mini|Die Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen, 2020 Die Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen ist ein Kunstmuseum für moderne und zeitgenössische Kunst. Schwerpunktmäßig werden grafische Werke gesammelt. Leiterin der Galerie ist Isabell Schenk-Weininger.

Geschichte des Museums 1989 wurde im Rahmen des 1200-jährigen Jubiläums der Stadt die Städtische Galerie gegründet. Sie besteht aus zwei Gebäudeteilen, einer historischen Getreidescheune und einem zeitgenössischen Anbau.Stadt Bietigheim-Bissingen: Städtische Galerie. Website der Stadt Bietigheim-Bissingen. Abgerufen am 29. Oktober 2011.

Die Scheune wurde vom örtlichen Architekten Gert Bechtle für die Erfordernisse eines modernen Ausstellungsbetriebes umgebaut. Daran schließt sich das streng funktionale Erweiterungsgebäude an. Dieses wurde unter der Leitung von Hans Kammerer nach dem Entwurf von Gert Bechtle gebaut und im Jahr 2000 eröffnet. Die Räume sind nach dem Vorbild des White Cubes gänzlich in weiß gehalten und erstrecken sich auf eine Ausstellungsfläche von ca. 1000 m². Die hauseigene Sammlung, vornehmlich bestehend aus hochdruckgrafischen Arbeiten sowie aus regionaler Kunst, wird im historischen Teil des Museums gezeigt, die Wechselausstellungen im neuen Gebäude präsentiert.

Wichtige Ausstellungen in der jüngeren Vergangenheit 1991: Egon Schiele 1999: Gabriele Münter 2001: KinderBlicke. Kindheit und Moderne von Klee bis Boltanski. 2002/2003: Marie-Jo Lafontaine: Babylon Babies 2003: Felix Droese: Öffne die Augen. Papierschnitte und Holzdrucke 2003: Félix Vallotton: Maler und Grafiker im Paris der Jahrhundertwende 2003: Horst Janssen: Mit gleichsam japanischem Pinsel 2003: Im Banne Japans Europäischer Japonismus aus der Sammlung van der Grinten 2004: Karl Schmidt-Rottluff: Aquarelle 2004/2005: Krieg – Medien – Kunst. Positionen deutscher Künstler seit den sechziger Jahren. 2005: Der neue Adam und die neue Eva. Kunst der ungarischen Moderne aus der Ungarischen Nationalgalerie Budapest und dem Janus Pannonius Museum Pécs. 2005: Pablo Picasso: Linolschnitte 2006: Erich Heckel: An der Ostsee 2006: Bodo Korsig: Where can I buy a new brain? 2007: Künstlerkolonie Worpswede - Ein Stück vom Himmel? 2007/2008: Man Ray bis Sigmar Polke - Eine besondere Fotogeschichte (Sammlung Barbara und Horst Hahn) 2008: Robert Würth, Parkleitsysteme 2008/2009: China goes Stuttgart - Jingfang Li, Xianwei Zhu, Yan Zhang, Yi Sun 2009/10: Es werde Dunkel! Nachtdarstellungen in der zeitgenössischen Kunst (‚Let There Be Dark! The Night in Contemporary Art‘) - mit Frank Bauer, Oliver Boberg, Julia Bünnagel, Damien Deroubaix, Philipp Haager, Eric Hattan, Martin Honert, Achim Hoops, Karin Kneffel, Philipp Lachenmann, Maria Loboda, Julian Neville, Simon Pasieka, Ralf Peters, Thomas Ruff, Cornelia Schmidt-Bleek, Michael Schnabel, Norbert Schwontkowski, Karen Stuke und Kate Waters. 2011: Die Liebe ist ein seltsames Spiel... Liebesgeschichten von Klinger bis Picasso. 2011: Power Up! Female Pop Art 2011/2012: Der Zeichnung Raum geben - Bettina van Haaren, Pia Linz, Brigitte Waldach 2013: Conrad Felixmüller: Zwischen Kunst und Politik 2014: Marianne von Werefkin: Vom Blauen Reiter zum Großen Bären 2014/2015: Aiga Rasch: Die geheimen Bilder 2016: Sophie Taeuber, Hans Arp: ZweiKlang 2016/2017: Herman de Vries: stein, erde, holz 2024/2025: »Nicht Ausdruck, sondern Eindruck malen«. Schwäbische Impressionistinnen

Weblinks Homepage des Museums Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen auf kunstaspekte.de

Einzelnachweise

Kategorie:Kunstmuseum in Baden-Württemberg Kategorie:Kunstmuseum (Moderne) Kategorie:Galerie (Zeitgenössische Kunst) Kategorie:Kultur (Bietigheim-Bissingen) Kategorie:Museum im Landkreis Ludwigsburg Kategorie:Museumsgründung 1989