Hans Joachim Moebis (* 19. Juni 1908 in Hamburg; † 6. oder 7. Februar 1935 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler.

Leben und Wirken Moebis, ein Sohn des Prokuristen Johannes Moebis und seiner Gattin Hertha, geb. Hirschfeld,Staatsarchiv Hamburg, Geburtsregister Standesamt Hamburg 22, Nr. 1655/1908 (vgl. Generalregister für Geburten 1901–1910; PDF; 159 MB). studierte von 1928 bis 1929 an der von Max Reinhardt gegründeten Schauspielschule des Deutschen Theaters. Seit 1929 trat er an der Volksbühne Berlin auf. In G. W. Pabsts Westfront 1918 gab er sein Filmdebüt in einer bedeutenden Rolle als an die Front einberufener Student. Bereits nach drei Filmen war seine Karriere beendet. 1933 erhielt er vermutlich Auftrittsverbot, da er nach NS-Definition als „Halbjude“ galt. Am 7. Februar 1935 wurde Moebis tot aufgefunden.Landesarchiv Berlin, Sterberegister Standesamt Berlin-Tempelhof, Nr. 129/1935 (online auf Ancestry, kostenpflichtig).

Filmografie 1930: Westfront 1918 1931: Der Mann, der den Mord beging 1931: Yorck

Literatur Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts. Band 5: L – N. Rudolf Lettinger – Lloyd Nolan. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 493. Moebis wird dort irrtümlich mit Hans Moebus identifiziert.

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Einzelnachweise

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