Die Ernannte Bremische Bürgerschaft tagte vom 6. April 1946 bis zum November 1946.
Die Ernannte Bremische Bürgerschaft wurde nach dem Zweiten Weltkrieg durch die amerikanische Militärregierung eingesetzt. Sie war die Vorgängerin der ersten gewählten Bremischen Bürgerschaft der Freien Hansestadt Bremen. Mit dem erstmaligen Zusammentreten des ersten gewählten Parlaments am 28. November 1946 endete die Aufgabe der Ernannten Bürgerschaft.
Mandate Es wurden 60 Abgeordnete ernannt.
Partei Anteil Mandate SPD um 43 % 26-28 CDU um 5 % 2-3 BDV um 33 % 18-20 KPD um 16 % 10-11 Unabhängige 0um 5 % 2-3
Hinweise: Die Bremer Demokratische Volkspartei (BDV) wurde 1951 Teil der Freien Demokratischen Partei (FDP). Bremerhaven wurde erst 1947 Teil des Landes Bremen.
Abgeordnete Hinweis: Ein Abgeordneter fehlt. In der Liste sind 10 stimmberechtigte Senatoren enthalten
Name Partei Anmerkungen CDU am 15. Juli 1946 Mandat aberkannt auf Weisung der Militärregierung, kein Nachfolger ernannt BDV Senator BDV SPD Unabhängig/CDU Senator BDV BDV Fraktionsvorsitzender SPD KPD Schriftführer SPD Schriftführer KPD ab 18. Mai 1946 SPD, Senator -Rasch SPD BDV SPD SPD SPD SPD Fraktionsvorsitzender Unabhängig Senator SPD KPD Vizepräsident bis 15. August 1946, danach Senator BDV BDV BDV Schriftführer SPD SPD SPD SPD Präsident BDV SPD KPD BDV KPD SPD BDV SPD SPD BDV SPD KPD BDV BDV Unabhängig Senator SPD Senator KPD Schriftführerin bis 15. August 1946, Senatorin BDV KPD Fraktionsvorsitzender SPD KPD Vizepräsident SPD KPD SPD BDV nach 1946 CDU, Vizepräsident SPD BDV Senator SPD Schriftführerin SPD Senator BDV BDV BDV KPD ab 18. Mai 1946 SPD, Senator
Siehe auch Wahlergebnisse und Senate in Bremen Senat Kaisen I (SPD/BDV/KPD)
Literatur Norbert Korfmacher: Mitgliederverzeichnis der Bremischen Bürgerschaft 1946 bis 1996. Lit, Münster 1997, ISBN 3-8258-3212-0 (= Kommunalpolitik, Band 1). Horst Adamietz: Das erste Kapitel. Bremer Parlamentarier 1945–1950. Bremische Bürgerschaft, Bremen 1975.
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