheim drehte 1977 einen halb biographischen Film mit dem Titel Gräfin von Richthofen über sie.

Sigrid von Richthofen starb am 23. September 1977 in Hamburg.

Filmografie Kino 1956: Zwischen Zeit und Ewigkeit 1959: Peter Voss, der Held des Tages 1961: Der grüne Bogenschütze 1961: Das Wunder des Malachias 1961: Der Fälscher von London 1962: Das Rätsel der roten Orchidee 1964: Polizeirevier Davidswache 1965: Julia und die Geister (Giulietta degli spiriti) 1965: St. Pauli Herbertstraße 1971: Rosy und der Herr aus Bonn 1971: Sonne, Sylt und kesse Krabben 1972: Cabaret 1976: Halt die Luft an, alter Gauner – Der Stockfisch und das Stinktier

Fernsehen 1964: Das Gespenst von Canterville 1965: Der Fall Hau 1967: Claire 1967: Abgründe (Episode Claire) 1968: Das Ferienschiff (Fernsehserie) 1969: Jacques Offenbach – Ein Lebensbild 1970: Miss Molly Mill (Fernsehserie) 1971: F.M.D. – Psychogramm eines Spielers 1971: Percy Stuart (Fernsehserie) 1973: Diamanten-Party 1973: Rabe, Pilz & dreizehn Stühle (Fernsehserie)

Literatur Chronik der Familie von Richthofen. in: Deutsches Adelsverzeichnis. (97. Auflage) Rosenheim und München 2009. Peter W. Jansen u. Wolfram Schütte (Hrsg.): Rosa von Praunheim. in: Reihe Film (Band 30). München u. Wien 1984.

Weblinks

Foto Kurzbiographie über S. von Richthofen bei hamburg-frauenbiografien.de

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