Albrecht Heinrich Carl Conradi, auch CounradiSimon Paulus (Red.): Hermann Korb und seine Zeit. 1656–1735. Barockes Bauen im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel. Herausgegeben vom Museum im Schloss Wolfenbüttel und dem Fachgebiet Baugeschichte der Technischen Universität Braunschweig. Appelhans, Braunschweig 2006, ISBN 3-937664-51-3, S. 299. oder Counrady bei bildindex.de (* 1698Wolfgang Billig: Die Stiftskirche zu Steterburg. (= Quellen und Forschungen zur braunschweigischen Geschichte. Bd. 25, ). Selbstverlag des Braunschweigischen Geschichtsvereins, Wolfenbüttel 1982, S. 191 (Zugleich: Braunschweig, Technische Univ., Diss., 1980). oder 1699Johann Joachim Eschenburg, Ernst Eberhard Wilberg: Entwurf einer Geschichte des Collegii Carolini in Braunschweig, 1745–1808. (= Beiträge zur Geschichte der Carolo-Wilhelmina. Bd. 2, 2, ). Band 2. Braunschweigischer Hochschulbund, Braunschweig 1974, S. 62.; † 4. Juli 1774 in Braunschweig) war ein deutscher Bauverwalter und Kartograf.
Leben miniatur|„Plan der Stadt Braunschweig“ (entstanden um 1755). Gut sichtbar: die die Stadt durch- und umfließende Oker. miniatur|Ausschnitt aus dem Stadtplan von um 1755. Zu sehen sind u. a.: Das erste Braunschweiger Schloss („A“) am Bohlweg und die Magnikirche („P“), sowie die Straßen „in den Öhl-Schlägern“ und „Friesen Straße“ sowie der heutige „Ackerhof“, der damals noch „auf dem Schilde“ hieß. Vierzig Jahre lang, von 1733 bis 1773, war Conradi als Bauverwalter in Braunschweig tätig.Peter Bessin: Der Regent als Architekt. Schloss Richmond und die Lustschloßbauten Braunschweig-Wolfenbüttels zwischen 1680 und 1780 als Paradigma fürstlicher Selbstdarstellung (= Rekonstruktion der Künste. Bd. 5). Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-47904-2, S. 217. In dieser Zeit arbeitete er unter den bekannten Barock-Baumeistern Hermann Korb, Martin Peltier de Belfort, Georg Christoph Sturm und Carl Christoph Wilhelm Fleischer.Fritz von Osterhausen: Georg Christoph Sturm. Leben und Werk des Braunschweiger Hofbaumeisters (= Kunstwissenschaftliche Studien. Bd. 50). Deutscher Kunstverlag, München u. a. 1978, ISBN 3-422-00691-5, S. 29. Von 1747 bis 1749 (PDF; 10,0 MB) war Conradi als Lehrer für Zivil- und Militärbaukunst am zwei Jahre zuvor gegründeten Collegium Carolinum, der Vorläuferinstitution der Technischen Universität Braunschweig, tätig.Michael Wenzel (Red.): 250 Jahre Museum. Von den fürstlichen Sammlungen zum Museum der Aufklärung. (1754–2004). Ausstellung in der Burg Dankwarderode, Braunschweig, 29. April bis 22. August 2004. Hirmer, München 2004, ISBN 3-7774-2155-3, S. 83.
1744 schuf Conradi einen Umgebungsplan der Stadt Braunschweig mit den Heerstraßen bis zur Braunschweiger Landwehr.Chronik der Stadt Braunschweig für 1744 Um 1755 erstellte er den ersten in großer Auflage herausgebrachten Stadtplan Braunschweigs.Chronik der Stadt Braunschweig für die Zeit um 1755
Conradis bauliche Gestaltung war traditionell und zurückhaltend. Von ihm gestaltete Gebäude in Braunschweig, so beispielsweise das Doppelhaus Eiermarkt 3/4 oder der anstelle des 1739 abgerissenen Sackrathauses zwischen 1754 und 1757 errichtete palaisartige Sack-Keller sind heute nicht mehr erhalten.Simon Paulus (Red.): Hermann Korb und seine Zeit. 1656–1735. Barockes Bauen im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel. Herausgegeben vom Museum im Schloss Wolfenbüttel und dem Fachgebiet Baugeschichte der Technischen Universität Braunschweig. Appelhans, Braunschweig 2006, ISBN 3-937664-51-3, S. 197.
Einzelnachweise
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