Max Sauk (* 21. Oktober 1929 in Hamburg; † 15. August 2023) war ein deutscher Bildhauer.

Leben miniatur|Großer Vogel, 1962, roter und grauer Granit, Hannover miniatur|Tischbrunnen auf dem Neustädter Markt, Hannover miniatur|Pferdekutschenbrunnen an der Limmerstraße, Hannover-Linden miniatur|OZEANIDE, 1974–75, Westerland auf Sylt

Max Sauk machte von 1944 bis 1947 eine Lehre als Zimmerer in Bargteheide, besuchte 1947/48 die Staatliche Bauschule Hamburg, Website der Stadt Lörrach und studierte von 1950 bis 1955 an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg.Nach wie vor dem Schönen verpflichtet, Badische Zeitung, 21. Oktober 2009 Seit 1955 war er freischaffend tätig.Ehrtfried Böhm (Text), Reinhold Lessmann (Fotos): neue plastik in hannover: Kunstsinn, Mäzenatentum, Urbane Ästhetik; ein Beispiel im Spiegel zweier Jahrzehnte, Steinbock-Verlag, Hannover 1967, S. 47, 62f., 82

Nach seinem Umzug nach Hannover war Sauk ab 1962 regelmäßig an den Frühjahrs- und Herbstausstellungen des Kunstvereins Hannover beteiligt. 1965 erhielt er den Förderpreis des Niedersächsischen Kunstpreises.

1966 beteiligte er sich an der Ausstellung Gemalte, Gebaute, Gehauene Gebilde der Galerie Dieter Brusberg in Hannover.Gemalte, Gebaute, Gehauene Gebilde. 4 Hannoversche Künstler zeigen im Kubus, Ausstellungsraum … Hannover. H.-J. Breuste, Egon Neubauer, Max Sauk, Stefan Schwerdtfeger. Galerie Brusberg, Hannover 1966 (Ausstellungsfaltblatt mit zahlreichen Abbildungen) Im gleichen Jahr nahm er am Bildhauersymposion St. MargarethenWolfgang Hartmann, Werner Pokorny, Peter Baum: Das Bildhauersymposion: Entstehung und Entwicklung einer neuen Form kollektiver und künstlerischer Arbeit, Hatje, Stuttgart 1988, ISBN 3-7757-0263-6, S. 127 und 1967 am „Symposion europäischer Bildhauer“ auf dem Springhornhof in der Lüneburger Heide teil.Symposion Europäischer Bildhauer, Springhornhof, Galerie Falazik. Lüneburger Heide, September 1967, Galerie Falazik, Neuenkirchen/Soltau 1967Gritta Hesse, Hille Schneider: Kunst der jungen Generation, Bd. 1, Amerika-Gedenkbibliothek, Berlin 1968, S. 11

Ab 1974 war Sauk Mitglied des Deutschen Werkbundes. In Hannover schuf er drei Brunnenensembles.Gretl Hoffmann: Modern fountains, Brunnen und Wasserspiele, transl. Patricia Noris, Godwin, London 1981, ISBN 0-7114-5605-4, S. 148 ff. Mit Künstlern der Gruppe PlasMa beteiligte er sich von 1983 bis 1985 an einer Wanderausstellung in Hameln, Posen und Perpignan.

1985 zog Max Sauk nach Kandern-Holzen, wo er ein denkmalgeschütztes Haus von 1835 renovierte und zum Atelier ausbaute.Gabriele Hauger: , in: Die Oberbadische vom 17. Oktober 2009 Für die Landesgartenschau „Grün 99“ in Weil am Rhein schuf Sauk 1999 die Großplastik „Phoenix“, jetzt in den Wassergärten des Dreiländergartens.Phoenix, 1999 - Max Sauk, Website des Kulturamts der Stadt Weil am Rhein

Die erste Ausstellung des Dreiländermuseums in Lörrach war 2004 eine Retrospektive des Künstlers unter dem Titel „Max Sauk - Kunst ist Freiheit“., Dreiländermuseum Mit einer umfangreichen Retrospektive unter dem Titel Der alte Pinsel und das Schöne – Skulptur und Malerei würdigte das Kulturhaus Villa Berberich in Bad Säckingen von Februar bis März 2014 Sauks Gesamtwerk.Max Sauk in der Villa Berberich in Bad Säckingen. In: Badische Zeitung vom 18. Februar 2014. Abgerufen am 24. Juni 2014.

