Die Dolmen auf dem Dösabacken () liegen westlich des Nybodalsvägen an der Straße zwischen den Dörfern Viby und Fjälkinge; östlich von Kristianstad in der südschwedischen Provinz Skåne län und der historischen Provinz Schonen.

Der Stenadans Der Stenadans () und der 100 m entfernte Viby-Dolmen wurden zwischen 3500 und 2800 v. Chr. von den Trägern der Trichterbecherkultur (TBK) errichtet. Neolithische Monumente sind Ausdruck der Kultur und Ideologie neolithischer Gesellschaften. Ihre Entstehung und Funktion gelten als Kennzeichen der sozialen Entwicklung.J. Müller: Neolithische Monumente und neolithische Gesellschaften. In: Varia neolithica VI (2009), ISBN 978-3-941171-28-2, S. 15

Der Langdolmen „Stenadans“ (auch „Gustav Adolf 2“ genannt) liegt auf einem flachen Hügel. Von der Kammer selbst ist nur ein Deckstein zu sehen, der Rest der unausgegrabenen Megalithanlage ist noch im Hügel verborgen. Von der Einfassung sind noch 16 aufgerichtete Steine vorhanden.

Der Viby-Dolmen Der kleine „Viby-Dolmen“, () dem der Schwellenstein an der Eintrittsseite fehlt, wurde 1975 restauriert. Dabei wurden die Knochen von mindestens zwei Personen, das Fragment einer Knochennadel sowie zerscherbte Keramik gefunden.

Siehe auch Nordische Megalitharchitektur Dolmen in Schweden

Literatur Lili Kaelas: Dolmen und Ganggräber in Schweden. In: Offa. 15, 1956, S. 5–24.

Weblinks

Beschreibung und Bild des Stenadansen Beschreibung und Bild des Viby-Dolmens Bild des Stenadansen

Einzelnachweise

Dosabacken Kategorie:Großsteingrab in Skåne län Kategorie:Nordgruppe der Trichterbecherkultur Kategorie:Bauwerk in der Gemeinde Kristianstad Kategorie:Geographie (Gemeinde Kristianstad) Kategorie:Grabbau in Europa Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa