miniatur|hochkant|Brauerei „Zum jungen Bären“, Ratinger Straße 30 (Mitte) miniatur|hochkant|Brauerei im Füchschen heute, anstelle der Brauerei „Zum jungen Bären“ Die Brauerei „Zum jungen Bären“ war ein Gebäude an der Ratinger Straße 30 in der Düsseldorfer Altstadt. Das Haus ist sowohl historisch als auch kunstgeschichtlich von Bedeutung. Paul SültenfußPaul Sültenfuß: Das Düsseldorfer Wohnhaus bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. (Diss. TH Aachen), 1922, Abb. 62 und Josef KleesattelJosef Kleesattel (Hrsg.): Alt-Düsseldorf im Bild. Eine Sammlung von niederrheinischer Heimatkunst. Schmitz und Olbertz, Düsseldorf 1909, Abb. 7 würdigen das Haus. Paul Clemen erwähnt das Haus in Die Kunstdenkmäler der Stadt und des Kreises Düsseldorf. Paul Clemen: Die Kunstdenkmäler der Stadt und des Kreises Düsseldorf. Schwann, Düsseldorf 1894, S. 66:
Geschichte mini|Die Brauerei „Zum jungen Bären“, links nach einem Gemälde von Wilhelm Schreuer Das Haus hieß 1647 und noch 1715 „Zur blauen Hand“. 1682 gehörte es dem Diacon der reformierten Gemeinde und Bauschreiber Johann Loessen. Um 1746 gehörte das Haus dem kurfürstlichen Oberstlieutenant und Platzmajor Anton Wilhelm de Grann. Dieser ließ es zum Besuch des Kurfürsten Carl Theodor in Düsseldorf besonders prächtig schmücken:
Dann hieß es nach der Brauerei „Zum jungen Bären“. Theo Lücker: Die Düsseldorfer Altstadt. Wie sie keiner kennt. Vom Ratinger Tor bis in Kurze Straße. I. Band. Verlag der Goethe-Buchhandlung, Düsseldorf 1984, Nr. 10. „Em Füchske“. War einmal eine „Privat“schule (S. 57–59) 1806 war Christina de Grann Eigentümerin, 1813 gehörte Henrich Widenbusch das Haus, wohin er seine Wohnung und Branntweinbrennerei verlegte. Im Jahre 1887 ließ der Beigeordnete Feister durch die Feuerwehr unter Leitung des Brandmeisters Adam Baum das Dach abdecken, der rückwärtige Teil der Gaststätte wurde gesperrt. Der Wirt ließ darauf „italienische Nächte bei Lampionlicht“ veranstalten. Die Chronik beschreibt das Gebäude um 1929:
Das Haus wurde später in die Brauerei „Im Füchschen“, Ratinger Straße Nr. 28 integriert.
Kunstgeschichtliche Bedeutung Verschiedene Baukünstler würdigen das Haus. So Paul SültenfußPaul Sültenfuß: Das Düsseldorfer Wohnhaus bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. (Diss. TH Aachen), 1922, Abb. 62 und Josef Kleesattel.Josef Kleesattel (Hrsg.): Alt-Düsseldorf im Bild. Eine Sammlung von niederrheinischer Heimatkunst. Schmitz und Olbertz, Düsseldorf 1909, Abb. 7 Paul Clemen erwähnt das Haus in Die Kunstdenkmäler der Stadt und des Kreises Düsseldorf.:
Einzelnachweise
Kategorie:Altstadt (Düsseldorf) Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Düsseldorf Zumjungenbaren Zumjungenbaren