Ereignisse 13. März: Die Encyclopædia Britannica kündigt die Einstellung ihrer gedruckten Ausgabe an; sie werde nach 244 Jahren künftig nur noch in digitaler Form erscheinen. 15.–18. März: Leipziger Buchmesse März: Der Blumenbar Verlag wird zu einem Imprint des Aufbau-Verlags. 10.–14. Oktober: Frankfurter Buchmesse; Gastland: Neuseeland 28. November: Die Beta-Version der Deutschen Digitalen Bibliothek wird für die Allgemeinheit freigeschaltet. In München findet das 1. Schamrock – Festival der Dichterinnen statt. Der im hessischen Kriftel beheimatete Ylva Verlag wird gegründet. In Buxtehude wird der Verlag Rote Zahlen, mit dem Schwerpunkt auf zeitgenössischer deutschsprachiger Lyrik, gegründet. Die deutschsprachige „Zeitschrift für Ideologiekritik“ sans phrase erscheint erstmals. In Wiesbaden wird erstmals der Lyrikpreis Orphil vergeben. Beim Internationalen Literaturfestival Berlin wird erstmals die undotierte Auszeichnung Das außergewöhnliche Buch an 27 Bücher vergeben. Es soll damit auf Bücher hingewiesen werden, die „Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene unbedingt lesen“ sollten. In Chile wird erstmals der Premio Iberoamericano de Narrativa Manuel Rojas vergeben.
Geburts- und Jahrestage
15. Januar: 200. Geburtstag des norwegischen Schriftstellers Peter Christen Asbjørnsen 16. Januar: 100. Todestag des expressionistischen Lyrikers Georg Heym 7. Februar: 200. Geburtstag des englischen Schriftstellers Charles Dickens 19. Februar: 175. Todestag des deutschen Schriftstellers Georg Büchner 30. März: 100. Todestag des deutschen Schriftstellers Karl May 5. April: 175. Geburtstag des englischen Dichters und Autors A. C. Swinburne 20. April: 100. Todestag des irischen Schriftstellers Bram Stoker 6. Mai: 150. Todestag des US-amerikanischen Philosophen Henry David Thoreau 19. Mai: 250. Geburtstag des deutschen Philosophen Johann Gottlieb Fichte 28. Juni: 300. Geburtstag des französischen Philosophen und Pädagogen Jean-Jacques Rousseau 21. August: 250. Todestag der englischen Schriftstellerin Mary Wortley Montagu
2. Juli 1912: Es erscheinen die ersten 12 Bände der Insel-Bücherei. 1. August 1962: Es erscheint Der Räuber Hotzenplotz von Otfried Preußler.
Neuerscheinungen Romane
Abgeschnitten – Sebastian Fitzek Die Akte Vaterland – Volker Kutscher Das Alphabethaus – Jussi Adler-Olsen Der Anschlag – Stephen King Argus – Jilliane Hoffman Die Auserwählten – In der Brandwüste – James Dashner Die Bestimmung und Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit – Veronica Roth Blackout – Morgen ist es zu spät – Marc Elsberg Bretonische Verhältnisse – Ein Fall für Kommissar Dupin – „Jean-Luc Bannalec“ Brüder – Hilary Mantel Camouflage – Joe Haldeman Carte Blanche – Jeffery Deaver Dark Canopy – Jennifer Benkau Das dreizehnte Kapitel – Martin Walser Du und ich – Niccolò Ammaniti Die Dunkelheit in den Bergen – Silvio Huonder Er ist wieder da – Timur Vermes The Eternal Flame – Greg Egan Die Flüsse von London – Ben Aaronovitch The Forgotten (OA) – David Baldacci Die Gärten des Mondes (NA) – Steven Erikson Gefährten (NA) – Michael Morpurgo Der Gefangene des Himmels – Carlos Ruiz Zafón Grischa – Goldene Flammen – Leigh Bardugo Der größere Teil der Welt – Jennifer Egan Das Handwerk des Teufels – Donald Ray Pollock Haus ohne Halt – Marilynne Robinson Helden des Olymp – Der verschwundene Halbgott – Rick Riordan Herr der Zeit – Joe Haldeman Holunderküsschen – Martina Gercke Ihre Nacht – Banana Yoshimoto Im Café der verlorenen Jugend – Patrick Modiano Imperium – Christian Kracht Im Winter dein Herz – Benjamin Lebert Indigo – Clemens J. Setz Jäger der Macht – Brandon Sanderson Johann Holtrop – Rainald Goetz Kanada – Richard Ford Die Kane-Chroniken – Die rote Pyramide – Rick Riordan Katzentisch – Michael Ondaatje Knochenjagd – Kathy Reichs Knochensplitter – Stuart MacBride Der König von Berlin – Horst Evers Krieg der Seelen – Iain M. Banks