mini|hochkant=1.5|Straßensystem des Ortsteils Berlin-Blankenburg im Bezirk Pankow mini|Blankenburg 1894Von Alt-Blankenburg (Dorfstraße)West: Bahnhofstraße (nach Buchholz)Süd: Krugstegezur Heinersdorfer Straße (und Malchow)Ost: Karower Damm

Die Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Blankenburg beschreibt das Straßensystem im Berliner Ortsteil Blankenburg im Bezirk Pankow mit den entsprechenden historischen Bezügen. Gleichzeitig ist diese Zusammenstellung ein Teil der Listen aller Berliner Straßen und Plätze.

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Überblick

Der Ortsteil Blankenburg mit dem Postleitzahlenbereich 13129 hat Einwohner (Stand: ). Diese leben laut amtlichem Straßenverzeichnis in 122 gewidmeten Straßen, davon sind 41 amtlich benannte Privatstraßen in der „Anlage Blankenburg“. Das öffentliche Straßennetz hat eine Länge von 37,1 Kilometer und weitere 22 Kilometer der Straßen und Wege dieser Anlage kamen im Jahr 2011 hinzu, da sie auf landeseigenen Flächen liegt.

Das Blankenburger Straßensystem hat sich um die Ein- und Ausfallstraße von Berlin in den Niederbarnim entwickelt. Die Straße verbindet den alten Dorfkern nach Osten zum Rieselgut Malchow und entstand Ende des 19. Jahrhunderts als Blankenburger Pflasterweg. Die Verbindung nach Westen zu Französisch Buchholz wurde mit dem Bahnhof der Stettiner Bahn als Bahnhofstraße befestigt. Die nördlich des Dorfkerns ab 1902 erschlossenen Siedlungsflächen sind durch die Stettiner Bahn geteilt. Zwischen Bahn und Pankeniederung liegt das „Burgviertel“, benannt nach einer ausgegrabenen Slawenburg der Sprewanen.Blankenburg auf der Karte im Adressbuch von 1925Slawische Burganlagen in Berlin (Berlin-Blankenburg) Das Flüsschen Laake begrenzt das Viertel nördlich. Östlich der Bahn wurden um die 1920er Jahre weitere Straßen angelegt und nach Orten im Harz benannt. Sie stellen einen Bezug zur Adelsfamilie Blankenborch her, die den Ort auf einer vormals slawischen Siedlung ausbaute. Südöstlich vom Karower Damm wurden zuerst nummerierte Planstraßen nach Orten in Kärnten benannt. Die meisten Siedlungsstraßen waren bis 1938 angelegt,berlin-blankenburg/geschichte Kurzinformation über den Dorfanger Blankenburg es verblieben die Flächen nach Heinersdorf zu, westlich der Heinersdorfer Straße von Gartenanlagen benutzt. Der östlich anschließende Bereich bildete bis in die 1980er Jahre ein System von Rieselfeldern.dorfanger-blankenburg.de: Rieselfelder Erst nach Trockenlegung dieser Flächen begann ab den 1990er Jahren eine Ausdehnung des Straßennetzes.

Als Anfang der 1950er Jahre der Berliner Außenring gebaut wurde, gab es Änderungen im Straßenraster, 1957 erfolgte eine Aufteilung zwischen Blankenburg und dem Ortsteil Karow. Das zum Ortsteil gehörende Gebiet (Straßen 28, 31 und 33) liegt nördlich vom Außenring bis zur Laake und wird durch die Lindenberger-Weg-Brücke, eine Fußgängerbrücke, erschlossen. Kraftfahrzeuge können dieses Gebiet nur über die Straße 50 von Karow her erreichen. Der Bau des Pankower Zubringers beschnitt die Burgwallstraße etwas, da die Trasse entlang der Panke und der westlichen Ortsteilsgrenze liegt.

Oft waren die Blankenburger Straßen um den Ortskern noch in den 2010er Jahren unbefestigt und ohne Straßenentwässerung, aber mit beidseitigen Banketten versehen. Der ehemals dörfliche Charakter Blankenburgs zeigt sich im 21. Jahrhundert in Straßennamen wie Priesterstege und Krugstege und im Status des Gebäudeensembles von Alt-Blankenburg als Baudenkmal. Östlich der Heinersdorfer Straße und beiderseits des Karower Damms existieren kleinere landwirtschaftlich genutzte Flächen, teilweise auf vormaligen Rieselgelände. Südöstlich vom Dorf standen eine Mühle und eine Ziegelei, die in den Straßennamen wiederzufinden sind.

