Montboissier ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Eure-et-Loir in der Region Centre-Val de Loire; sie gehört zum Arrondissement Châteaudun und zum Kanton Châteaudun.
Die Gemeinde Montboissier besteht aus den Ortsteilen Augonville, Dampierre und Le Perruchay. Sie hieß früher Le Houssay, weswegen die Einwohner heute noch Houssins bzw. Houssines genannt werden. An der westlichen Gemeindegrenze verläuft der Fluss Loir. Hier mündet auch der Nebenfluss Vallée de Paray ein, der in manchen Kartenwerken auch als Vallée de la Malorne bezeichnet wird.
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2008 2018Einwohner 305 335 315 311 277 279 312 326
Sehenswürdigkeiten Ruinen des Schlosses Montboissier, ab 1772 von Nicolas Marie Potain für Charles Philippe Simon de Montboissier-Beaufort-Canillac (1750–1802) gebaut; 1795 zerstört Menhir de l’Ormorice
Persönlichkeiten François-René de Chateaubriand (1768–1848), Schriftsteller, Politiker und Diplomat, lebte einige Zeit in Montboissier, wie aus seinem Mémoires d’outre-tombe (Buch 3, Kapitel 1) hervorgeht
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