mini|hochkant|Uffe Elbæk beim Bogforum im Bella Center, 2012 Uffe Elbæk (* 15. Juni 1954 in Ry, Skanderborg Kommune) ist ein dänischer Politiker. Er war von 2001 bis 2013 Mitglied der liberalen Partei Radikale Venstre und gründete am 27. November 2013 die Partei Alternativet, aus der er 2020 austrat. Bei der Folketingswahl 2015 war Elbæk als ihr Spitzenkandidat angetreten. Er war von 2020 bis 2022 Mitglied der Frie Grønne und trat 2022 wieder der Alternativet bei.
Leben Elbæk gründete 1991 in Århus die Wirtschaftsschule Kaospiloterne (dt. „Chaospiloten“), die sich nach eigenen Worten einer „positiven sozialen Veränderung durch persönliche Weiterentwicklung“ verschrieben hat.Kaospilot.dk Offizielle Webseite 2007 zog er nach Kopenhagen, um die Outgames 2009 in Kopenhagen vorzubereiten. Am 3. Oktober 2011 wurde Elbæk in der Regierung Thorning-Schmidt dänischer Kulturminister. Am 6. Dezember 2012 musste er sein Amt aufgeben, nachdem sich Vorwürfe von Vetternwirtschaft gegen ihn nicht hatten ausräumen lassen. Am 17. September 2013 gab Elbæk bekannt, dass er seine Partei Radikale Venstre verlässt und zukünftig als Fraktionsloser dem dänischen Parlament Folketing angehören wird. Er stützte die Minderheitsregierung Thorning-Schmidt II.Vergleiche Webseite der Partei Alternativet, abgerufen am 3. Februar 2014
Ab 2013 initiierte er die Gründung der Partei Alternativet. Anfang 2015 hatte die Partei genug Unterstützungsunterschriften gesammelt, um an der nächsten Folketingswahl teilzunehmen. Elbæk war dadurch auch bereits ab dem 13. März 2015 erster Vertreter seiner Partei im Folketing. Bei der Folketingswahl 2015 schaffte die Partei solide den Einzug mit Elbæk als politischem Führer. Die Parteigründung begleitete der Regisseur Christian Bonke im Dokumentarfilm Uffes Alternative.
Uffe Elbæk gab am 9. März 2020 gemeinsam mit drei weiteren Parlamentsabgeordneten seinen Austritt aus der Partei Alternativet bekannt und gründete die Frie Grønne. Zuvor wurde Josephine Fock zur neuen Parteivorsitzenden der Alternativet gewählt. Im September 2022 trat er aus der Frie Grønne aus und kehrte zur Alternativet zurück. Zur Folketingswahl 2022 kandidierte er nicht erneut.
Uffe Elbæk ist mit dem Anthropologen Jens Pedersen verpartnert. Er lebt in Frederiksberg. Aus einer früheren Beziehung hat er einen Sohn.
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Einzelnachweise
Kategorie:Kulturminister (Dänemark) Kategorie:Folketingsabgeordneter (21. Jahrhundert) Kategorie:Parteivorsitzender der Alternativet Kategorie:Radikale-Venstre-Mitglied Kategorie:Däne Kategorie:Geboren 1954 Kategorie:Mann