Die vorläufig letzten Straßennamen sind im Gebiet der ‚Anlage Blankenburg‘ vergeben worden. Diese entwickelte sich westlich der Panke ab dem Jahr 1909,Geschichte der Anlage. Abgerufen am 12. Dezember 2011. südwestlich vom Dorfkern bezogen im Ersten Weltkrieg die ersten Dauerbewohner die Vorortsiedlung. Mit dem Flächenzuwachs durch stillgelegte Rieselfelder entstanden Kleingärten und Verbindungswege mit Namen, die von den Anliegern festgelegt wurden und nicht Bestandteil des amtlichen Verzeichnisses waren. Seit Mitte der 2000er Jahre werden in Berliner Gartenanlagen, die nicht dem Bundeskleingartengesetz unterliegen, amtliche Straßennamen für diese Privatstraßen vergeben, wenn sie landeseigene Pachtflächen sind. So wurden die Straßennamen auf Antrag der Eigentümerin und Verwalterin, dem Bezirksamt Pankow, in Abstimmung mit dem Verein der Anlage Blankenburg ausgewählt.Laut Drucksache – VI-1333: „Die Benennungen sind zur Sicherstellung ausreichender Orientierungsmöglichkeiten im Sinne von § 5 Abs. 1 Satz 2 Berliner Straßengesetz (BerlStrG) notwendig. Erst auf der Grundlage der Wegebenennungen kann eine Grundstücksnummer für ein Grundstück bzw. eine Parzelle festgesetzt werden.“ Der zur Verfügung stehende Namenspool war durch nach Finken und Ammern benannte Straßen und Wege in anderen Ortsteilen begrenzt.

Übersicht der Straßen und Plätze

Name/Lage Länge/Maße(in Metern) Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen BildAhornallee ()450Ahorn, LaubbaumartÖstliche Parallelstraße der Kastanienallee, mit der ihr der Name vergeben wurde, zwischen Harzburger und Urbacher Straße.140px|Ahornallee, nördlich der Treseburger StraßeAlt-Blankenburg ()600vormaliger Anger des Dorfes Blankenburg Überliefert als Dorfstraße, nach den Eingemeindungen der Dörfer zu Groß-Berlin wurde die Umbenennung nötig.

Auf Höhe des Angers teilt sich die Straße. Der Abschnitt südlich des Angers ist in Fahrtrichtung Osten freigegeben. Der Abschnitt nördlich des Angers, welcher in westliche Fahrtrichtung freigegeben ist, wurde erst 1936 angelegt.

Das Gesamtensemble von Alt-Blankenburg steht unter Denkmalschutz und alle Einzelgebäude aus den Jahren 1880 bis 1959 sind als Baudenkmal aufgenommen.

40 Meter der Straße sind der OKSTRA-Klasse N zugeordnet und unterstehen damit im Ausbau keine Kommunalstraße.140px|Kirche in Alt-Blankenburg 140px|Feuerwache Alt-Blankenburg 140px|Blick nach Westen zur KircheAm Feuchten Winkel ()50(im Ortsteil) benachbarte KleingartenanlageDer Name ist der Kleingartenanlage Feuchter Winkel (Nr. 15) angepasst, zu der die Straße führt. Der als Autobahnzubringer ausgebaute Ast der Straße liegt im Ortsteil Pankow, hierzu gehört die Tankstelle (Nr. 11). Der Durchgang zum Heinersdorfer Ast dieser Straße mit dem ehemaligen Bahnwerk (Nr. 21) ist um 2006 zugebaut worden. Die Straße setzt sich seit 2011 amtlich als Rostsperlingsweg (Privatstraße der Anlage) nach Norden in den Ortsteil hinein fort.140px|Am Feuchten Winkel, Grundstück Nr. 15 140px|Am Feuchten Winkel, die vormalige Durchführung (bis 2006) nach HeinersdorfAm Fließ ()650Am Fließ gelegenVerläuft parallel zum Fließgraben zwischen Gernroder und Ziegelstraße.140px|Am Fließ, Blick westwärts Andenzeisigweg () 130 Andenzeisig, Gattung innerhalb der Familie der FinkenDie Privatwege in der Anlage Blankenburg werden nach Vogelarten benannt. Sämtliche Arten gehören zur Ordnung der Sperlingsvögel aus den Familien der Sperlinge, Ammern, Kardinäle, Finken, Prachtfinken und Tangaren. Diese Privatstraße, vormals Lilienweg, in der Anlage Blankenburg liegt als nördlichste Querverbindung (parallel südlich der Bahnhofstraße) in der Abteilung II zwischen Maronensperling- und Rostsperlingweg mit den Grundstücken 2–10 (gerade) und 3–9 (ungerade). 140px|Andenzeisigweg vom Rostsperlingweg nach West gesehen.Bahnhofstraße ()920(im Ortsteil)Bahnhof Blankenburg Die Straße verläuft am Bahnhof vorbei und verbindet den Kern von Blankenburg mit Französisch-Buchholz. Bei der Aufschlüsselung der Wege in der Anlage Blankenburg wurden Grundstückszugänge der regilären Straße zugeordnet, so sind 70 Meter der Straße der OKSTRA-Klasse N zugeordnet und gehören damit im Ausbau nicht zur Gemeindestraße.

