Günther Viezenz (* 1. Februar 1921 in Göhlenau; † 14. Januar 1999 in Köln) war ein deutscher Offizier, zuletzt Oberst der Bundeswehr. Hinsichtlich Panzervernichtungsabzeichen (21 im Nahkampf vernichtete Panzer)Gordon L. Rottman (2013). World War II Infantry Anti-Tank Tactics. Osprey Publishing. ISBN 9781472805416, S. 63. war er der höchstdekorierte Soldat der Wehrmacht.

Leben Viezenz kämpfte im Zweiten Weltkrieg und wurde am 7. Januar 1944 als Oberleutnant und Chef der 10. Kompanie des Grenadier-Regiments 7 der 252. Infanterie-Division mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet.Veit Scherzer: Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs. 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 759. Den Krieg beendete er als Hauptmann.

Am 1. April 1956 trat Viezenz der Bundeswehr bei. Von 1971 bis 1974 war er als Oberst Stellvertretender Kommandeur der Panzerbrigade 21. Als Nachfolger des Brigadegenerals Werner Krieger wurde er am 1. Oktober 1975 Inspizient Infanterie im Heeresamt Köln in der Dienststellung als General der Infanterie und blieb dies bis 31. März 1981.

Am 31. Januar 1980 wurde Viezenz mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Er war auch Chefredakteur der Zeitschrift Wehrausbildung.

Auszeichnungen Infanteriesturmabzeichen in Silber 5 Panzervernichtungsabzeichen 1 Silber 4 Gold Eisernes Kreuz (1939) II. und I. Klasse Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 7. Januar 1944

Einzelnachweise

Kategorie:Hauptmann (Heer der Wehrmacht) Kategorie:Oberst (Heer der Bundeswehr) Kategorie:General der Infanterie (Bundeswehr) Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1921 Kategorie:Gestorben 1999 Kategorie:Mann