mini|Stephen Maguire beim Stoß im Finale gegen Ronnie O’Sullivan mini|Ronnie O’Sullivan mit dem Pokal mini|Finalist Stephen Maguire erhält seine Auszeichnung mini|Finalschiedsrichterin Michaela Tabb

Das PartyPoker.net German Masters 2012 war ein Snooker-Turnier, das vom 1. bis 5. Februar 2012 im Berliner Tempodrom ausgetragen wurde.

Titelverteidiger war der Waliser Mark Williams.

Das Turnier gewann der dreifache Weltmeister Ronnie O’Sullivan durch einen 9:7-Finalerfolg über Stephen Maguire.

In der Qualifikation gelang Mike Dunn das erste Maximum Break in der Turniergeschichte. Es war das einzige 147er Break seiner Karriere und das 79. offizielle Maximum im Profisnooker.

Preisgeld Gegenüber dem Vorjahr, der ersten Ausgabe der Neuauflage des Turniers, gab es keine Veränderung beim Preisgeld. Erneut standen insgesamt 280.000 € zur Verteilung an. Preisgeld Sieger 50.000 € Finalist 30.000 € Halbfinalist 15.000 € Viertelfinalist 9.000 € Achtelfinalist 6.000 € Letzte 32 3.750 € Letzte 48 1.500 € Höchstes Break (TV-Phase) 2.000 € Insgesamt 280.000 €

Quelle: Worldsnooker.com

Endrunde Wildcard-Runde Die Wildcard-Runde fand am 1. Februar in Berlin statt. Gespielt wurde „Best of 9 Frames“.

Der einzige deutsche Teilnehmer Patrick Einsle schied mit 1:5 gegen Ken Doherty, dem Finalisten von 1995, aus. Der in der aktuellen Weltrangliste auf Rang 48 stehende Mike Dunn verlor in der Wildcard-Runde gegen Craig Steadman, der sich als einziger Wildcard-Spieler gegen einen Qualifikanten durchgesetzt hatte.

SpielQualifikant (Setzplatz) ErgebnisWildcard-Spieler WC1 Ken Doherty (32) 5:1 Patrick Einsle WC2 Adrian Gunnell (61) 5:3 Peter Bullen WC3 Yu Delu (72) 5:3 Chris Norbury WC4 Mike Dunn (41) 3:5 Craig Steadman WC5 Liu Song (62) 5:0 Soner Sari WC6 James Wattana (58) kl. Mario Wehrmann WC7 Paul Davison (79) 5:2 Krzysztof Wróbel WC8 Tom Ford (31) 5:1 Philip Arnold

Finalrunde In einem rein chinesischen Duell konnte der ungesetzte Newcomer Yu Delu (Rang 73) den Top-10-Spieler Ding Junhui mit 5:3 schlagen und damit als zweiter Ungesetzter ins Achtelfinale einziehen. Für Ronnie O’Sullivan, der im Jahr zuvor kurzfristig abgesagt hatte, sah es im Spiel gegen Andrew Higginson nach dessen 4:0-Führung schon nach einer Erstrundenniederlage aus. Doch nach der Pause startete O’Sullivan eine Aufholjagd, entschied die folgenden fünf Frames für sich und kam eine Runde weiter.

Die größte Überraschung des zweiten Spieltags war jedoch der klare 5:0-Sieg von Stephen Maguire über den an Nummer 2 gesetzten amtierenden Weltmeister John Higgins. Beim Match zwischen Judd Trump und Mark Allen kam es zu einer Neuauflage des Endspiels der UK Championship 2011, die Trump erneut für sich entschied.

mini|O’Sullivan und Maguire hinter der Trophäe vor der letzten Session, im Hintergrund Schiedsrichterin Michaela Tabb

Finale

Qualifikation Die Spiele fanden vom 21. bis 25. November 2011 in Sheffield statt.

Vorrunde Spiel Spieler 1 Ergebnis Spieler 2 1 Lucky Vatnani (98) 2:5 Dechawat Poomjaeng (87) 2 Daniel Wells (96) 1:5 Luca Brecel (91)

Runde 1 bis 3

Century-Breaks Insgesamt wurden während des Turniers 58 Breaks von 100 oder mehr Punkten erzielt. 39 Spielern gelang mindestens ein Century-Break. Das höchste Break des Turniers mit 147 Punkten erzielte Mike Dunn in der Qualifikation in der Runde der Letzten 96. Es war das erste Maximum Break in der Geschichte des Turniers. Das höchste Break des Hauptturniers mit 130 Punkten spielte Stephen Maguire im Endspiel. Mit vier Centurys spielte er auch die meisten.

Endrunde Stephen Maguire 130, 128, 106, 100 Ali Carter 129 Stuart Bingham 128 Shaun Murphy 128 Ronnie O’Sullivan 123, 111, 110 Barry Hawkins 113 Mark Selby 111, 104 Judd Trump 111 Peter Ebdon 109 Mark Williams 107 Mike Dunn 102 Joe Perry 102 Ricky Walden 102 Stephen Lee 101 Tom Ford 100

Qualifikation Mike Dunn 147 Michael White 143, 100 (2×) Jamie Jones 137, 102 Adam Duffy 137 Ken Doherty 135 Stuart Carrington 133 Liu Song 131, 101 David Gilbert 126 Jimmy White 124, 120 Liang Wenbo 123 Passakorn Suwannawat 122 Adam Wicheard 121 Ryan Day 120, 115 Xiao Guodong 117, 100 Andy Hicks 116 Jamie Burnett 112, 108 Mark Davis 112, 101 Anthony Hamilton 111, 107 Mark Joyce 111 Andrew Higginson 110 Yu Delu 109, 100 Anthony McGill 104 Sam Craigie 103 Joe Perry 103 Paul Davison 102 James Wattana 102

Weblinks

2012 German Masters bei CueTracker (englisch)

Einzelnachweise

#2012 Kategorie:Snookerveranstaltung 2012 Kategorie:Billardturnier in Berlin Kategorie:Tempodrom