Die Blériot XI-b mit dem Luftfahrzeugkennzeichen 22 war das erste Luftfahrzeug im Bestand der Schweizer Luftwaffe.Urech Jakob; Hunziker Emil: Die Flugzeuge der Schweizerischen Fliegertruppe seit 1914, Hrsg. von der Abt. der Militärflugplätze Dübendorf, Verlag Th. Gut & Co, 1. Aufl. Stäfa 1974, S. 14
Geschichte Im Jahr 1908 entwarf Louis Blériot den Eindecker Blériot XI. Ende 1913 hatte Blériot bereits 800 Maschinen ausgeliefert. Hinzu kamen zahlreiche Lizenzbauten in Italien und Großbritannien (Humber-Company). Schließlich erwarb die Schweizer Armee das Luftfahrzeug im August 1914 von einer Person namens Lt. Lugrin. Lugrin besaß das Pilotenbrevet.
Anfänglich wurde der militärische Apparat für Grenzüberwachungsflüge und später zum Training der Piloten verwendet. Die Maschine wurde 1917 wegen Materialermüdungserscheinungen außer Dienst gesetzt. Die Reste des Flugzeugs, bestehend aus dem luftgekühlten 9-Zylinder-Rotationsmotor, 4-Takt, Vergaser und Einfachstern, befinden sich im Flieger-Flab-Museum in Dübendorf.
Technische Daten mini|Blériot XI im Musée de l’Air et de l’Espace, Paris Le Bourget 2009
Kenngröße Daten Spannweite 11,00 m Länge 8,40 m Höhe 2,87 m max. Startmasse 370 kg Höchstgeschwindigkeit 125 km/h Dienstgipfelhöhe 4.000 m Reichweite 300 km Bewaffnung 1 Karabiner 11, seitlich am Rumpf befestigt Triebwerk Gnome T 9
Literatur Urech Jakob; Hunziker Emil: Die Flugzeuge der Schweizerischen Fliegertruppe seit 1914, Hrsg. von der Abt. der Militärflugplätze Dübendorf, Verlag Th. Gut & Co, 1. Aufl. Stäfa 1974
Weblinks Museum der schweizerischen Luftwaffe, Dübendorf
Einzelnachweise
Kategorie:Aufklärungsflugzeug Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor Kategorie:Individuelles Flugzeug Kategorie:Militärluftfahrzeug (Schweiz) Kategorie:Militärisches Schulflugzeug