Karl Seydel (* 28. Mai 1839 in Chelchen, Kreis Lyck, Ostpreußen; † 15. NovemberNach anderen Quellen „21. November“. 1912 in Königsberg i. Pr.) war ein deutscher Geburtshelfer und Rechtsmediziner.
Leben Seydel studierte zunächst an der Albertus-Universität Königsberg und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Medizin. 1858 wurde er im Corps Teutonia Bonn recipiert.Kösener Corpslisten 1930, 17/166. 1859 wurde er Mitglied der Königsberger Burschenschaft Gothia.Hugo Böttger: Verzeichnis der Alten Burschenschafter nach dem Stande des Wintersemesters 1906/07. Berlin 1907, S. 170. Nachdem er noch an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin gewesen war, wurde er 1861 in Königsberg zum Dr. med. promoviert.Dissertation: De generatione ossium novorum ex periosteo in operationibus chirurgorum adhibita. Seit 1868 habilitierter Privatdozent für Geburtshilfe, erhielt er 1886 auch die Venia legendi für Gerichtliche Medizin. 1891 wurde er als Extraordinarius an den neuen, im Königreich Preußen fünften Lehrstuhl für Gerichtsmedizin berufen. (PDF-Datei; 8,2 MB) 1894 wurde Seydel zum Geheimen Medizinalrat ernannt.Robert Albinus: Königsberg Lexikon. Würzburg 2002, ISBN 3-88189-441-1
Werke Leitfaden der Gerichtlichen Medizin
Siehe auch Krankenhäuser in Königsberg
Weblinks Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte (zeno.org)
Einzelnachweise
Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert) Kategorie:Gynäkologe, Geburtshelfer Kategorie:Corpsstudent (19. Jahrhundert) Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert) Kategorie:Hochschullehrer (Albertus-Universität Königsberg) Kategorie:Person (Masuren) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geheimer Medizinalrat Kategorie:Geboren 1839 Kategorie:Gestorben 1912 Kategorie:Mann Kategorie:Absolvent der Albertus-Universität Königsberg