Die Orgelbaufirma Teschner wurde 1825 von Johann Gottlob Teschner (* 1801; † 1875) in Fürstenwalde gegründet. Sein Urenkel Hermann Teschner (* 1928; † 1984) war der letzte Besitzer, mit ihm erlosch die Firma.Uwe Pape: Orgelbauwerkstätten und Orgelbauer in Deutschland von 1945 bis 2004, Pape Verlag 2004, ISBN 3-921140-66-8, S. 65
Teschner bot in seiner Instrumentenbaufirma sogar Werkzeuge an. So bewarb der Förster Gustav Kielmann (Forsthaus Hasenfelde) seinen von ihm erfundenen Baumzirkel zur Vermessung des Durchmessers von Bäumen im August 1841 in der Allgemeinen Zeitung und betonte den Alleinvertrieb durch Teschner.Johann Friedrich von Cotta: Allgemeine Zeitung, Augsburg Nr. 280, Donnerstag, 7. Oktober 1841, Beilage, S. 2210
Wie unterschätzt die kleine Firma von Zeitgenossen war, zeigt sich in der Einschätzung des Musikdirektors Wieger, gleichzeitig Organist und Chordirigent der Kirche St. Marien in Königsberg:
Werke
1837 Dorfkirche bei Königsberg Mitte des 19. Jahrhunderts Dorfkirche von Jänickendorf, nach dem Zweiten Weltkrieg zerstört 1868 Dorfkirche von Dörrwalde, saniert 1910 von Wilhelm Sauer, 2008 von der Firma Sauer restauriert 1871 Dorfkirche von Steinhöfel, saniert 2006–2007 von der Firma SauerRestaurierungen Orgelbau Sauer. Förderkreis Dorfkirche Steinhöfel e. V. 1900 Dorfkirche von Wernsdorf, bespielbar
Einzelnachweise
Kategorie:Orgelbauunternehmen (Deutschland) Kategorie:Unternehmensgründung 1825 Kategorie:Fürstenwalde/Spree