Franz Linz (* 30. Mai 1908; † 9. Juli 1983 in Bonn) war ein deutscher Kommunalpolitiker (CDU).

Werdegang Linz war von Beruf Prokurist. Während der Weimarer Republik war er Mitglied des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold, einem politischen Wehrverband zum Schutz der demokratischen Republik. Von 1963 bis zur Eingemeindung nach Bonn im Jahr 1969 war er Bürgermeister der Stadt Bad Godesberg. Zusammen mit dem Bürgermeister von Yalova, Rahmi Üstel, unterzeichnete Linz am 12. Mai 1969 in Bad Godesberg den Vertrag einer Städtefreundschaft.http://www.bonner-presseblog.de/stadt-bonn/bonn-eine-der-altesten-deutsch-turkischen-stadtefreundschaften-wird-in-bonn-gepflegt

Ehrungen 1968: Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.Linz wurde von Bundespräsident Heinrich Lübke am 30. Mai 1968 zunächst mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. Nachdem er öffentlich Kritik an der Ordensstufe erklärt hatte und Ministerpräsident Heinz Kühn angemerkt hatte, dass sein Ordensvorschlag keine endgültige Festlegung der Ordensstufe bedeuten sollte, bekam Linz nachträglich das Große Verdienstkreuz verliehen. (Der Spiegel 29/1968, 15. Juli 1968) 1970: Commander (CBE) des Verdienstordens des Britischen EmpiresStadtarchiv Bonn, ZK-Karteikarte Ehrengrab der Stadt 1998: Die Franz-Linz-Straße in Friesdorf, durch die Bezirksvertretung Bad Godesberg am 19. August 1998.

Einzelnachweise

Kategorie:Bürgermeister (Bad Godesberg) Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes Kategorie:Commander des Order of the British Empire Kategorie:Politiker (Bonn) Kategorie:CDU-Mitglied Kategorie:Mitglied im Reichsbanner Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1908 Kategorie:Gestorben 1983 Kategorie:Mann