Wolfgang Hans Zacharias (* 28. Oktober 1941 in Gauting; † 26. April 2018Traueranzeige, abgerufen am 30. April 2018) war ein deutscher Kunst- und Kulturpädagoge.

Leben Wolfgang Zacharias stammte aus der Regensburger Künstler- und Malerfamilie Zacharias. Er war der Sohn des Grafikers und Pädagogen Alfred Zacharias und seiner Ehefrau Irmgard, Enkel des Hoffotografen Rudolf Zachariasvgl. Alfred Zacharias, Wikipedia und Neffe des Kunstmalers Günther Zacharias (1913–1943)Susanne Wolke: Stationen und großartige Kunst aus einem viel zu kurzen Leben, onetz.de, 19. Dezember 2013. Sein Bruder ist der Künstler und Hochschullehrer Thomas Zacharias, seine Schwester Veronika Zacharias ist Kunstmalerin.Christine Cless-Wesle: Kunstsinn in der zweiten Generation, merkur-online.de, 1. Oktober 2002.

Zacharias studierte in München, Stuttgart und Paris und machte den Doktortitel in Philosophie. Er war Mitbegründer der Initiativen KEKS und Pädaktion, außerdem Vorstand der Pädagogischen Aktion SPIELkultur e.V.http://www.spielkultur.de/ueber-uns/geschichte/, Mitbegründer und stellvertretender Vorsitzender der Landesvereinigung kulturelle Bildung Bayern e.V., Vorstand des Bundesverbands Jugendkunstschulen und kulturpädagogische Einrichtungen (BJKE Unna), Mitglied im Sprecherrat der Landesgruppe Bayern der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. und seit 2005 Honorar-Professor an der Hochschule Merseburg für Kulturpädagogik/Spielpädagogik und arbeitete hier in der Lehre (BA Kultur- und Medienpädagogik, MA Angewandte Medien- und Kulturwissenschaft). Von 1983 bis 2006 war er im Kulturreferat der Landeshauptstadt München beschäftigtOberbürgermeister Reiter kondoliert zum Tod von Dr. Wolfgang Zacharias, Rathaus Umschau 83/2018, veröffentlicht am 2. Mai 2018. Er gilt als einer der Begründer der außerschulischen Kulturellen Bildung in den 80er Jahren und war langjähriges Vorstandsmitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft (Bonn).Kulturpolitische Gesellschaft e.V. Mitgliederinfo 3 • 2020 Seite 11: 30 Jahre Deutsche Einheit

Werke (Auswahl) zusammen mit Gerd Grüneisl: Die Kinderstadt: eine Schule des Lebens. Handbuch für Spiel, Kultur, Umwelt, Reinbek bei Hamburg, Rowohlt, 1989 zusammen mit Hildegard Bockhorst und Vanessa-Isabelle Reinwand (Hrsg.): Handbuch Kulturelle Bildung (Kulturelle Bildung, Band 30), kopaed verlag, München 2012, ISBN 978-3-86736-330-3. Vermessungen – im Lauf der Zeit und in subjektiver Verantwortung, Hamburg University Press, 2006 Kulturpädagogik, Opladen, Leske und Budrich, 2001 Kultur und Bildung, Kunst und Leben, Essen Klartext-Verl., 2001 Interaktiv – Medienökologie zwischen Sinnenreich und Cyberspace, München : KoPäd-Verlag, 2000 Gelebter Raum, München : Pädagogische Aktion, 1989 Sinnenreich, Essen, Klartext-Verlag, 1994

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Einzelnachweise

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