Karl Mai (* 11. Juli 1909; † 1. November 1993) war ein deutscher Kommunalpolitiker der CDU.

Werdegang Mai war von 1948 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1975 Bürgermeister bzw. nach Erhebung zur Großen Kreisstadt Oberbürgermeister der baden-württembergischen Stadt Bietigheim. Der Beginn seiner Amtszeit war gekennzeichnet von der Wohnungsnot der Nachkriegsjahre. Die Gründung der Bietigheimer Baugenossenschaft schuf zahlreiche neue Wohnungen in der Stadt. Mit dem Bau von Kindergärten, Schulen und Sportanlagen wurde später die Infrastruktur der Stadt verbessert. Zwischen 1962 und 1971 wurden Partnerschaften mit den Städten Kusatsu (Japan), Sucy-en-Brie (Frankreich) und Surrey Heath (Großbritannien) geschlossen.

Ehrungen 1968: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland 1975: Ehrenbürger der Stadt Bietigheim-Bissingen (anlässlich seiner Verabschiedung) 1979: Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg 1988: Benennung der Karl-Mai-Allee in Bietigheim-Bissingen

Literatur Gedenken an Alt-Oberbürgermeister. In: Bietigheimer Zeitung vom 10. Juli 2009

Kategorie:Bürgermeister (Bietigheim-Bissingen) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Ludwigsburg Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1909 Kategorie:Gestorben 1993 Kategorie:Mann