mini|Ernst-Hoferichter-Preis 2025 für Josef Brustmann mini|Ernst-Hoferichter-Preis 2025 für Gesche Piening

Der Ernst-Hoferichter-Preis (Eigenschreibweise: Ernst Hoferichter-Preis) ist eine Auszeichnung für Münchner Autoren (auch in den Sparten Kabarett, Drehbuch, Journalismus), die in ihren Werken wie Ernst Hoferichter „Originalität mit Weltoffenheit und Humor“ verbinden.

Seit 1975 werden von der Ernst-Hoferichter-Stiftung nach dem letzten Willen von Franzi Hoferichter, der Witwe des Schriftstellers, jährlich zwei Preise (von 2015 bis 2018 jährlich nur ein Preis) in Höhe von je 5000 Euro vergeben. Über die Preisträger entscheidet der Stiftungsbeirat, dem neben dem Kulturreferenten Münchens und dem Direktor der Münchner Stadtbibliothek vier literarische Freunde Hoferichters bzw. die von ihnen bestimmten Nachfolger angehören. Dies sind derzeit (Stand 2025) Katja Huber, Rebecca Faber, Brigitta Rambeck und Christian Ude.

Preisträger 1975: Carl Amery, Isabella Nadolny 1976: Eugen Roth, Karl Spengler, Karl Ude 1977: Rolf Flügel, Anton Sailer, Martin Sperr 1978: Hellmut von Cube, Effi Horn, Wilhelm Lukas Kristl 1979: Franziska Bilek, Dieter Hildebrandt, Konstantin Wecker 1980: Peter de Mendelssohn, Gerhard Polt, Herbert Riehl-Heyse 1981: Sarah Camp, Armin Eichholz, Hannes König 1982: Jörg Hube, August Kühn, Kurt Seeberger 1983: Siegfried Sommer, Carl Borro Schwerla, Ernst Wendt 1984: Philip Arp, Oliver Hassencamp, Ellis Kaut, Marianne Sägebrecht 1985: Franz Xaver Kroetz, Biermösl Blosn, Sigi Zimmerschied 1986: Hannes Burger, Rachel Salamander, Herbert Schneider, Klaus Peter Schreiner 1987: Karl Hoche, Hanns Christian Müller, George Tabori 1988: Wolfgang Ebert, Alexeij Sagerer, Michael Skasa 1989: Ernst Günther Bleisch, Karl Heinz Kramberg 1990: Barbara Bronnen, Bruno Jonas 1991: Ernestine Koch, Herbert Rosendorfer 1992: Anne Rose Katz, Joseph von Westphalen 1993: Lothar-Günther Buchheim, Asta Scheib, Helmut Seitz 1994: Gabi Lodermeier, Willy Purucker 1995: Doris Dörrie, Sten Nadolny 1996: Keto von Waberer, Franz Geiger 1997: Axel Hacke, TamS 1998: Renate Just, Georg Ringsgwandl 1999: Herbert Achternbusch, Maria Peschek 2000: Hella Schlumberger, Albert Ostermaier 2001: Franz Xaver Bogner, Ernst Maria Lang 2002: Fabienne Pakleppa, Georg Maier 2003: Tilman Spengler, Hanns Meilhamer und Claudia Schlenger 2004: Wellküren (Veronika Lilla, Burgi Well, Monika Well-Hösl) 2005: Anatol Regnier und Walter Zauner 2006: Dagmar Nick und Zé do Rock 2007: Monika Gruber und Albert Sigl 2008: Ernst Augustin und Christine Grän 2009: Matthias Politycki und Lena Gorelik 2010: Frank-Markus Barwasser und Hermann Unterstöger 2011: Kerstin Specht und Jan Weiler 2012: Hans Pleschinski und Jörg Maurer 2013: Gerd Holzheimer und Luise Kinseher 2014: Sarah Hakenberg und Marcus H. Rosenmüller 2015: Christoph Süß 2016: Ali Mitgutsch 2017: Thomas Grasberger 2018: Karl-Heinz Hummel 2019: Dieter Hanitzsch und Christine Wunnicke (lehnte die Annahme ab) auf br.de, abgerufen am 22. Januar 2019 2020: Dana von Suffrin und Rudi Hurzlmeier 2021: Wolfgang Ettlich, Jaromir Konecny und Barbara Yelin 2022: Fee Brembeck und Alex Rühle 2023: Deniz Aykanat und Karl Stankiewitz 2024: Katja Huber und Pierre Jarawan 2025: Josef Brustmann und Gesche Piening 2026: Quint Buchholz und Narges Kalhorhttps://ru.muenchen.de/2025/243/Ernst-Hoferichter-Preise-2026-verliehen-122063

Fotos von der Preisverleihung 2025

Weblinks

Informationen zum Ernst-Hoferichter-Preis auf dem Web-Portal der Landeshauptstadt München

Einzelnachweise

Kategorie:Literaturpreis (München) Kategorie:Erstverleihung 1975 Kategorie:Auszeichnung der Stadt München