Polypropylenglycole (Abk. PPG) sind flüssige Polyglycole mit hoher Viskosität. Das zugehörige Monomer ist Propylenglycol, heute meist 1,2-Propandiol genannt.

Die kurzkettigen Vertreter der Stoffgruppe sind Dipropylenglycol, Tripropylenglycol und Tetrapropylenglycol.

Darstellung und Gewinnung Die Herstellung der Polypropylenglycole erfolgt durch eine Ringöffnungspolymerisation von Propylenoxid. Weiterhin kann es durch eine Polykondensation von 1,2-Propandiol synthetisiert werden.

Eigenschaften Der Flammpunkt beträgt 150–225 °C.

Verwendung Polypropylenglycole finden Verwendung in nicht-ionogenen Wasch- und Reinigungsmitteln, Kunstharzen, Gefrierschutzmitteln und Flotationsmitteln. Polypropylenglycole werden auch als Antischaummittel, Weichmacher und Schmiermittel eingesetzt. Sie dienen u. a. zur Herstellung von Polyurethanen, z. B. in Zweikomponenten-Klebstoffen, wo sie der Polyol-Komponente (Harz-Komponente) zugemischt sein können.Sika, Sicherheitsdatenblatt, Sikafloor-Comfort Adhesive Komp. A. Aus ihnen werden durch Veretherung mit Fettalkoholen oder Veresterung mit Fettsäuren ein weites Spektrum an Emulgatoren mit der Bezeichnung "PPG-..." hergestellt.handelsübliche Emulgatoren

Einzelnachweise

Kategorie:Polyether