Leiheim ist ein Gemeindeteil des Marktes Bissingen im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau. Der Ort wurde am 1. Juli 1971 nach Unterringingen eingemeindet. Mit Unterringingen kam er am 1. Mai 1978 in den Markt Bissingen. Das Dorf liegt 6,5 Kilometer westlich von Bissingen im oberen Tal der Kessel. Die höchste Höhe beträgt 485 m.
Name Der Ort wurde wahrscheinlich nach dem Ortsadelsgeschlecht der Lihener benannt und hieß bis ins 16. Jahrhundert Lihen, Lyhen, Lichen und Lei(c)hen. Mit Leyheim ist 1603 erstmals die heutige Namensform überliefert. Lihen könnte von Lehen abgeleitet worden sein.
Geschichte Leiheim wird im Jahre 1262 erstmals überliefert, der Ort wurde wohl von Unterringingen als Ausbausiedlung angelegt. In der Zeit von 1262 bis 1270 wird ein niederes Adelsgeschlecht genannt, das im Dienst der Herren von Hohenburg stand. Um 1377 saß im Ort ein Mitglied der Herren von Zoltingen. 1376 gelangte der Besitz an die Herrschaft Diemantstein.
Bevölkerungsentwicklung Jahr Einwohner 1840 111 1875 90 1939 83 1950 91 1961 73 1970 69 1980 62 2000 52 2020 58
Literatur Georg Wörishofer, Alfred Sigg, Reinhard H. Seitz: Städte, Märkte und Gemeinden. In: Der Landkreis Dillingen a. d. Donau in Geschichte und Gegenwart. Hrsg. vom Landkreis Dillingen an der Donau, 3. neu bearbeitete Auflage, Dillingen an der Donau 2005, S. 166–167.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Dillingen an der Donau Kategorie:Ortsteil von Bissingen (Bayern) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Dillingen an der Donau) Kategorie:Ersterwähnung 1262 Kategorie:Gemeindeauflösung 1971