In der Liste der Kulturdenkmale in Esslingen am Neckar (A–K) sind die Kulturdenkmale in den Straßen von A bis K der Stadt Esslingen im Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg aufgelistet. Die Straßen von L bis Z finden sich unter Liste der Kulturdenkmale in Esslingen am Neckar (L–Z). Die Kulturdenkmale der Ortsteile sind in der Liste der Kulturdenkmale in Esslingen am Neckar/Stadtteile verzeichnet.

Legende

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Kulturdenkmale in Esslingen nach Straßen Esslingen im dicht besiedelten Neckartal wird sowohl von der mittelalterlichen/frühneuzeitlichen reichsstädtischen Stadtbaugeschichte als auch von der besonderen Rolle im Industrialisierungsprozess Württembergs im 19. Jh. geprägt. Ältester Kern Wächst die Stadt durch die rasche wirtschaftliche Entwicklung nach Süden und Osten. Mit zunehmender Regelmäßigkeit des Straßengrundrisses wurde sie bis zum 12. Jh. ausgeweitet und um die Mitte des 13. Jhs. ummauert. In den Straßen- und Platzräumen, dem Parzellenzuschnitt sowie im Baubestand zeigt sich eine charakteristische Gliederung in verschiedene zeitliche Entwicklungsabschnitte, Wirtschaftszonen und damit auch eine sozialtopographische Differenzierung. Außerhalb der staufischen Kernstadt bildeten sich schon im Mittelalter entlang der wichtigen Handelsrouten drei größere Vorstädte (Beutau-, Pliensau-, Obertorvorstadt), die ebenfalls ummauert wurden. Zahlreiche Sondergebäude, wie die Rathäuser, die drei erhaltenen Tortürme, die ehemaligen Klosteranlagen sowie in besonderem Maße die „Burg“ genannte Stadtbastion haben stadtbildprägende Wirkung. Dies gilt ebenso für die Maille, eine seit dem 17. Jh. bestehende, nach dem aus Italien kommenden Malli-Spiel benannte Grünanlage sowie für die verschiedenen Neckarkanäle mit ihren beiden mittelalterlichen Bogenbrücken. Die Bausubstanz Esslingens umfasst sowohl zahlreiche frühe Fachwerk- und Steinbauten des Mittelalters als auch alle anderen Epochen vom Schmuckfachwerk der Renaissance über barockes Bauen bis hin zur Auseinandersetzung der historistischen Architektur des 19. Jhs. mit der Altstadt. Sie reicht von charakteristischen Handwerker-, Weingärtner- und Händlerhäusern bis hin zu repräsentativen Bürgerpalais oder den zahlreichen Klosterpfleghöfen. Seit den 1830er Jahren setzte die frühe Industrialisierung ein, die die Stadt entscheidend veränderte. Die Stadtmauern wurden abgebrochen und die neue bauliche Entwicklung setzte an den alten Stadtkern an. Mit der Weststadt entstand auf einem charakteristisch systematischen Stadtgrundriss ein Industrieviertel mit Fabriken, Unternehmervillen sowie Arbeiterwohnhäusern. Im Osten der Stadt etablierte sich ein gehobenes Villenquartier der Jahrhundertwende mit repräsentativen Bauten.

Die mittelalterliche/frühneuzeitliche Kernstadt mit ihren Vorstädten verschmolz mit den Quartieren des 19. Jhs. zur heute überlieferten, vielschichtigen Stadtgestalt Esslingens. A

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Quellen

Einzelnachweise

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