Landgericht – Ursula Krechel Legend – Fallender Himmel – Marie Lu Leviathan erwacht – James S. A. Corey Liebe – Yasushi Inoue Mary, Tansey und die Reise in die Nacht – Roddy Doyle Matterhorn: A Novel of the Vietnam War – Karl Marlantes Miss Lonelyhearts (Neuübersetzung) – Nathanael West New York Run – Frank Lauenroth Nullzeit – Juli Zeh Only Revolutions – Mark Z. Danielewski Ein plötzlicher Todesfall – Joanne K. Rowling Puerta Oscura – Totengesang – David Lozano Ready Player One – Ernest Cline Reckless. Lebendige Schatten – Cornelia Funke Die Rückkehr der Jungfrau Maria – Bjarni Bjarnason Der Russe ist einer, der Birken liebt – Olga Grjasnowa Schattengott – Uli Paulus Die Schattenträumerin – Janine Wilk Das Schicksal ist ein mieser Verräter – John Green Die Schöne des Herrn (üa NA) – Albert Cohen Shades of Grey (Trilogie) – E. L. James Sonea: Die Königin – Trudi Canavan Stadt der Fremden – China Miéville Steife Prise – Terry Pratchett Stravaganza – Stadt der Schwerter (City of Swords) – Mary Hoffman Sunrise – Das Buch Joseph – Patrick Roth Sunset Park – Paul Auster Superwurm – Axel Scheffler, Julia Donaldson Throne of Glass – Sarah J. Maas Time Out – Andreas Eschbach Der Trafikant – Robert Seethaler Überman – Tommy Jaud Die undankbare Fremde – Irena Brežná Der unvergessene Mantel – Frank Cottrell Boyce Vango. Prinz ohne Königreich – Timothée de Fombelle Verachtung – Jussi Adler-Olsen Verdächtige Geliebte – Keigo Higashino Die Verratenen – Ursula Poznanski Verteidigung – John Grisham Verteidigung der Missionarsstellung – Wolf Haas Virals – Nur die Tote kennt die Wahrheit – Kathy Reichs The Walking Dead – Robert Kirkman und Jay Bonansinga Weitlings Sommerfrische – Sten Nadolny Will & Will – John Green & David Levithan Wind – Stephen King Winter der Welt – Ken Follett Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse – Thomas Meyer Wovon wir träumten – Julie Otsuka Die Zeit, die Zeit – Martin Suter
Sachliteratur
0,1 % – Das Imperium der Milliardäre – Hans-Jürgen Krysmanski 1913: Der Sommer des Jahrhunderts – Florian Illies Der Amok-Komplex oder die Schule des Tötens – Ines Geipel Annawadi oder Der Traum von einem anderen Leben – Katherine Boo Devil in the Grove: Thurgood Marshall, the Groveland Boys, and the Dawn of a New America – Gilbert King Europa im Erdölrausch – Daniele Ganser Die falsche Münze unserer Träume – David Graeber Feldherren, Krieger und Strategen. Krieg in der Antike von Achill bis Attila – Raimund Schulz Gebrauchsanweisung für Potsdam und Brandenburg – Antje Rávic Strubel Israel schafft sich ab – Gershom Gorenberg Keine Macht den Doofen. Eine Streitschrift. – Michael Schmidt-Salomon Der König aller Krankheiten: Krebs – eine Biografie – Siddhartha Mukherjee Limonow (Romanbiografie) – Emmanuel Carrère Die Mechanismen der Skandalisierung (erweit. NA) – Hans Mathias Kepplinger Poor Economics – Abhijit V. Banerjee und Esther Duflo Recht und Gerechtigkeit. Ein Märchen aus der Provinz – Miriam und Jörg Kachelmann Schnelles Denken, langsames Denken – Daniel Kahneman Schulden: Die ersten 5000 Jahre – David Graeber Der Zauber der Wirklichkeit – Richard Dawkins
Weitere Werke
Alois Nebel – Jaroslav Rudiš (Autor) und Jaromír 99 (Zeichner) Der Alte Dessauer – Karl Thiele Amundsen – Alice Munro Atlas eines ängstlichen Mannes – Christoph Ransmayr (Fiktion und Autobiografie) Babylon – Musik: Jörg Widmann; Libretto: Peter Sloterdijk Die Bäckereiüberfälle – Haruki Murakami (Erzählungen) Chuzpe – nach dem Roman von Lily Brett Disgraced – Ayad Akhtar (Drama) Eintagsfliegen – Günter Grass Der Engel Esmeralda – Don DeLillo (Erzählungen) Euer Schweigen schützt euch nicht – Peggy Piesche (Hrsg.) (Anthologie) Europas Schande & Was gesagt werden muss – Günter Grass Finale – Alice Munro Heavy Cross – Beth Ditto mit Michelle Tea (Autobiografie) Ich weiß, ich war’s – Christoph Schlingensief (Autobiografie; postum) Jackpot – Réjane Desvignes Der Knabe Hüssein und andere Erzählungen – Armin T. Wegner (Wiederveröffentlichung) Meine Herren Collegen! – Dora Duncker (Wiederveröffentlichung) The Rise and Fall of Maximilian Hecker – Maximilian Hecker (Autobiografie) Train – Alice Munro (Kurzgeschichte) Vater telefoniert mit den Fliegen – Herta Müller (Collagen) Vincelot – Ellen Alpsten (Text) und Andrea Hebrock (Illustr.); Kinderbuchreihe W oder die Kindheitserinnerung (NA) – Georges Perec (Fiktion und Autobiografie) Was ich dir schon immer sagen wollte – Alice Munro (Erzählungen) Zeitfrauen – Clemens J. Setz (Essay)
