Robert Rober (* 14. April 1926; † 16. November 2007) war ein deutscher Film- und Theaterschauspieler.

Leben Rober war Kind eines Berliners und einer Wienerin. Seine Schauspielausbildung machte er am Max-Reinhardt-Seminar. Er war als Theaterschauspieler in Wien, Hamburg, München und Berlin tätig und übernahm Rollen in Kino- und Fernsehfilmen sowie Fernsehserien.Tatjana Wulfert: Robert Rober (Geb. 1926) in: Tagesspiegel vom 22. August 2008. – Abgerufen am 20. Juni 2022. Rober war auch als Autor aktiv und verfasste das Buch Schauspieler-Anekdoten, das auf Erzählungen von Kollegen und eigenen Erlebnissen im Theater basiert.

Rober war ein leidenschaftlicher Schallplattensammler klassischer Musik und besaß eine große Sammlung davon. Er war mit Johannes Heesters und Alice und Ellen Kessler befreundet, mit denen er zusammen auch auf Theatertournee ging. 2007 starb Rober an Krebs. Er wurde auf dem Waldfriedhof Dahlem in Berlin beerdigt.

Filmografie (Auswahl) 1952: Hannerl 1965: Das letzte Kapitel (Fernsehfilm) 1965: Das Strafquartett: Ein Knastical 1966: Ganovenehre 1971: Brautwerbung (Fernsehfilm) 1983: Frühlingssinfonie 1987: Vicky und Nicky (Fernsehfilm) 1987: Hexenschuß (Fernsehfilm) 1988: Nordlichter (Fernsehserie) 1989: Der Landarzt (Fernsehserie) 1994: Elbflorenz (Fernsehserie) 1994: Polizeiruf 110 (Fernsehserie) 1994: Tödliches Erbe (Fernsehfilm) 2002: In aller Freundschaft Folge 158: Der Kurschatten

Theater (Auswahl) 1950: Die verliebte Pension, Operette von G. M. Haselbrunner (Libretto) und Heinrich Braun (Musik); Konservatorium der Stadt Wien 1950: Der Kaufmann von Venedig (Graziano); Theater für Vorarlberg 1950: Maria Magdalena (Sohn Karl); Theater für Vorarlberg 1952: Geliebte Hexe. (Bell, Book and Candle, 1951, deutsch von Alfred Polgar); Theater in der Josefstadt, Gastspiel in den Wiener KammerspielenKammerspiele … Ab 18. September 1952 … Gastspiel des Theaters in der Josefstadt. Geliebte Hexe. Komödie in drei Akten von John van Druten … Regie: Peter Preses. 1-Bogen-Plakat. Elbemühl, Wien 1952. – Image online. 1952: Der weiße Heiland; Volkstheater (Wien) 1952: Mirandolina; Volkstheater (Wien) 1953: Der gestrige Tag von Georg Huttner; Volkstheater (Wien) 1953: Einen Jux will er sich machen; Volkstheater (Wien) 1953: Androklus und der Löwe von George Bernard Shaw; Volkstheater (Wien) 1953: Rumpelstilzchen von Trude Payer (1901–1963) und Theo Braun; Volkstheater (Wien) 1955: Der Diamant des Geisterkönigs (Florian Waschblau); Theater für Vorarlberg (Abschied von Direktor Fritz Klingenbeck) 1996–1997: Ein gesegnetes Alter

Veröffentlichungen Schauspieler-Anekdoten. Illustrationen: Gerard Hoffnung. Langen Müller, München/Wien 1982, ISBN 3-7844-1950-X.

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Einzelnachweise

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