Max Förster, auch häufig, insbesondere im Dresdner AdressbuchSiehe Einzelnachweise, dort insbes. das von 1918. Max Foerster, (* 9. Juni 1867 in Grünberg in Schlesien; † 12. Juni 1930 in Dresden) war ein deutscher Bauingenieur, Hochschullehrer und sächsischer Politiker.
Leben Der Sohn des Tuchfabrikanten und Lokalhistorikers August Förster (1837–1915) studierte Bauingenieurwesen an der Technischen Hochschule (Berlin-)Charlottenburg. 1892 erhielt er den Schinkelpreis. Ab 1896 war er wissenschaftlicher Assistent für Brückenbau und Statik der Baukonstruktionen bei Georg Christoph Mehrtens an der Technischen Hochschule Dresden (THD), an der dann von 1900 bis zu seinem Tod als Professor für Bauwissenschaften lehrte. Sein Bruder, der bekannte Chemiker Fritz Foerster lehrte ebenfalls an dieser Hochschule.
Max Foerster wurde 1917 für den verstorbenen Friedrich Albert Maximilian Kuntze als Abgeordneter der Nationalliberalen Partei in den 24. ländlichen Wahlkreis der Zweiten Kammer des Sächsischen Landtags nachgewählt, dem er bis 1918 angehörte.Elvira Döscher, Wolfgang Schröder: Sächsische Parlamentarier 1869–1918. Die Abgeordneten der II. Kammer des Königreichs Sachsen im Spiegel historischer Photographien. Ein biographisches Handbuch. (= Photodokumente zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 5.) Droste, Düsseldorf 2001, ISBN 3-7700-5236-6, S. 372.
Max Förster war der erste Bauingenieur an einer deutschen Technischen Hochschule, der Vorlesungen explizit zum sich damals durchsetzenden Baustoff Stahlbeton hielt (1905). Er starb 1930 in Dresden und seine Asche wurde auf dem Urnenhain Tolkewitz beigesetzt.Technische Universität Dresden (Hrsg.): Grabstätten von Professoren der alma mater dresdensis auf Friedhöfen in Dresden und Umgebung. 2. Auflage, Lausitzer Druck- und Verlagshaus, 2003, S. 39.
Schriften Balkenbrücken in Eisenbeton. Die Eisenkonstruktionen der Ingenieur-Hochbauten. Die Grundzüge des Eisenbetonbaus. als Herausgeber: Taschenbuch für Bauingenieure, 2 Bände, 5. Auflage, Berlin 1928.
Ehrungen Ritter 1. Klasse des königlich sächsischen Verdienstordens Komtur 2. Klasse des königlich sächsischen Albrechts-Ordens königlich sächsisches Kriegsverdienstkreuz Ritter 2. Klasse des österreichischen Ordens der Eisernen Krone königlich preußische Rote Kreuz-Medaille türkische Verdienstmedaille vom Roten Halbmond in Silber
Literatur Willy Gehler: Max Foerster zum Gedenken. In: Die Bautechnik, 8. Jahrgang 1930, Heft 31 (18. Juli 1930), S. 485.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Bauingenieur Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Dresden) Kategorie:Mitglied der Zweiten Kammer der Ständeversammlung des Königreichs Sachsen Kategorie:Geheimer Hofrat Kategorie:Ritter I. Klasse des Sächsischen Zivilverdienstordens Kategorie:Träger des Albrechts-Ordens (Komtur 2. Klasse) Kategorie:Träger der Rote Kreuz-Medaille (Preußen) Kategorie:Träger des Ordens der Eisernen Krone (II. Klasse) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1867 Kategorie:Gestorben 1930 Kategorie:Mann