Der Eishockey-Europapokal in der Saison 1984/85 war die 20. Austragung des gleichnamigen Wettbewerbs durch die Internationale Eishockey-Föderation IIHF. Der Wettbewerb begann im Oktober 1984; das Finale wurde im September 1985 ausgespielt. Insgesamt nahmen 20 Mannschaften teil. Der ZSKA Moskau verteidigte zum siebten Mal in Folge den Titel.
Modus und Teilnehmer
Die Landesmeister des Spieljahres 1983/84 der europäischen Mitglieder der IIHF waren für den Wettbewerb qualifiziert. Der Wettbewerb wurde im K.-o.-System in Hin- und Rückspiel ausgetragen. Das Finale wurde in einer Fünfergruppe im Modus Jeder-gegen-Jeden ausgespielt.
CH Jaca CS Megève Dundee Rockets Vissers Nijmegen Ferencváros Budapest HC Davos ZSKA Sofia Steaua Bukarest HK Olimpija Ljubljana Hiversport Luxembourg HC Bozen (gesetzt für die 2. Runde) VEU Feldkirch (gesetzt für die 2. Runde) Polonia Bytom (gesetzt für die 2. Runde) Tappara Tampere (gesetzt für die 2. Runde) IL Sparta Sarpsborg (gesetzt für die 2. Runde) Kölner EC (gesetzt für die 3. Runde) AIK Stockholm (gesetzt für die 3. Runde) ASD Dukla Jihlava (gesetzt für die 3. Runde) SC Dynamo Berlin (gesetzt für die 3. Runde) ZSKA Moskau (Titelverteidiger; gesetzt für die 3. Runde)
Turnier 1. Runde Die Spiele der ersten Runde wurden im Oktober 1984 ausgetragen. Zehn Mannschaften spielten die fünf Qualifikanten für die zweite Runde aus.
Gesamt 1. Spiel 2. Spiel Vissers Nijmegen Hiversport Luxembourg 45:0 19:0 26:0 CS Megève Dundee Rockets 22:5 10:1 12:4 HC Davos Ferencváros Budapest 24:5 17:4 7:1 HK Olimpija Ljubljana ZSKA Sofia 13:12 6:5 4:5 n. V. → 3:2 n. P. CH Jaca Steaua Bukarest 5:21 1:14 4:7
2. Runde Die Spiele der zweiten Runde wurden im November 1984 ausgetragen. Die fünf Sieger der ersten Runde sowie die fünf gesetzten Teilnehmer – VEU Feldkirch, Tappara Tampere, IL Sparta Sarpsborg, Polonia Bytom und HC Bozen – spielten die fünf Qualifikanten für die dritte Runde aus.
Gesamt 1. Spiel 2. Spiel CS Megève Tappara Tampere 6:29 1:14 5:15 HC Davos VEU Feldkirch 17:8 11:2 6:6 IL Sparta Sarpsborg HC Bozen 11:15 5:11 6:4 Steaua Bukarest Polonia Bytom 7:12 4:6 3:6 Vissers Nijmegen HK Olimpija Ljubljana 9:8 4:5 4:3 n. V. → 1:0 n. P.
3. Runde Die Spiele der dritten Runde wurden zwischen Dezember 1984 und Februar 1985 ausgetragen. Die fünf Sieger der zweiten Runde sowie die fünf gesetzten Teilnehmer – SC Dynamo Berlin, Kölner EC, AIK Stockholm, ASD Dukla Jihlava und der Titelverteidiger ZSKA Moskau – spielten die fünf Qualifikanten für das Finalturnier aus.
Gesamt 1. Spiel 2. Spiel HC Davos ZSKA Moskau 5:17 1:10 4:7 Tappara Tampere ASD Dukla Jihlava 7:13 6:9 1:4 Vissers Nijmegen AIK Stockholm 5:181 3:8 2:10 HC Bozen Kölner EC 4:15 1:6 3:9 Polonia Bytom SC Dynamo Berlin 9:7 3:1 4:6 n. V. → 3:1 n. P.
1 Beide Spiele fanden in Nijmegen statt.
Finalturnier Das Finalturnier wurde vom 1. bis 7. September 1985 im französischen Megève ausgetragen. Die Spiele fanden im 2.700 Zuschauer fassenden Palais des Sports statt.
Pl. Sp S U N Tore Punkte 1. ZSKA Moskau 4 4 0 0 31:8 8:0 2. Kölner EC 4 2 0 2 17:21 4:4 3. ASD Dukla Jihlava 4 2 0 2 20:12 4:4 4. AIK Stockholm 4 2 0 2 10:12 4:4 5. Polonia Bytom 4 0 0 4 4:29 0:8+ Vergleich um den zweiten Platz Pl. Sp S U N T Pkt 2. Kölner EC 2 1 0 1 9:8 2 3. ASD Dukla Jihlava 2 1 0 1 6:6 2 4. AIK Stockholm 2 1 0 1 6:7 2
Beste Scorer Abkürzungen: G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte; Fett: Turnierbestwert Spieler Team G A Pts Sergei Makarow Moskau 2 9 11 Igor Larionow Moskau 7 1 8 Helmut Steiger Köln 3 4 7 Andrei Chomutow Moskau 3 4 7 Miroslav Sikora Köln 2 4 6 Wladimir Krutow Moskau 4 1 5 Wjatscheslaw Fetissow Moskau 2 3 5 Nikolai Drosdezki Moskau 2 3 5 Uwe Krupp Köln 0 5 5 Dušan Pašek Jihlava 4 0 4
Siegermannschaft
Europapokalsieger60px|Logo von ZSKA MoskauZSKA MoskauTorhüter: Jewgeni Beloscheikin, Alexander Tyschnych
Verteidiger: Sergei Babinow, Wjatscheslaw Fetissow, Alexei Gussarow, Alexei Kassatonow, Sergei Starikow, Igor Stelnow, Wladimir Subkow
Angreifer: Wjatscheslaw Bykow, Andrei Chomutow, Nikolai Drosdezki, Alexander Gerassimow, Irek Gimajew, Wladimir Krutow, Igor Larionow, Sergei Makarow, Oleg Malzew, Sergei Nemtschinow, Wiktor Schluktow, Alexander Sybin, Alexander Tschornych, Michail Wassiljew, Alexander Weselow Cheftrainer: Wiktor Tichonow
Literatur
Weblinks
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