Auf gut deutsch, Wochenschrift für Ordnung und Recht war eine antisemitische Wochenschrift, die vom Publizisten und Unterstützer der NSDAP Dietrich Eckart mit Hilfe der frühen NS-Ideologen Alfred Rosenberg und Gottfried Feder im Hoheneichen-Verlag herausgegeben wurde.

Geschichte Die Zeitung erschien erstmals im Dezember 1918 und war in dieser Phase der NS-Bewegung leitendes Medium antisemitischer Stimmungen. Inhaltliche Schwerpunkte waren Forderungen nach einer Brechung der Zinsknechtschaft, einem Verbot sogenannter „rassischer“ Mischehen sowie auch einer Protesthaltung gegen den Friedensvertrag von Versailles. Die Zeitung tat sich durch einen besonders offenen Antisemitismus hervor.

Alfred Rosenberg veröffentlichte erstmalig in der Ausgabe vom 21. Februar 1919 mit dem Artikel „Die russisch-jüdische Revolution“.

Nachdem sich Eckart in Auf gut deutsch euphorisch über die Ermordung Matthias Erzbergers geäußert hatte, wurde die Zeitung von der Reichsregierung verboten. Dieses Verbot wurde zunächst von der bayerischen Staatsregierung als eine Einmischung in innere Angelegenheiten bezeichnet und nicht umgesetzt.

Die Zeitung stellte ihr Erscheinen 1921 ein. Eckart wurde im August desselben Jahres Chefredakteur des Völkischen Beobachters, des Parteiorgans der NSDAP.

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Kategorie:Antisemitisches Periodikum Kategorie:Zeitung (Nationalsozialismus) Kategorie:Zeitung (München, Erscheinen eingestellt) Kategorie:Ersterscheinen 1918 Kategorie:Erscheinen eingestellt 1921