Gestorben
1. Januar: Elizabeth Brumfiel 2. Januar: Ilse Kleberger 3. Januar: Josef Škvorecký 4. Januar: Merab Eliosischwili 6. Januar: Helmut Friedmann 7. Januar: Hedy Salquin 9. Januar: Francis Golffing 9. Januar: Thomas Höhle 12. Januar: Reginald Hill 13. Januar: Curt Meyer-Clason 15. Januar: Carlo Fruttero 17. Januar: Joseph Noiret 19. Januar: Michael Marschall von Bieberstein 21. Januar: Vincenzo Consolo 21. Januar: Kazuo Okamatsu 22. Januar: Małgorzata Baranowska 24. Januar: Carl Weissner 25. Januar: Maciej Niemiec 28. Januar: Gerhard Vogel 29. Januar: Arlene Kaplan Daniels 30. Januar: Doeschka Meijsing 30. Januar: Theodor Schübel 31. Januar: Federico Hindermann 31. Januar: Antonio Segura 1. Februar: Ardath Mayhar 1. Februar: Renata Schumann 1. Februar: Wisława Szymborska 2. Februar: Dorothy Gilman 3. Februar: John Christopher 7. Februar: Diether Schmidt 9. Februar: Hans-Joachim Maass 10. Februar: Christian Ide Hintze 15. Februar: Gottfried Berger 15. Februar: Eberhard Horst 17. Februar: Ion Nicolescu 20. Februar: Sebhat Gebre-Egziabher 20. Februar: Reinhart Lempp 21. Februar: Gernot de Vries 23. Februar: Dmitri Nabokov 25. Februar: Maaliaaraq Vebæk 26. Februar: Manfred Weinert 28. Februar: Peter Adler 1. März: Lucio Dalla 2. März: Alfred Dogbé 3. März: Horst Thomé 7. März: Hanns Kneifel 7. März: Félicien Marceau 8. März: Simin Dāneschwar 8. März: Ursula Dronke 8. März: Elio Pagliarani 10. März: Dorrit Cohn 10. März: Günter Harte 10. März: Kai J. Sasse 10. März: John G. Taylor 11. März: Hans G Helms 13. März: Ferdinand Maks Scheriau 16. März: Yoshimoto Takaaki 17. März: Paul Samuel Boyer 20. März: Bernard Zadi Zaourou 21. März: Christine Brooke-Rose 21. März: Tonino Guerra 25. März: Antonio Tabucchi 27. März: Arwed Bouvier 27. März: Adrienne Rich 28. März: John Arden 28. März: Harry Crews 3. April: Raymond Jean 3. April: Jaan Kruusvall 4. April: Anne Karin Elstad 5. April: Attila Hazai 6. April: Lia Frank 6. April: Heinz Kahlau 6. April: Reed Whittemore 8. April: Siegfried Heinrichs 10. April: Ivan Nagel 13. April: Lewis Nordan 16. April: Yvette Z’Graggen 19. April: Bernd Sülzer 20. April: Marianne Hofmann 26. April: Ardian Klosi 27. April: Stefan Reisner 28. April: Matilde Camus 30. April: Tomás Borge 2. Mai: Wilhelm Deinert 2. Mai: Tufan Miñnullin 8. Mai: Maurice Sendak 9. Mai: Rainer J. Hocher 9. Mai: Thomas von Vegesack 14. Mai: Ernst Hinterberger 15. Mai: Carlos Fuentes 15. Mai: Jean Craighead George 15. Mai: Dominique Rolin 16. Mai: Wolfgang Wiens 19. Mai: Muriel Cerf 21. Mai: Sigmar Schollak 22. Mai: Yoshida Hidekazu 23. Mai: Paul Fussell 23. Mai: Eva Hassencamp 24. Mai: Jacqueline Harpman 26. Mai: Jim Unger 27. Mai: Dieter Schlenstedt 29. Mai: Ernst R. Hauschka 31. Mai: Roger Fournier 31. Mai: Paul Sussman 4. Juni: Georg J. Morava 5. Juni: Ray Bradbury 5. Juni: Barry Unsworth 6. Juni: Klaus Eckhardt 9. Juni: Georges Sari 11. Juni: Héctor Bianciotti 11. Juni: Michael Fellman 12. Juni: Jean Vuilleumier 14. Juni: Peter H. Amann 14. Juni: Gitta Sereny 15. Juni: Ruedi Klapproth 16. Juni: Alicia Steimberg 18. Juni: Donald Ernest Charlwood 19. Juni: Emili Teixidor 20. Juni: Harald Fricke 21. Juni: Henryk Bereza 23. Juni: Horst Angermüller 24. Juni: Richard Anders 24. Juni: Martin Ripkens 27. Juni: Jørgen Fleischer 28. Juni: Kurt Kahl 28. Juni: Robert Sabatier