mini|Die Unitarian Chapel am South Place, Finsbury Die South Place Chapel war eine unitarische Kirche am South Place in London.

Baubeschreibung und Geschichte Die Kirche befand sich an der Stelle des heutigen River Plate House, 12–13 South Place, und grenzte seitlich bzw. rückseitig an die Gebäude der am Finsbury Circus gelegenen London Institution an. Sie wurde 1838 oder 1824 im klassizistischen Stil errichtet.Jeananne Fowler: Humanism. Beliefs & Practices. Sussex Academic Press, 1999, ISBN 1-898723-70-2, S. 27 Theodore M Porter: Karl Pearson: The scientific life in a statistical age. Princeton University Press, Princeton 2005, ISBN 0-691-12635-6, S. 110 Die Fassade mit ihren drei Fensterachsen über zwei Geschossen wurde von vier weit gestellten ionischen Säulen und je zwei flachen Pilastern an den Fassadenseiten gegliedert. Diese Substruktion trug einen schlicht gestalteten Dreiecksgiebel. Da die Säulen recht dicht vor die Wand gestellt waren, handelte es sich mangels Begehbarkeit des Raumes hinter den Säulen nicht um einen Portikus. Die große Halle des Gebäudes fasste 800 Personen.Walter Thornbury: Old and New London. Bd. 2, London u. a. 1889, S. 206.

Das Kirchengebäude wurde zeitgenössisch als in jeder Hinsicht ungewöhnlich und abweichend vom wahren Glauben einer legitimen Architektur abgetan.books.google.de Der Abbruch des Gotteshauses erfolgte 1924.Angabe auf der am Standort der Kirche angebrachten Gedenkplakette, wiedergegeben auf der Website ukunitarians.org.uk , abgerufen am 18. Dezember 2011.

Als Minister der Chapel fungierte zwischen 1824 und 1852 William J. Fox, vormals Unterhausabgeordneter für den Bezirk Oldham.Angabe auf der Website ukunitarians.org.uk , abgerufen am 18. Dezember 2011.Walter Thornbury: Old and New London. Bd. 2, London u. a. 1889, S. 206. Stanton Coit war von 1887 bis 1891 Minister des Gotteshauses und nannte sie in South Place Ethical Society um.Jeananne Fowler: Humanism. Beliefs & Practices. Sussex Academic Press, 1999, ISBN 1-898723-70-2, S. 27 Er blieb dort bis 1928.Website ethicalsoc.org.uk , abgerufen am 18. Dezember 2011. Die Komponistin Eliza Flower (1803–1846) sang im Chor der Kirche und schrieb für diese ein Liederbuch.Cathy Hartley: A historical dictionary of British women. Routledge, London 2003, ISBN 1-85743-228-2, S. 171

Einzelnachweise

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