Der Bahnhof aus den Jahren 1909 bis 1913 von der Königlichen Eisenbahnbauabteilung ist ein Baudenkmal, zudem steht das Bahnwärterhaus (Wohnhaus & Stall) auf der Denkmalsliste.140px|Der namensgebende Bahnhof Berlin-Blankenburg 140px Bartzeisigweg () 130 Bartzeisig, eine Art aus der Familie der Finken Diese Privatstraßein der Anlage Blankenburg liegt als Querverbindung in der Abteilung II zwischen Maronensperling- und Rostsperlingweg mit den Grundstücken 2–14 (gerade) und 3–9 (ungerade). Der von den Anliegern vorher als Levkojenweg benannte Gartenweg befindet sich parallel zwischen Andenzeisig- und Fichtenzeisigweg. 140px|Bartzeisigweg vom Maronensperlingweg nach Ost gesehen.Blankenburger Chaussee ()100(im Ortsteil,nur westlich)Chaussee aus Blankenburg kommendDie Straße ist Teil der ehemaligen Heerstraße, die 1878 befestigt und deshalb als (Actien-)Chaussee umbenannt wurde. Im Ortsteil liegen westlich neben der Brückenrampe nur die Grundstücke 44/45 (vormals Plastteile-Fabrik, jetzt Recyclingfläche) vor der Blankenburger Laakebrücke und der Sellheimbrücke.FIS-Broker Kartenanzeige Karte von Berlin 1:5000 (K5-Farbausgabe) aktualisiert am: 1. Januar 2011 Der Ortsteil schließt die Bahnlinie ein.140px|Blankenburger Chaussee, rechts im Bild die Brückenrampe im Hintergrund Oberleitungsmast der BahnstreckeBlankenburger Pflasterweg ()900(im Ortsteil)gepflasterte Straße aus Blankenburg kommendBis 1882 ist er von Malchow und Hohenschönhausen zur Blankenburger Dorfstraße als Blankenburger Weg überliefert. 1882 kaufte die Stadt Berlin die Rittergüter Blankenburg und Malchow, um Rieselfelder anlegen zu können. Dieser Verbindungsweg zwischen Blankenburg und Malchow wurde zunächst als Pflasterweg befestigt trägt aber wenigstens seit den 1980er Jahren eine Asphaltdecke.140px|Blankenburger PflasterwegBrockenweg ()570Brocken, Berg im HarzIm Adressbuch ist er 1929 aufgenommen.Berliner Adressbuch 1929 > Teil IV. Straßen und Häuser von Berlin > Verwaltungsbezirk Pankow: Blankenburg Er verläuft parallel zur Suderoder Straße zwischen der Mühlenstraße bis zum Golfplatz im Natur-Park Nord-Ost.140px|BrockenwegBurgwallstraße ()1560Slawischer BurgwallSie liegt im Burgviertel parallel zur Bundesautobahn 114 zwischen der Bahnhofstraße und der Rudelsburgstraße, zu der sie vor der Laake abbiegt. Reste der vormaligen Slawenburg fanden sich auf dem Grundstück Burgwallstraße Nr. 76/77.140px|BurgwallstraßeDitfurter Straße ()230Ditfurt, Ort im HarzSie liegt zwischen Sulzer und Urbacher Straße.140px|Ditfurter StraßeEifelstraße ()300EifelZwischen der Ilsenburg- und der Triftstraße sind alle Parallelstraßen nach deutschen Mittelgebirgen benannt.140px|Eifelstraße Erlenzeisigweg () 620 Erlenzeisig, eine Vogelart aus der Familie der Finken Eine Privatstraße, die in der Anlage Blankenburg in Süd-Nord-Richtung zwischen dem Wachtelgraben am Papstfink- und dem Malchower Fließgraben am Rotkardinalweg in der Abteilung V liegt. Die Grundstücke dieser Privatstraße sind 5–15 und 27, 31 (ungerade), sowie 6, 8 und 20–34 (gerade). Vor der amtlichen Einrichtung der Straßen im Jahr 2011 als Fasanenweg benannt. 140px|Der Erlenzeisigweg vom Papstfinkweg nach Norden gesehen.Fichtenzeisigweg () 130 Fichtenzeisig, eine nordamerikanische Finkenart Diese vorher Holunderallee genannte Privatstraße in der Anlage Blankenburg liegt in der Abteilung II als Querverbindung zwischen Maronensperling- und Rostsperlingweg mit den Grundstücken 4–14 (gerade) und 3–11 (ungerade), die parallelen Wege sind Bartzeisig- und Gelbbauchzeisigweg. 140px|Fichtenzeisigweg ist eine Privatstraße in Berlin-Blankenburg (Anlage Blankenburg) Hier vom Maronensperlingweg nach Ost gesehen. Flaischlenstraße