Werke (Auswahl) Großer Vogel, 1962, Ihme-Anlagen beim Krankenhaus Siloah in Hannover, grauer und roter Granit, Höhe 113 cm Karyatide 1965, aufgestellt im Stadtpark Hannover, Muschelkalk mit Granit, Höhe 231 cm Pferd und Reiter, 1972, Tierärztliche Hochschule Hannover, Holzplastik aus Eiche, Höhe 270 cmSvantje Insenhöfer, Tim Andreas Hühnerschulte: , Tierärztliche Hochschule Hannover, Fachgebiet Geschichte, Museum und Archiv Tisch-Brunnen, 1973/74, Neustädter Markt (Hannover)Helmut Knocke, Hugo Thielen: Neustädter Markt, in: Hannover Kunst- und Kultur-Lexikon, S. 172f. OZEANIDE, 1974–1975, Skulptur aufgestellt vor dem Neuen Postamt in Westerland (Sylt) Pferdekutschenbrunnen, 1978 bis 1979,Foto einer Inschrift an einem der beiden Pferdeköpfe mit Datumsangabe installiert an der Limmerstraße „Kunst am Bau“, 1985, Amtsgericht Hannover (Erweiterungsbau)Hannover Kunst- und Kultur-Lexikon, S. 210 Vogel und Ei, 1989, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie Göttingen, StahlskulpturVogel und Ei, Fachdienst Kultur der Stadt Göttingen, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie Phoenix, 1999, Großplastik zur Grün 99 in Weil am Rhein (Dreiländergarten)

Literatur Armgard Ekhart: Holz und Stein, eine Skulptur von Max Sauk, in: Berichte der Oldenburgischen Museumsgesellschaft, 1965/66, 30, 17–19 Ehrtfried Böhm (Text), Reinhold Lessmann (Fotos): neue plastik in hannover: Kunstsinn, Mäzenatentum, Urbane Ästhetik; ein Beispiel im Spiegel zweier Jahrzehnte, Steinbock-Verlag, Hannover 1967, S. 47, 62 f., 82 u. ö. Symposion Europäischer Bildhauer, Springhornhof, Galerie Falazik. Lüneburger Heide, September 1967, Galerie Falazik, Neuenkirchen/Soltau 1967 Max Sauk: Bilder + Skulpturen, Kunstverein Salzgitter e. V., 15. Nov. – 5. Dez. 1981, Appelhans, Salzgitter 1981 Wilhelm Beuermann, Ulrike Enders, János Nádasdy, Max Sauk, Rosemarie Würth, Gruppe Plasma, Ausstellung vom 30. Juli – 28. August 1983 im Kunstkreis Hameln, Hameln 1983 Dominic Hyland (Text), Jürgen Weichardt (Red.): Gruppe PlasMa. Wilhelm Beuermann, Ulrike Enders, János Nádasdy, Max Sauk, Rosemarie Würth . Poznań, 26. Oktober bis 18. November 1984, Biuro Wystaw Artystycznych (BWA) Stary Rynek ... Perpignan, 14. Juni – 10. Juli 1985, Palais des Congrès, Perpignan, Text auch franz. u. poln., Kulturamt Hannover, Hannover 1984. Jürgen Weichardt, Feledy Balázs: Gruppe PlasMa (Plastik und Malerei): Wilhelm Beuermann, Ulrike Enders, János Nádasdy, Max Sauk, Rosemarie Würth, 1989. okt. 27 - nov. 12-ig Szombathelyi Képtar, Szombathelyi, 1989, ISBN 963-01-9946-7 Reinhard Müller-Mehlis: Max Sauk: Städtische Galerie im Stapflehus, 10. März – 16. April 1990, Hrsg. Städt. Kulturamt Weil am Rhein, Weil 1990 Noumea Schmitt, Reinhard Müller-Mehlis: Kunst ist Freiheit Max Sauk, anlässlich der Ausstellung im Museum am Burghof in Lörrach, 12. September – 17. Oktober 2004, Laserline, Berlin 2004

Weblinks

, Website der Stadt Lörrach Jürgen Scharf: Das Welttheater des Max Sauk, Südkurier, 24. Februar 2014 Silke Hartenstein: Max Sauck ist noch mit 90 Jahren als Künstler in Kandern aktiv, Badische Zeitung, 21. Oktober 2019

Einzelnachweise

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