mini|Filialkirche St. Pius (2019)
Die St.-Pius-Kirche ist eine katholische Kirche im Nordosten von Münster. Seit 2013 ist sie Filialkirche der fusionierten Kirchengemeinde St. Mauritz, innerhalb der sie zusammen mit der Erphokirche den Kirchort „Edith Stein“ bildet.Kirchort Edith Stein. Katholische Kirchengemeinde St. Mauritz.
Geschichte Die Kirche wurde 1962–1963 nach Plänen der Architekten Paul Eiling und Günther Fiedler erbaut und dem heiligen Papst Pius X. geweiht. Mit der Weihe entstand im Wege der Abpfarrung der neue Pfarrbezirk St. Pius. 2003 wurde die Gemeinde als selbständiger Pfarrbezirk aufgelöst und der neu entstandenen Kirchengemeinde Heilige Edith Stein zugeordnet, deren Mutterkirche die Erphokirche ist. Im Rahmen einer weiteren Fusion ging diese Gemeinde 2013 in der Großgemeinde St. Mauritz auf.St. Mauritz und St. Joseph Münster-Süd feiern Fusions-Gottesdienste. In: Westfälische Nachrichten, 19. Mai 2013.
Die St.-Pius-Kirche ist die Kirche der afrikanischen Gemeinde in Münster. auf der Website der Kirchengemeinde Sankt Mauritz.
Architektur Der Hauptraum der Kirche hat den Grundriss eines regelmäßigen Sechsecks. An der Ostseite ist ihm ein sich verjüngender, zweiseitig schließender Chorraum angefügt. Westlich vorgelagert befindet sich der freistehende Turm, der 1964 errichtet und erst 1988 mit vier Glocken ausgestattet wurde.Informationen zu den Glocken aus einem Mitteilungsblatt des Glockensachverständigen des Bistums Münster
Nr. Name Gussjahr Glockengießer Durchmesser(mm) Gewicht(kg) Nominal 1 Pius X 1988 Gebr. Petit & Edelbrock Gescher 1193 1050 e1 2 Maria 1060 780 fis1 3 Bernhard von Clairvaux 580 323 gis1 4 Georg 845 420 h1
Ausstattung Die Ausstattung, insbesondere der Altar, der Tabernakel sowie Ambo, Altarleuchter und der Taufstein wurden von dem Künstler Josef Baron (Hemmerde bei Unna) geschaffen. Das Altarkreuz ist über 300 Jahre alt und stammt aus Tirol. Im Altar sind Reliquien der hl. Ursula und Faustina eingemauert.Informationen zur Piuskirche auf der Website der Gemeinde
Orgel Die Orgel an der Rückwand wurde 1967 von der Orgelbaufirma Kreienbrink (Osnabrück) erbaut. Das Schleifladen-Instrument hat 19 Register auf zwei Manualen und Pedal. Die Spieltrakturen sind mechanisch, die Registertrakturen elektrisch. auf orgelmagazin.de.
I Hauptwerk C–g3 1. Prinzipal 8′ 2. Rohrflöte 8′ 3. Oktave 4′ 4. Gedacktflöte 4′ 5. Waldflöte 2′ 6. Mixtur IV-V ′ 7. Holzdulcian 16′ II Schwellwerk C–g3 8. Bleigedackt 8′ 9. Blockflöte 4′ 10. Prinzipal 2′ 11. Sifflöte ′ 12. Septsesquialter III ′ 13. Scharff III-IV ′ 14. Schalmey 8′ Tremulant Pedalwerk C–f1 15. Subbass 16′ 16. Offenbass 8′ 17. Choralbass 4′ 18. Basskornett III ′ 19. Stillposaune 16′ Koppeln: II/I, I/P, II/P
Literatur Pfarrgemeinderat der Gemeinde St. Pius (Herausgeber): 25 Jahre katholische Pfarrgemeinde St. Pius, Münster 1989
Weblinks Website der Kirchengemeinde
Einzelnachweise
Munster, St. Pius Pius Münster Munster, St. Pius Kategorie:Erbaut in den 1960er Jahren