Idam bezeichnet eine Region in Neuguinea. Die Idamregion (Idam Census District, Idam C.D.) im Yapsie Rural local-level Government des Telefomin District der Provinz Sandaun ist nur dünn besiedelt und Regenwald.
Bevölkerung und Natur Die Einwohner der IdamregionBarry Craig: Abau. In: Encyclopedia of World Cultures Supplement. 2002 (online Encyclopedia.com; ausführlicher Artikel über das Volk, Literaturangaben).Barry Craig/uscngp, auf flickr.com: Woman and children, Bisiaburu, Idam River, 1968, Foto Abau-Bisiaburu-1968-2-21; Demonstration of dance using hand drum and wearing ceremonial phallocrypt, Bamblediam, Idam River, 1968, Foto Abau-Bamblediam-1968-2-32; Using hand drum, Antibi, Idam River, 1968, Foto Abau-Antibi-1968-3-11 sprechen Abau, eine Untergruppe der Sepik-Ramu-Sprachen (Papua-Sprache), die im oberen Sepikbecken von der Staatsgrenze bis zu den Bewani-Bergen an der Nordküste gesprochen wird. Hier in Idam und am August River im Westen wurde früher der Up-River Dialekt gesprochen,William H. Martin: A Sociolinguistic survey of Abau. 1981, S. 223; zit. n. (PDF, S. 4) auf papuaweb.org. wurde inzwischen aber vom Down-River-Dialekt des mittleren Sepik verdrängt.Lock & Lock 1985 Ts:5.; zit. n. (PDF, S. 5–6) auf papuaweb.org., vergl. Karte Der Oberlauf des Flusses in den Bergen wird schon zum Kulturkreis der Mianmin (bzw. Suganga, Ok-Familie der Trans-Neuguinea-Sprachen) des inneren Hochlands gerechnet, während in den Bergen im Osten die kleine Region der Amto-Musan zu finden ist. In den Nachbarregionen des oberen May River im Osten herrschen Left-May-Sprachen vor.Angaben nach Karte in Dataset, Upper Sepik-Central New Guinea Project und Papua New Guinea, Map 5, ethnologue.com
In den Dörfern Idam No. 1 (Bablediam, Anaiehyom),Bailey 1975b, S. 52; zitiert nach (PDF, S. 2) auf papuaweb.org. Idam No. 2 (Seleliam) und Bisiaburu leben etwa 600 Menschen, die Bewohner der Bergdörfer Idam 1 und 2 verteilen sich über ein Dutzend Lager.Lock & Lock 1985 Ts:5.; zit. n. (PDF, S. 6) auf papuaweb.org. In Idam No. 1 gab es 1980 eine Schule, in Idam No. 2 eine kleine Kirche, die Missionsstation ist die Pfarrei St. Isidore Idam.Diözese Vanimo , thecatholicdirectory.com Es wurde aber berichtet, dass die Einwohner zunehmend Kirchen, die früher in jedem Dorf standen, aufgeben. Die Idam waren insbesondere mit den Amto aus dem benachbarten Simaiya-Tal verfeindet, bevor Stammeskämpfe von der Regierung verboten wurden.B. Craig: Abau., Abschnitt History and Cultural Relations. 2002, encyclopedia.com.
Idam No. 1 verfügt über eine Landepiste (erbaut in den 1960ern),vielleicht verfallen: B. Craig: Abau., Abschnitt History and Cultural Relations. 2002, encyclopedia.com. Idam No. 2 liegt wenig südwestlich davon, Bisiaburu ist zwei Paddelstunden von dort entfernt, weitere zwei Stunden sind es nach Iaburu am Sepik.
Die Volkskunst der Idam wird als verhältnismäßig eigenständig beschrieben, bekannt sind besonders die bemalten Großschilde, von denen sich einige Mitbringsel der Kaiserin-Augusta-Fluss-Expedition 1912/13 im Ethnologischen Museum (ehem. Museum für Völkerkunde) in Berlin befinden.
Literatur Barry Craig:zum Autor siehe Papua New Guinea–My ‘last frontier’: Barry Craig, PNGAA Library The Abau and Amto – Introduction to the Legends of the Abau and Amto of West Sepik Province. In: Oral history, Band 8, Nr. 4/5, Institute of Papua New Guinea, 1980, S. 1–44 (online, uscngp.com, bebilderte Arbeit über die Idam–Simaiya/Amto-Region). Barry Craig (Hrsg.): Legends of the Abau, Idam Valley. Part 2 of two issues on the West Sepik province. In: Oral history, Band 8, Nr. 5, Institute of Papua New Guinea, 1980, S. 1–92 (online, uscngp.com)
Weblinks Upper Sepik-Central New Guinea Project (uscngp.com) Abau., Barry Craig/uscngp > Sammlungen > Upper Sepik Basin (Fotostrecke, flickr.com) An annotated bibliography of West Sepik (Sandaun) Province folklore, Thomas H. Slone, 2007, auf thslone.tripod.com
Einzelnachweise (PDF) auf papuaweb.org. (Materialsammlung, maschinschriftlich; genauere Literaturangaben fehlen) Idam C.D.: Idam #1: 322, Idam #2: 255, Bisiaburu: 106; 1980 Census, William H. Martin: A Sociolinguistic survey of Abau. 1981, S. 211; zit. n. (PDF, S. 4–5) auf papuaweb.org. (Antibi wird als Ort in dem Werk erwähnt [S. 2], wurde aber anscheinend nicht eigenständig gezählt).
Kategorie:Ort in Papua-Neuguinea Kategorie:Region in Australien und Ozeanien Kategorie:Sandaun Province