Johann Adam Rüppel (* 13. Januar 1864 in Weibersbrunn (Unterfranken); † 1. Januar 1930 in Stockstadt am Main)Julius Langenberg: Vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart – Die Steinmetz- und Baumeisterfamilie Langenberg. Kapitel: Der Kirchenbaumeister G. F. Langenberg. abgerufen am 14. August 2016.Julius Langenberg: Eine Bonner Baumeisterfamilie im Zeitalter des Historismus. In: Bonner Geschichtsblätter, Band 32 (1980), S. 105–124. war ein deutscher Baumeister und Architekt, der vor allem im Bereich des katholischen Sakralbaus wirkte.
Leben mini|hochkant|Pfarrkirche Heiligstes Herz Jesu (Hillesheim-Niederbettingen) mini|hochkant|St. Martin in Saaralben (Lothringen) mini|hochkant|Pfarrkirche St. Kilian in Blankenbach
Rüppel studierte zuerst an der Bauschule in Würzburg und setzte seine Studien später in Dresden und Leipzig fort. In Bonn wurde er Mitarbeiter des Kirchenbaumeisters Gerhard Franz Langenberg. Nach Langenbergs Tod übernahm er dessen Architekturbüro. 1910 verlegte er seinen Wohnsitz nach Mainz und 1925 nach Stockstadt am Main.
Werke Bis zu Beginn des Ersten Weltkriegs baute Johann Adam Rüppel überwiegend katholische Kirchen im Stil der Neugotik. Nach dem Krieg wandte er sich dem Neobarock zu. 1897: Pfarrkirche Heiligstes Herz Jesu in Niederbettingen bei Hillesheim (Eifel) 1896–1897: Pfarrkirche St. Gregor in Golzheim 1898–1899: Pfarrkirche in Sankt Augustin-Hangelar 1899–1901: St. Antonius in Emmerich-Vrasselt 1900: Pfarrkirche St. Georg in Emmerich-Hüthum 1900: Pfarrkirche St. Remigius in Remagen-Unkelbach 1900–1902: Pfarrkirche St. Johann Baptist in Welschen Ennest 1903: Synagoge in Beuel 1904–1906: Pfarrkirche St. Martin in Saaralben in Lothringen (Sarralbe, Frankreich) Youtube: Il était une fois la Cathédrale de la Sarre, abgerufen am 21. Mai 2022.Foto der Kirche Saint Martin in Sarralbe 1906: Kapelle in Grafschaft-Vettelhoven 1906: Pfarrkirche St. Marien in Eschweiler-Röthgen 1906–1907: Pfarrkirche St. Joseph in Friedrichsthal-Bildstock (Saar) 1907–1908: Pfarrkirche St. Nikolaus in Bundenbach, Landkreis-Birkenfeld 1908: Pfarrkirche St. Quirinus in Urschmitt, Landkreis Cochem-Zell 1909–1910: Pfarrkirche St. Joseph in Saarbrücken-Malstatt 1909–1910: Pfarrkirche in Bischheim im Elsass 1910–1911: Pfarrkirche St. Hubertus in Großkampenberg im Eifelkreis Bitburg-Prüm 1910–1912: Katholische Pfarrkirche St. Gordianus und Epimachus in Bingen-Dietersheim 1912–1913: Erweiterung der Pfarrkirche St. Bartholomäus in Helfant, Gemeinde Palzem (Doppelturmfassade mit dazwischenliegender offener Vorhalle) 1926: Pfarrkirche St. Thekla in Frammersbach-Habichsthal 1927: Filialkirche St. Jodokus in Ottendorf (Gädheim) im Landkreis Haßberge 1927: Pfarrkirche St. Margaretha in Mainaschaff 1928–1929: Pfarrkirche St. Wendelin in Langenprozelten (Gemünden am Main) 1928–1929: Pfarrkirche St. Kilian in Blankenbach 1928–1929: Katholische Pfarrkirche St. Bonifaz in Sackenbach (Lohr am Main) 1929: Pfarrkirche St. Barbara in Hösbach-Wenighösbach
Einzelnachweise
Weblinks
Kategorie:Architekt (Bonn) Kategorie:Kirchenbaumeister Kategorie:Person (Mainz) Kategorie:Person (Stockstadt am Main) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1864 Kategorie:Gestorben 1930 Kategorie:Mann