Loßnitz ist ein Ortsteil der Stadt Blankenhain im Landkreis Weimarer Land, Thüringen.

Geografie Der Ort liegt 4,5 km östlich von Blankenhain. Die Landesstraße 1060 mit Anschluss an die Bundesautobahn 4 bei Magdala führt durch das Dorf. Die Gemarkung ist kupiert und die Fließgewässer sind mit Sträuchern und Bäumen begrünt, besonders die Magdel. Richtung Milda sind leichte Anstiege zu überwinden. Die Anhöhen sind bewaldet.

Wirtschaft

In Loßnitz befindet sich der Sitz der Agrargenossenschaft Niedersynderstedt e.G.

Geschichte Die urkundliche Ersterwähnung von Loßnitz erfolgt 1378.Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 170. Der Ort ist wohl viel älter, denn es wurden sogar Bodenfunde aus der jüngeren Steinzeit geborgen. Lange Zeit gehörten die Einwohner zur Herrschaft Blankenhain. Dann wechselten die Herrschaftsverhältnisse öfters. Ein Freihof des Rittergutes Blankenhain war auch ansässig. 1600 brannte der Ort ab und war bis 1655 wüst. Das Dorf wurde auch noch im Dreißigjährigen Krieg total zerstört. Die Felder wurden nicht mehr bearbeitet. Dann bauten sich Groß- und Mittelbauern neue Existenzen auf. Abgerufen am 23. September 2011. Auch diese Betriebe gingen in der DDR den Weg der Kollektivierung der Landwirtschaft. Nach der Wende kam es zu neuen Formen der Landwirtschaft. mini|Landschaft bei Loßnitz an der Madgel, OT Blankenhain, Weimarer Land|271x271px Am 1. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Obersynderstedt und Söllnitz eingegliedert.

Einzelnachweise

Weblinks

Kategorie:Geographie (Blankenhain) Kategorie:Ort im Landkreis Weimarer Land Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Weimarer Land) Kategorie:Ersterwähnung 1378 Kategorie:Gemeindeauflösung 1993