Johanna Läpple (* 21. Oktober 1904Landesarchiv Baden-Württemberg; † 29. Mai 1976) war eine deutsche Psychoanalytikerin.

Werdegang Läpple war eine promovierte Schülerin des Psychoanalytikers Wilhelm Bitter. Sie initiierte 1958 den Verein Haus für Neurosekranke e. V., um den Bau eines Krankenhauses für stationäre analytische Psychotherapie in Stuttgart zu realisieren. Zum Baubeginn am 16. Dezember 1964 hielt Johanna Läpple eine Ansprache.„Verein Haus für Neurosekranke e. V.“, Vorbereitungen zur Errichtung eines Neurosehospitals in Stuttgart und Fragen der Finanzierung im Bestand des Landesarchivs Baden-Württemberg Die Psychotherapeutische Klinik Stuttgart-Sonnenberg wurde am 1. Oktober 1967 eröffnet. An ihr wurde später die Forschungsstelle für Psychotherapie Stuttgart etabliert. Diese wechselte Anfang 2005 unter die Trägerschaft des Universitätsklinikums Heidelberg. Johanna Läpple war zusammen mit Helmut Eschenbach federführend bei der Gründung des Stuttgarter Carl-Gustav-Jung-Instituts.Thomas Kirsch: The Jungians: a comparative and historical perspective. Routledge, 2000, ISBN 0415158605, S. 140

Schriften (Auswahl) Johanna Läpple: Über einen Fall von Platzangst aus religiösen Konflikten. In: W. Bitter (Hrsg.): Angst und Schuld in theologischer und psychotherapeutischer Sicht. Ein Tagungsbericht. Stuttgart 1967, S. 78–81.

Ehrungen 1967: Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik DeutschlandBundesanzeiger, Jg. 20, Nummer 12 vom 18. Januar 1968, S. 1/2

Einzelnachweise

Kategorie:Psychoanalytiker Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Person (Stuttgart) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1904 Kategorie:Gestorben 1976 Kategorie:Frau