Der Busoni-Kompositionspreis wurde 1988 von Aribert Reimann gestiftet und ist ein Preis zur Förderung des kompositorischen Nachwuchses. Namensgeber ist der deutsch-italienische Komponist Ferruccio Busoni (1866–1924).
Es ist der einzige Preis dieser Art, der von der Berliner Akademie der Künste vergeben wird. Eine Jury aus Abteilungsmitgliedern der Sektion Musik der Akademie der Künste bestimmt alle zwei bis drei Jahre die beiden in der Öffentlichkeit noch unbekannten jungen Preisträger. Der Hauptpreis ist mit 6.000 EUR dotiert, der Förderpreis mit 2.500 EUR, dieser geht an noch in der Ausbildung befindliche Komponisten.Akademie der Künste, Preise und Stiftungen
Preisträger
1988: Stefan Carow 1990: Ludger Brümmer 1992: Jörg Birkenkötter 1994: Isabel Mundry 1996: Pierluigi Billone 1999: Orm Finnendahl 2002: Enno Poppe 2005: Michael Hirsch 2008: Eun-Hwa Cho 2011: Michael Pelzel 2015: Ashley Fure 2017: Benjamin Scheuer 2019: Hanna Eimermacher 2021: Igor Santos 2024: Maximiliano Alejandro Soto Mayorga
Förderpreise
1992: Alexander Stankovski 1994: Rebecca Saunders 1996: Sebastian Stier 1999: Kilian Schwoon 2002: Daniel Smutny 2005: Philipp Blume 2008: Annesley Black 2011: Tristan Brookes 2013: Lisa Streich 2015: Bnaya Halperin-Kaddari 2017: Óscar Escudero 2019: Hovik Sardaryan 2021: Elias Jurgschat 2024: Lauren Siess
Siehe auch Kompositionspreis der Ernst von Siemens Stiftung Internationaler Klavierwettbewerb Ferruccio Busoni
Weblinks
Busoni-Kompositionspreis auf der Website der Akademie der Künste, Berlin
Einzelnachweise
Kategorie:Kompositionswettbewerb Kunstpreis Berlin Kategorie:Erstverleihung 1988 Kategorie:Akademie der Künste (Berlin) Kategorie:Ferruccio Busoni Kategorie:Aribert Reimann