Kille Kille ist das erste Album der Band Pankow und 1983 auf Amiga erschienen.

Entstehungsgeschichte Nachdem die Veröffentlichung des Rockspektakels Paule Panke an den als wenig systemkonform empfundenen Texten gescheitert war,Michael Rauhut: Schalmei und Lederjacke. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 1996, ISBN 3-89602-065-X, S. 257ff. wurde mit Kille Kille 1983 unter dem Druck der Popularität der Band eine erste Zusammenstellung von Titeln veröffentlicht.Christine Wagner: Pankows Wiedervereinigung. In: Freie Presse vom 11. Januar 1997

André Herzberg schreibt dazu in seinem autobiographischen Roman Mosaik:

Musikstil und Rezeption Trotz der in kurzer Zeit vergriffenen ersten Auflage von 110.000 blieb diese Zusammenstellung von Amiga ohne konzeptionellen Zusammenhang der einzelnen Stücke für die Band und ihr Publikum, die nach den vielen Live-Konzerten auf die Veröffentlichung von Paule Panke gehofft und gewartet hatten, hinter den Erwartungen zurück.Wolfgang Herzberg: Paule Panke, Hans Im Glück: Texte für und über die Gruppe Pankow. Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1990, dialog, ISBN 3-362-00292-7, S. 89

Das Album enthält Songs aus verschiedenen Zeitabschnitten, so mit Inge Pawelczik die Neuauflage des Songs Rockermädchen aus den Zeiten von Herzberg bei der Gaukler Rock Band,Götz Hintze: Rocklexikon der DDR. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 1999, ISBN 3-89602-303-9, S. 228 mit dem Werkstattsong eine Auskopplung aus Paule Panke und mit Die wundersame Geschichte von Gabi einen der größten Hits von Pankow, der in der Dokumentation Leben in Wittstock von Volker Koepp 1984 in Szene gesetzt wurde, indem eine Jugendliche aus Wittstock auf den Pankow-Titel ihren Traum vom Fliegen erzählt.

Titelliste A-Seite Komm, Karlineken, komm (wir woll’n zu PANKOW gehn) – 1:39 (K:E.Ascher / T:Traditional) Rock’n Roll im Stadtpark – 3:23 (K&T:Ehle) Das Mädchen und die Motte Lotte – 5:05 (K:Ehle / T:Katharina Tschoche) Ilse Bilse – 3:13 (K:Ehle / T:Katharina Tschoche) Die wundersame Geschichte von Gabi – 5:20 (K:Ehle / T:Herzberg,Ehle)

B-Seite Das Lied von der See’nsucht – 5:44 (K:Ehle / T:Katharina Tschoche) Ich bin lieb – 3:13 (K:Pankow / T:Kurt Demmler) Werkstattsong – 4:36 * (K:Ehle / T:Frauke Klauke) Inge Pawelczik – 5:25 (K:Pankow / T:Frauke Klauke)

(*) Aufnahme des Rundfunks der DDR

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Einzelnachweise

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