Der DFB-Pokal 2012/13 war die 70. Austragung des Fußballpokalwettbewerbs der Herren. Das Finale fand am 1. Juni 2013 statt und wurde, wie seit 1985 üblich, im Berliner Olympiastadion ausgetragen.
Mit dem insgesamt 16. Gewinn des DFB-Pokals sicherte sich der FC Bayern München erstmals das „Triple“ aus Meisterschaft, Champions League und Pokalsieg.
Der FC Bayern München war bereits über die Bundesliga für die UEFA Champions League 2013/14 qualifiziert. Daher qualifizierte sich der VfB Stuttgart als unterlegener Pokalfinalist für die UEFA Europa League 2013/14, musste dort allerdings in der 3. Qualifikationsrunde starten und schied anschließend in den Play-offs gegen HNK Rijeka aus. Der Bundesligasechste Eintracht Frankfurt rückte in die Play-off-Runde, der Bundesligafünfte SC Freiburg in die Gruppenphase auf.
Wie in der Vorsaison galt, dass keine zwei Mannschaften eines Vereins oder einer Kapitalgesellschaft an den Spielen um den DFB-Vereinspokal teilnehmen durften.
Teilnehmende Mannschaften Für die erste Runde waren folgende 64 Mannschaften qualifiziert:
Bundesligadie 18 Vereine der Saison 2011/12 2. Bundesligadie 18 Vereine der Saison 2011/12 3. Ligadie 4 Bestplatzierten der Saison 2011/1220px Borussia Dortmund (TV) 20px FC Bayern München 20px FC Schalke 04 20px Borussia Mönchengladbach 20px Bayer 04 Leverkusen 20px VfB Stuttgart 20px Hannover 96 20px VfL Wolfsburg 20px Werder Bremen 20px 1. FC Nürnberg 20px TSG 1899 Hoffenheim 20px SC Freiburg 20px 1. FSV Mainz 05 20px FC Augsburg 20px Hamburger SV 20px Hertha BSC (II) 20px 1. FC Köln (II) 20px 1. FC Kaiserslautern (II)20px SpVgg Greuther Fürth (I) 20px Eintracht Frankfurt (I) 20px Fortuna Düsseldorf (I) 20px FC St. Pauli 20px SC Paderborn 07 20px TSV 1860 München 20px 1. FC Union Berlin 20px Eintracht Braunschweig 20px Dynamo Dresden 20px MSV Duisburg 20px VfL Bochum 20px FC Ingolstadt 04 20px FSV Frankfurt 20px Energie Cottbus 20px FC Erzgebirge Aue 20px Karlsruher SC (III) 20px Alemannia Aachen (III) 20px Hansa Rostock (III)20px SV Sandhausen (II) 20px VfR Aalen (II) 20px SSV Jahn Regensburg (II) 20px 1. FC Heidenheim Verbandspokal24 Vertreter der 21 Landesverbände, in der Regel die Landespokalsieger Baden 20px FC Nöttingen (V) Bayern 20px SpVgg Unterhaching (III) 20px|Logo Wacker Burghausen (III) Berlin 20px Berliner AK 07 (IV) Brandenburg 20px SV Falkensee-Finkenkrug (VI) Bremen 20px FC Oberneuland (IV) Hamburg 20px Victoria Hamburg (IV) Hessen 20px Kickers Offenbach (III) Mecklenburg-Vorpommern 20px FC Schönberg 95 (VI) Mittelrhein 20px FC Hennef 05 (V) Niederrhein 20px Rot-Weiss Essen (IV) Niedersachsen 20px TSV Havelse (IV) 20px SV Wilhelmshaven (IV) Rheinland 20px SV Roßbach/Verscheid (V) Saarland 20px 1. FC Saarbrücken (III) Sachsen 20px Chemnitzer FC (III) Sachsen-Anhalt 20px Hallescher FC (III) Schleswig-Holstein 20px VfB Lübeck (IV) Südbaden 20px Offenburger FV (V) Südwest Wormatia Worms (IV) Thüringen 20px FC Carl Zeiss Jena (IV) Westfalen Arminia Bielefeld (III) 20px Preußen Münster (III) Württemberg 20px SG Sonnenhof Großaspach (IV) Ligaebene in Klammern: III = 3. Liga • IV = Regionalliga • V = Oberliga • VI = Verbandsliga
Auslosung Für die Auslosung der 1. Hauptrunde am 23. Juni 2012 wurden die 64 Mannschaften in zwei gleich große Töpfe gesetzt: Im Amateurtopf waren alle Mannschaften enthalten, die sich über die Landespokale für den DFB-Pokal qualifiziert haben (24), in der Saison 2011/12 in der 2. Bundesliga die letzten vier Plätze belegten (4) in der Saison 2011/12 in der 3. Liga die ersten vier Plätze belegten (4)
Jeder dieser Mannschaften wurde eine Mannschaft aus dem Profitopf zugelost, in dem alle Mannschaften der Bundesliga und die 14 höchstplatzierten Mannschaften der 2. Bundesliga der Saison 2011/12 enthalten waren. Das Heimrecht genießen die Mannschaften des Amateurtopfes.
Die Auslosung der Spiele der 2. Runde fand am 25. August 2012 statt. Bei der Auslosung der 2. Runde wurde ebenfalls aus einem Amateur- und einem Profitopf gelost. Hier galten dann aber alle Mannschaften der 2. Bundesliga als Profimannschaften. Auch hier genossen die Amateurmannschaften Heimrecht. War einer der Töpfe ausgeschöpft, so wurde aus dem verbliebenen Topf zu Ende gelost; hierbei erhielt stets die zuerst in eine Paarung geloste Mannschaft Heimrecht.
