Peter Carl Geissler (auch Geißler; * 2. Januar 1802 in Leipzig; † 27. Februar 1872 in Nürnberg) war ein deutscher Aquarell-Maler, Kupferstecher und Verleger.Manfred Neureiter: Peter Carl Geissler. In: Lexikon der Exlibriskünstler. 2018, S. 206.Normdateneintrag () der Deutschen Nationalbibliothek. Abfragedatum: 22. Dezember 2016.

Leben Peter Carl Geissler war einer der Söhne des Kupferstechers Christian Gottfried Heinrich Geißler. Er war Schüler von Albert Christoph Reindel (1784–1853) an der Kunstschule in Nürnberg. Dort gründete er 1830 eine Verlagsbuchhandlung und Illuminiranstalt.Jutta Assel, Georg Jäger: Geißler, Peter Carl … Geißlers Sohn Rudolf, Schreibweise auch Rudolph (1834–1906), wurde ebenfalls Maler, Zeichner und Illustrator in Nürnberg.

Werke mini|„Leiden und Freuden im Bade Leuck“,gezeichnet und gestochen von Geißler, um 1872 mini|Heinrich der Vierte. Zweiter Teil.Stahlstich von Carl Mayer nach Geissler, um 1850 Geissler lieferte insbesondere Zeichnungen für Buchtitel und Taschenbücher, aber auch zu Werken von Goethe, Schiller, Zschokke u. a. Geisslers Zeichnungen für eine Bilderbibel für die Jugend stach der Gründer einer graphischen Kunstanstalt in Nürnberg, Carl Mayer. „Um 1830“ datiert eine „Ansicht von Meißen mit Treidlern“ als aquarellierter Kupferstich mit einer Abbildung der Albrechtsburg, die im Besitz der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden ist und nach einem Foto durch die Deutsche Fotothek bei Europeana gezeigt wird.Ansicht von Meißen … In: europeana.eu, abgerufen am 21. April 2019. Für das 1838 erschienene Buch von Johann Heinrich Voss, Luise, schuf Geissler und Gustav Schlick Vorlagen, die von den englischen Künstler Thomas Phillebrown, Fernel und J. A. Wright in Stahl gestochen wurden.Johann Heinrich Voss: Luise … Um 1840: Radierung von Neustadt an der AischGernot Schmidt: Heimatgeschichtliche Exkursion in und um Neustadt/Aisch. Neustadt an der Aisch mit allen Sehenswürdigkeiten, Toren, Türmen und Mauern. Neustadt an der Aisch, S. 151 ( [abgerufen am 21. April 2019]). „Um 1843“ datierte ein handschriftlicher, 4-seitiger „Vertrag in Bezug zum Carl Mayer Verlag und dessen Herausgeber Lotzbeck“, der bei ebay versteigert wurde.ebay-Angebot. In: ebay.de, abgerufen am 21. April 2019. Peter Carl Geissler schuf Exlibris.

Literatur

Manfred Neureiter (Hrsg.): Geissler, Peter Carl. In: Lexikon der Exlibriskünstler. 5., überarbeitete, erweiterte und korrigierte Auflage. Pro BUSINESS, Berlin 2018, ISBN 978-3-96409-034-8, S. 206 (). Johann Heinrich Voss: Luise. Immanuel Müller, F. A. Modes, Leipzig 1838 (mit einem Frontispiz).

Weblinks

Jutta Assel, Georg Jäger: Geißler, Peter Carl. In: Die Weihnachtskrippe / Hirten, Drei / Könige, Sternsingen / Eine Dokumentation zu Weihnachten 2011. In: goethezeitportal.de europeana: who:Geissler, Peter Carl

Einzelnachweise

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