Maria Czygan, auch: Maria Czygan-Waldemar (* 13. April 1868 in Braunsberg, Ermland; † 28. August 1944 im Krankenhaus von Greifenberg/Pommern) war eine deutsche Schriftstellerin.

Leben Sie war eine Tochter von Rudolf Czygan (* 14. März 1819, † 24. Mai 1892 in Königsberg) und der Leopoldine Holz. Rudolf Czygan war Kanzleidirektor beim Oberlandesgericht Königsberg.

Maria Czygan lebte mit ihrer Schwester Clara Czygan (* 16. Februar 1865 in Braunsberg, † 24. Januar 1940 in Berlin-Charlottenburg) seit 1904 in einer gemeinsamen Wohnung in Berlin-Charlottenburg (Cauerstraßraße 9). Nachdem die beiden Schwestern ihrem Bruder Arthur Czygan (Kreisbauinspektor in Naggard/Pommern, † 1908), jahrelang den Haushalt geführt hatten, erhielten sie deshalb seit 1908 staatliche Unterstützung. Maria wurde in der Nacht vom 22./23.11.1943 in ihrer Wohnung (Berlin-Charlottenburg, Cauerstraße 9) ausgebombt. Sie zog deshalb an ihren 2. Wohnsitz in Greifenberg.

Sie verfasste Romane und Erzählungen, vorwiegend für Kinder und Jugendliche.

Werke Seines Glückes Schmied. Reutlingen 1909. Märchen von Tieren und Leuten, dummen und gescheiten. Reutlingen 1911. Die kleinen Bettler und andere Märchen. Reutlingen 1914. Sigrid. Berlin 1916. Deutsche Mädel. Berlin 1917. Heides Erlebnisse auf Schloß Sonnblick. Stuttgart [u. a.] 1919. Hans der Träumer und andere Erzählungen. Reutlingen 1922. Der Platz an der Sonne. Reutlingen 1924. Das Heiratsstädtchen. Reutlingen 1926.

Literatur und Quellen Deutsche Nationalbibliothek, ZVAB, Berliner Adressbücher, Berliner Stadtarchiv, Das Geheime Staatsarchiv PK in Berlin-Dahlem

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