Ab dem Achtelfinale wurde nur noch aus einem Topf gelost. Heimrecht genoss eine Amateurmannschaft, wenn sie gegen eine Profimannschaft spielte, ansonsten die zuerst in eine Paarung geloste Mannschaft.
Termine Die Spielrunden wurden an folgenden Terminen ausgetragen: 1. Hauptrunde: 17.–20. August 2012 (Fr.–Mo.) 2. Hauptrunde: 30./31. Oktober 2012 (Di./Mi.) Achtelfinale: 18./19. Dezember 2012 (Di./Mi.) Viertelfinale: 26./27. Februar 2013 (Di./Mi.) Halbfinale: 16./17. April 2013 (Di./Mi.) Finale: 1. Juni 2013 (Sa.)
Übersicht Die jeweils obere Mannschaft besaß Heimrecht.
1 Sieg nach Verlängerung2 Sieg im Elfmeterschießen
1. Hauptrunde Die Auslosung der 1. Hauptrunde fand am 23. Juni 2012 in der Sportschau statt. Dabei zog die Nationalspielerin Viola Odebrecht in Danzig für den 17. bis 20. August 2012 folgende Begegnungen (in Klammern ist die Ligaebene angegeben, in der der Verein spielt):
2. Hauptrunde Die 2. Hauptrunde fand am 30. und 31. Oktober 2012 statt. Die Begegnungen wurden am 25. August in der Sendung Samstag LIVE! ausgelost. Schauspielerin Sophia Thomalla zog dabei folgende Partien:
Achtelfinale Das Achtelfinale fand am 18. und 19. Dezember 2012 statt. Die Auslosung der Begegnungen erfolgte am 4. November 2012 in der Sportschau vom DFB-Sportdirektor Robin Dutt und von der Nationalspielerin Saskia Bartusiak. Folgende Begegnungen ergaben sich für das Achtelfinale:
Viertelfinale Die Viertelfinalspiele fanden am 26. und 27. Februar 2013 statt. Die folgenden Begegnungen wurden am 19. Dezember 2012 im Rahmen der Sportschau vom ehemaligen Nationalspieler Olaf Thon ausgelost:
Halbfinale Die Halbfinalspiele fanden am 16. und 17. April 2013 statt. Die Partien wurden am 3. März vom ehemaligen Formel-1-Rennfahrer Timo Glock unter Aufsicht des Torwarttrainers Andreas Köpke gezogen.
Finale Das Finale wurde am 1. Juni 2013 im Berliner Olympiastadion ausgetragen.
Siegermannschaft (in Klammern sind die Spiele und Tore angegeben) 1. FC Bayern München 60px|Wappen des FC Bayern München Tor: Manuel Neuer (5/–); Tom Starke (1/–) Abwehr: Philipp Lahm (5/–); David Alaba (4/–); Jérôme Boateng (4/–); Daniel Van Buyten (4/–); Dante (3/–); Emre Can (2/–); Diego Contento (2/–); Rafinha (2/–); Holger Badstuber (1/–); Mitchell Weiser (1/–) Mittelfeld: Arjen Robben (5/4); Xherdan Shaqiri (5/3); Thomas Müller (5/1); Javi Martínez (5/–); Bastian Schweinsteiger (5/–); Luiz Gustavo (3/–); Toni Kroos (3/–); Franck Ribéry (3/–); Anatolij Tymoschtschuk (3/–) Angriff: Mario Mandžukić (5/3); Mario Gómez (4/6); Claudio Pizarro (2/3) Trainer: Jupp Heynckes
Beste Torschützen Nachfolgend sind die besten Torschützen des DFB-Pokals 2012/13 aufgeführt.Beste Torschützen 2012/13 des DFB-Pokals auf kicker.de Sortiert wird nach Anzahl der Treffer, bei gleicher Trefferzahl alphabetisch.
Rang Spieler Verein Tore 1 FC Bayern München 6 2 VfB Stuttgart 5 3 VfL Wolfsburg 4 Borussia Dortmund 4 VfB Stuttgart 4 VfL Wolfsburg 4 FC Bayern München 4 8 SC Freiburg 3 VfL Bochum 3 VfL Wolfsburg 3 FC Bayern München 3 FC Schalke 04 3 FC Bayern München 3 FC Bayern München 3 TSV 1860 München 3 Preußen Münster 3 mini|150px|Mario Gómez
TV- und Werbegelder Der DFB zahlte jedem teilnehmenden Verein eine Prämie aus, deren Betrag sich bis zum Finale auf 1,5 Millionen Euro steigerte. Zu diesen Summen kamen jeweils die Einnahmen aus Kartenverkäufen, Catering, Sponsorenverträgen sowie der Bandenwerbung, die im Achtelfinale bei bis zu 400.000 Euro lagen.Münstersche Zeitung: DFB-Pokal: TV- und Werbegelder, Sport, 19. Dezember 2012
Antrittsprämien pro Verein und Runde Runde Prämie 1. Hauptrunde 74.000 Euro 2. Hauptrunde 183.000 Euro Achtelfinale 390.000 Euro Viertelfinale 820.000 Euro Halbfinale 1.250.000 Euro Finale 1.500.000 Euro Summe 4.217.000 Euro
Einzelnachweise
#201213 Kategorie:Fußballsaison 2012/13