Felix Benedict Herzog (* 27. Dezember American Institute of Electrical Engineers: Proceedings of the Institute of American Electrical Engineers, Band 32, 1913, S. 110 1859 in New York City; † 21. April 1912 ebenda) war ein amerikanischer Ingenieur, Erfinder, Patentanwalt, Unternehmer, Maler und Fotograf des Piktorialismus.American Federation of Arts: American art annual, Band 10. MacMillan Co., 1913, S. 77
Leben und berufliche Tätigkeit mini|hochkant|Angela (1905) Felix Benedict Herzog wurde als Sohn der Eheleute Philip und Henrietta Herzog in New York geboren. Er studierte an der Columbia University und war seit 1882 als Elektroingenieur sowie Patentanwalt tätig.Science Oktober 1901, S. 602, abgerufen als PDF unter www.sciencemag.orgThe International Who’s is Who, Who’s Who in the world 1912. The International Who’s Who Publishing Company, 1911, Seite 595 Herzog war Präsident der Herzog Telefon Company. Seine Erfindungen befassten sich unter anderem mit der Telefon- und Signalisierungstechnik, etwa für Aufzugsanlagen. Er war Mitglied des American Institute of Electrical EngineersThe International Who's is Who, Who’s Who in the world 1912. The International Who’s Who Publishing Company, 1911, Seite 595 und publizierte zu elektrotechnischen Themen.
Neben seinen technischen und unternehmerischen Tätigkeiten betrieb er überdies ein Malstudio in New YorkWebsite Bildindex der Kunst und Architektur über F. B. HerzogWebsite Worldcat über F. B. Herzog Herzog hatte eine künstlerische Ausbildung als Schüler von Frederick Rondel und der Art Students League of New York genossen.American Federation of Arts: American art annual, Band 10. MacMillan Co., 1913, S. 77
Fotografie mini|hochkant|The Tale of Isolde (1905) Mehrere Fotografien von Herzog wurden in den Camera-Work-Ausgaben vom Oktober 1905 und Januar 1907 veröffentlicht, hierunter das nebenstehende Bild mit dem Titel „Angela“.Marianne Fulton-Margolis: Alfred Stieglitz. Camera Work. A pictorial Guide. With Reproductions of all 559 Illustrations & Plates. Fully indexed. Dover Publications, New York 1978, ISBN 0-486-23591-2, S. 143
Herzog war bekannt für seine im Piktorialismus bis dahin unübliche Darstellung größerer Menschengruppen und die zugleich sorgfältige Komposition, die bis hin zu Details wie dem Legen der Falten des Kleidungsstoffes ging. Ihm lag grundsätzlich daran, mit seinen Fotografien menschliche Problemsituationen und Emotionen darzustellen. In seinen Fotografien griff er auf verschiedene Stilrichtungen der Malerei zurück, etwa dem Stil Thomas Gainsboroughs oder der Präraffaeliten.Sadakichi Hartmann (Autor), Harry W. Lawton, George Knox (Hrsg.): The Valiant Knights of Daguerre: Selected Critical Essays on Photography and Profiles of Photographic Pioneers. University of California Press, Berkeley.1978, S. 288 ff.
Herzog war Mitglied im National Arts Club und im New Yorker Camera Club.American Federation of Arts: American art annual, Band 10. MacMillan Co., 1913, S. 77
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