mini|Andrea Hanna Hünniger (rechts); szenische Lesung über "Stefan Heym - Einer, der nie schwieg" (2012) Andrea Hanna Hünniger (* 13. Oktober 1984 in Weimar) ist eine deutsche Journalistin und Buchautorin.
Leben Hünniger wuchs in Weimar-West auf. 2003 legte sie das Abitur ab. 2005 war sie Chefredakteurin eines Göttinger Stadtmagazins. Sie studierte Kulturwissenschaften, Philosophie und Geschichte in Göttingen und Berlin.
Hünniger schreibt als freie Journalistin für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Die ZeitAndrea Hanna Hünniger als Autorin auf der Internetseite der Zeit., Zeit Online, Welt am Sonntag und die Krautreporter. Zudem ist sie als Literaturagentin tätig.Elisabeth Ruge Agentur: Wir.
2017 übernahm sie als Redaktionsleiterin die Sendung Applaus und raus, den Late-Night-Talk mit Oliver Polak. Die Show erhielt den Grimme-Preis 2017 in der Kategorie „Unterhaltung“.2017: Preisträger, abgerufen am 26. April 2021.
Als Gast in der Sendung Maybrit Illner bekannte Hünniger im Vorfeld der Bundestagswahl 2013, noch nie in ihrem Leben gewählt zu haben.
Sie lebt in RegensburgFlucht aus Berlin: Das Abenteuer Provinz auf www.zeit.de vom 7. November 2021 und war einige Jahre mit der Schriftstellerin Helene Hegemann liiert.Leider normal, Andrea Hanna Hünniger in: Die Welt vom 8. März 2015. Zusammen waren sie im Juli 2015 auf der Titelseite des Magazins Emma abgebildet.
Buch Das Paradies Die Erfahrungen ihrer Kindheit und Jugend im Plattenbau-Viertel Weimar-West flossen in ein autobiografisches Buch Das Paradies. Meine Jugend nach der Mauer ein, das 2011 erschien.
Tobias Becker vom Spiegel äußerte sich lobend.Tobias Becker: Autobiografie "Das Paradies": Das Leben der anderen. auf spiegel.de. vom 31. Oktober 2011. Für Christoph Schröder von der taz ist das Buch in unterschiedlichsten Stillagen erzählt, mal popjournalistisch, mal reflektiert distanziert, mal im Kinderton,Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 10.11.2011, Perlentaucher und es sei „ein wütender Kampf um Würde, der ein wenig zu demonstrativ hinter der trotzigen Attitüde von Coolness verschwindet“.Christoph Schröder: Andrea Hünnigers Buch "Das Paradies": Second-Hand-Erinnerungen in: taz vom 10. November 2011.
Die Rezension des Tagesspiegels beschreibt das Buch als „autobiografische Erzählung, die versucht, aus Erinnerungsstücken die Geschichte zu konstruieren“.Wie war die DDR wirklich? Andrea Hünnigers Suche nach der Vergangenheit in: Tagesspiegel vom 15. November 2011. Karoline Laarmann äußert sich in der 1 Live-Sendung Plan B positiv über das Buch und die Autorin.Karoline Laarmann: auf der Internetseite von 1 Live vom 25. Oktober 2011.Richard Kämmerlings: Unsere neue DDR-Literatur in: Welt am Sonntag vom 4. September 2011 im: ARD Morgenmagazin vom 14. Oktober 2011. Jörg Magenau von der Süddeutschen Zeitung, las das Buch mit Vergnügen,Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 03.11.2011, Perlentaucher hält aber die Verlagsbeschreibung der „Sammlung von Geschichten aus dem Familienleben“ als Sachbuch für falsch und urteilt: „Weil sie ganz individuell und nicht etwa ,typisch‘ sein möchte, ist sie in erster Linie langweilig. Denn das Individuelle ist austauschbar“.Jörg Magenau: in: Süddeutsche Zeitung.
Publikationen
Göttingen kompakt: eine Stadt anders sehen mit Manfred Wolter; Mauritz und Grewe, Göttingen 2005, ISBN 3-938883-01-4. Andrea Hanna Hünniger: Kein Leben im Museum (PDF), Beitrag in klassisch modern : das Magazin der Klassik Stiftung Weimar, Weimar 2023
Weblinks
Video einer Lesung von Das Paradies auf zeit.de
Einzelnachweise
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