Gerega ist ein Ortsteil der Stadt Bürgel im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen. Die Ortsteile Beulbar, Ilmsdorf und Gerega haben eine gemeinsame Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister. Die Gemarkung Gerega umfasst diesen Ortsteil mit 34 Einwohnern (Stand ca. 2011) und einer Fläche von 1,04 km².
Geografie Der Weiler Gerega ist der südliche Nachbar von Beulbar und liegt auch an der ehemaligen Handelsstraße in Richtung Leipzig und Altenburg über die Gleisefurt Quere bei Bürgel und auch zurück. Heute nutzen die Einwohner über eine Ortsverbindungsstraße die Landesstraßen 1075, 2316 oder 2315 um in das Umland zu gelangen.
Geschichte Der Weiler Gerega wurde am 7. Dezember 1358 urkundlich erstmals genannt.Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 87. Der Weiler war Eigentum des Klosters Bürgel und kam nach dessen Auflösung im Zuge der Reformation im Jahr 1526 zum ernestinischen Amt Bürgel.Johann Ernst Fabri: Geographie für alle Stände. Theil 1, Band 4: Welcher die Fortsetzung und den Beschluß vom Obersächsischen Kreise enthält. Schwickert, Leipzig 1793, S. 43 f. Dieses gehörte aufgrund mehrerer Teilungen zu verschiedenen Ernestinischen Herzogtümern. Ab 1815 war der Ort Teil des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach,Staats-Handbuch des Großherzogthums Sachsen-Weimar-Eisenach. 1827, , welches ihn 1850 dem Verwaltungsbezirk Weimar II (Verwaltungsbezirk Apolda) angliederte. 1920 kam Gerega zum Land Thüringen. Am 1. Juli 1950 wurde Gerega nach Beulbar-Ilmsdorf eingemeindet.
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Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Bürgel, Thüringen) Kategorie:Ort im Saale-Holzland-Kreis Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Saale-Holzland-Kreis) Kategorie:Ersterwähnung 1358 Kategorie:Gemeindeauflösung 1950