Robert Siller (* 26. Juni 1881; † nach 1942) war ein promovierter deutscher Reichsgerichtsrat.

Leben Während seines Studiums war er Mitglied der AMV Makaria Bonn.Verband Alter SVer (VASV): Anschriftenbuch. Mitgliederverzeichnis sämtlicher Alten Herren. Stand vom 1. Oktober 1937. Hannover 1937, S. 30. Am Ersten Weltkrieg nahm er als Leutnant der Reserve teil und wurde mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet. In der Weimarer Republik war er Oberlandesgerichtsrat beim Oberlandesgericht Köln. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten trat er zum 1. Mai 1933 der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 2.096.398).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/41590592 Im Mai 1935 kam er als Hilfsrichter an das Reichsgericht. 1936 wurde er Reichsgerichtsrat. Er war im I. Zivilsenat tätig. 1942 trat er krankheitsbedingt in den Ruhestand.

Schriften

„Das kaufmännische Bestätigungsschreiben“, JR 1927, Sp. 289ff. „Die Konversion (§ 140 BGB)“, AcP, Band 138 (1934), S. 144ff.(online)

Literatur Klaus-Detlev Godau-Schüttke: „Der Bundesgerichtshof - Justiz in Deutschland -“, Berlin 2005, S. 66.

Einzelnachweise

Kategorie:Richter (Reichsgericht) Kategorie:Richter (Oberlandesgericht Köln) Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich) Kategorie:Korporierter im SV Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes II. Klasse Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1881 Kategorie:Gestorben im 20. Jahrhundert Kategorie:Mann