Albrecht Stalmann (* 19. August 1880 in Meensen;Reinhard Lüdicke: Stalmann, in ders. (Bearb.): Die preussischen Kulturminister und ihre Beamten im ersten Jahrhundert des Ministeriums 1817-1917, Stuttgart; Berlin: Cotta, 1918, S. 141; † 23. November 1967 in Hannover) war ein deutscher Verwaltungsjurist.
Familie Albrecht Stalmann war ein jüngerer Bruder des späteren Generalsuperintendenten und Oberlandeskirchenrates Karl Stalmann und damit ein Sohn des Meensener Pfarrers Robert Stalmann und der Margarete (1856–1897), Tochter des Geistlichen Gerhard Uhlhorn.Hans Otte: Uhlhorn, Johann Gerhard Wilhelm auf der Seite Deutsche Biographie, Transkription der Neuen Deutschen Biographie, Band 26 (2017), S. 545–546
Werdegang Stalmann studierte Rechtswissenschaft in Marburg, Leipzig und Göttingen. Während seines Studiums wurde er Mitglied der AMV Fridericiana Marburg.Verband Alter SVer (VASV): Anschriftenbuch und Vademecum. Ludwigshafen am Rhein 1959, S. 119. Nach seinem Abschluss war er zunächst juristischer Hilfsarbeiter im Konsistorium in Hannover. 1913 wechselte er als Hilfsarbeiter in das Preußische Kultusministerium und wurde dort 1921 zum Ministerialrat befördert. 1931 wurde er zum Präsidenten der Klosterkammer Hannover ernannt. Er blieb bis 1955 im Amt.
Ehrungen 1953: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland Ehrendoktor der rechts- und staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen Benennung eines Weges in Bad Rothenfelde
Literatur Karl Ritter von Klimesch (Hrsg.): Köpfe der Politik, Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft. - Augsburg: Naumann, 1953
Einzelnachweise
Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Präsident der Klosterkammer Hannover Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes Kategorie:Deutscher Kategorie:Ehrendoktor der Georg-August-Universität Göttingen Kategorie:Korporierter im SV Kategorie:Geboren 1880 Kategorie:Gestorben 1967 Kategorie:Mann